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30. December 2012
Pressestimmen zu Rubinrot
Hamburger Abendblatt, 13. MĂ€rz 2013
"Der Film hat nun alles, was sich das [...] Teenagerherz wĂŒnscht: eine rebellische Heldin, die erste Liebe und eine sehr spannende Familiengeschichte. [...] Das Spannendste an dem Film aber ist, dass er - was Optik, Effekte und Ausstattung angeht - locker mit Hollywood-Blockbustern mithalten kann." Abendzeitung MĂŒnchen, 14. MĂ€rz 2013 "[...] fĂŒr Teenies ist einer deutschen Produktion GroĂes gelungen" Bunte, 14.MĂ€rz 2013 "Ăberzeugte als Filmmutter von Maria Ehrich: Veronica Ferres" |
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23. November 2012
Pressestimmen zu die kleine lady
Blickpunkt Film: "...Das Remake interpretiert den TV-Klassiker "Der kleine Lord", mit Christiane Hörbiger und Veronica Ferres ist der Fernsehfilm erstklassig besetzt,..."
Blickpunkt Film: "... Die Yellow-Bird-Produktion ist ein reizvolles Pendant zum "Kleinen Lord". ... Einige dieser Szenen sind purer Slapstick mit groĂem Unterhaltungswert. Dank Gernot Rolls traditionsbewusster Umsetzung wirkt der Film Ă€hnlich klassisch wie "Der kleine Lord"." Gong: "Die weibliche Version von "Der kleine Lord" verzaubert mit traumhaften KostĂŒmen, Veronica Ferres und Jung-Darstellerin Philippa Schöne." Bunte: "...Wer den Filmklassiker von 1980 mag, wird sich auch in das jĂŒngere Schwesterchen verlieben. Seine Gunst kann man wunderbar verteilen: Das ZDF zeigt "Die kleine Lady" am 16. Dezember um 20:15 Uhr, die ARD ist mit dem "Kleinen Lord" fĂŒnf Tage spĂ€ter dran. BUNTE-Tipp: einfach beide Filme anschauen. Ăberraschung in der "Kleinen Lady": Veronica Ferres als ebenso rothaarige wie kampflustige Frauenrechtlerin Dolores Hobbs im New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Den SpaĂ daran sieht man ihr in jeder Minute an...." Gong: "...Kurzum: "Die kleine Lady" ist ein liebevoller, bunter SpaĂ fĂŒr die ganze Familie. Ideal , um gemeinsam zu lachen. ..." Auf einen Blick: " ...Veronica Ferres als Blaustrumpf Dolores: köstlich!" kurier.at: "... DafĂŒr singt die Ferres die "Rachearie" der "Königin der Nacht". Und wer das nicht gehört hat, hat etwas versĂ€umt." |
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12. November 2012
3SAT ĂBER Ein Leben fĂŒr ein Leben - Adam Hundesohn
"Paul Schraders kongeniale Adaption des israelischen Romans von Yoram Kaniuk zĂ€hlt zu den ungewöhnlichsten Holocaust-Filmen ĂŒberhaupt. In seinem surreal angehauchten Opfer-Psychogramm lĂ€sst Schrader - durchbrochen von Schwarz-WeiĂ-RĂŒckblenden - Tragik und grotesken Humor, Erotik und abgrundtiefe Verzweiflung aufeinanderprallen. Hollywoodstar Jeff Goldblum, der als todtrauriger Clown zwischen Selbsthass und Erlösungssehnsucht schwankt, ist in seiner bislang eindrucksvollsten Rolle zu sehen. Der dĂ€monische KZ-Kommandant Klein wird von Willem Dafoe verkörpert, des Weiteren spielen die deutschen Stars Moritz Bleibtreu, Joachim KrĂłl, Juliane Köhler und Veronica Ferres."
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26. October 2012
AZ zu "UNter Bauern-Retter in der Nacht"
AZ, 26.10.2012:..."Von Zivilcourage, SolidaritĂ€t und Freundschaft jenseits aller religiösen Unterschiede erzĂ€hlt "Unter Bauern". Ohne Pathos und visuelle MĂ€tzchen zeigt Boeken glaubhaft, was es heiĂt, fremd im eigenen Land zu sein und mit der tĂ€glichen Angst vor Entdeckung leben zu mĂŒssen."
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08. October 2012
PRESSESTIMMEN ZU Lena fauch
TV Spielfilm: ..."Frau Ferres verleiht ihrer strengen, von Sinnfragen gequÀlten Figur starke PrÀsenz, Wessel inszeniert das souverÀn." (Tipp des Tages)
TV Movie: ..." Veronica Ferres erweist sich als Idealbesetzung. Sie spielt die Pastorin jenseits aller Gutmenschen-Klischees als Frau mit Ecken und Kanten." ... "Packend inszeniert, groĂartig gespielt". (Tipp des Tages) Gong, Bild und Funk: ... "Intensive Auseinandersetzung mit Schuld und SĂŒhne, erstaunlich realitĂ€tsnah inszeniert." Hörzu: ... "Die neue ZDF-Reihe rĂŒckt nicht die Polizeiarbeit, sondern in intensiven Bildern die Sorge um die Opfer in den Mittelpunkt." TV klar, TV 14: ..." Ruhig mit unterschwelliger Spannung; nimmt gefangen." (Tipp des Tages) TV hören und sehen: ..."Veronica Ferres als Pastorin - stark und gut." TZ: ..."Starkes Solo fĂŒr starke Ferres". AZ: ..."Es ist ein beklemmender, temporeicher Einstieg, mit dem Regisseur Kai Wessel den Auftakt zu einer neuen ZDF-Krimireihe beginnt.".. www.tittelbach.tv: ..."Packendes Krimidrama. ... Gutes Reihen-Konzept. Interessante Titelfigur... Der Fall... ist hoch spannend, ĂŒberzeugend gespielt und sehr physisch mit viel Handkamera in Szene gesetzt... AuĂerdem ist "Lena Fauch und die Tochter des AmoklĂ€ufers" bestes Krimihandwerk. Packend..." BZ, Frankfurter Rundschau: ... ""Lena und die Tochter des AmoklĂ€ufers" ist ein ĂŒber weite Strecken sehr spannender Krimi, der nicht lange die HĂ€nde faltet, bevor er genremĂ€Ăig Blut und TrĂ€nen flieĂen lĂ€sst. Regisseur Kai Wessel inszeniert die martialischen Szenen rabiat und die psychologischen dĂŒster, also prĂ€zise, ... Sie spielt die Lena angenehm uneitel. Zu wĂŒnschen wĂ€re der Reihe ...: dass sie fortgesetzt wird..." Der Westen, Rheinische Post, Westdeutsche Zeitung:..."Deutschlands beliebteste Schauspielerin ĂŒberzeugt in ihrer neuen Rolle als TV-Ermittlerin Lena Fauch. ... âDie Tochter des AmoklĂ€ufersâ beginnt dramatisch und entwickelt in den besten Momenten eine Spannung wie im Hollywood-Thriller. ... Dennoch geht dem Film nach der ersten rasanten halben Stunde nicht die Puste aus. Ein Thriller ist das nicht mehr, eher ein Psychodrama. Hier ist es ruhig, wo es ruhig sein sollte, und laut, wo es krachen muss: alles richtig und versehen mit mutigen, weil nicht abgegriffenen Stilmitteln. Diese Lena Fauch könnte uns ans Herz wachsen." Showbiz.de: ..."Auf der Grundlage des Drehbuches von Olaf Kraemer (Bearbeitung Astrid Ströher) hat Regisseur mit âLena Fauch und die Tochter des AmoklĂ€ufersâ (ZDF, 08.10., 20.15 Uhr) Kai Wessel einen gleichermaĂen spannenden wie berĂŒhrenden Krimi mit einem bis in die Nebenrollen hervorragend besetzten Ensemble einfĂŒhlsam inszeniert. ... Veronica Ferres steht als Polizeiseelsorgerin, als bodenstĂ€ndige Vertrauensperson und unbeirrbare Wahrheitssucherin im Mittelpunkt. So intensiv in diesem âFernsehfilm der Wocheâ auf den Amoklauf und die Traumata der TĂ€ter eingegangen wird, so rĂŒcken bei dieser Konfrontation von Gewalt, Verbrechen und christlichen Werten doch die Opfer und die seelische Dimension stĂ€rker in den Fokus." Quotenmeter.de/Die Kritiker: ..."Das dĂŒstere Drama mit Veronica Ferres ĂŒberzeugt Dank toller Darsteller, unangenehm realistischen Szenarien und fĂŒr deutsche VerhĂ€ltnisse mutiger Stilmittel. ... Ohne dass ein Wort gefallen, ein Dialog entstanden ist, fĂ€llt ein kleines, aber nicht unbedeutendes Detail ins Auge. Und das obwohl «Lena Fauch und die Tochter des AmoklĂ€ufers» zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal annĂ€hernd die Gelegenheit hatte, Fahrt aufzunehmen. Die Hauptdarstellerin des dĂŒsteren TV-Dramas, Veronica Ferres, prĂ€sentiert sich als ebenjene Protagonistin in einem völlig neuen und ungewohnten Gewand. Der extreme Kurzhaarschnitt, mit welchem sich die Schauspielerin prĂ€sentiert, wirkt zwar auf den ersten Blick befremdlich, unterstreicht jedoch gekonnt die CharakterzĂŒge Ferresâ Rolle, die fĂŒr ihre eigentlichen BesetzungsverhĂ€ltnisse befremdlich unnahbar ausfallen. Dennoch: Der Aufbau ihrer Rolle, von ihrem ĂuĂeren, ĂŒber die Art ihrer Interaktion mit Mit-Darstellern, bis hin zu Gestik- und Mimikspiel, ist erst der Beginn einer langen Liste, die «Lena Fauch und die Tochter des AmoklĂ€ufers» derart richtig macht, dass es sich bei diesem emotionalen TV-Drama, ausgestrahlt nur wenige Tage nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2012, ohne weiteres bereits um einen AnwĂ€rter auf dieselbe Auszeichnung des nĂ€chsten Jahres handeln könnte. Die ernste Thematik um einen AmoklĂ€ufer, der aus purer Verzweiflung handelt, hat zu Zeiten, in denen uns Ă€hnliche Nachrichten wie diese nahezu tagtĂ€glich erreichen, den fast schon sarkastischen Vorteil, dass sie den Zuschauer ohne groĂes Zutun ohnehin zum Dranbleiben bewegt. Doch die Macher ruhten sich auf dieser Tatsache nicht aus. Stattdessen nutzten sie die Szenerie, um sich möglichst realistischer Emotionen zu bedienen und mithilfe realitĂ€tsnaher Stilmittel eine durchgehend unangenehme, und damit spannende AtmosphĂ€re aufzubauen. Dankenswerterweise jedoch nicht auf einer Ebene, auf der Spannung zu einem Selbstzweck wird, der von SchwĂ€chen im Drehbuch oder der Inszenierung ablenkt. Vielmehr entpuppt sich der dargebrachte Stoff als hochspannende und dramatische Grundlage, die auszunutzen Regisseur Kai Wessel wusste. Besonders die Anfangsphase des Films, die nahezu in Echtzeit den Hergang des Amoklaufs zeigt, wirkt vor allem Dank der Leistungen von Olaf KrĂ€tke als AmoklĂ€ufer Martin Egers und Rosalie Thomass als seine Tochter Tatjana derart realistisch, dass jeder Schrei, jeder Schuss und jede TrĂ€ne dem Zuschauer in Mark und Bein ĂŒbergehen. Regisseur Kai Wessel, der neben seiner RegietĂ€tigkeiten fĂŒr das Fernsehen vor allem durch hervorragende Theaterinszenierungen auf sich aufmerksam machte, kostet die Szenerie bis zum letzten Tropfen aus und brachte einige spannende Ideen ein, die man in der Form seltener im deutschen TV, denn in internationalen Produktionen wiederfindet. Schnelle Schnitte und angedeutete Traumsequenzen sorgen fĂŒr ein hohes Tempo, Aufnahmen aus der First-Person-Perspektive eines SEK-Beamten lassen den Zuschauer direkt am Geschehen teilhaben und teilweise ist das ĂŒberdeutlich zu hörende Atmen des selbigen die einzige Soundkulisse. Das ist mutig â und funktioniert! ... Trotz dieser kleinen MĂ€ngel ist âLena Fauch und die Tochter des AmoklĂ€ufersâ Ă€uĂerst realistische, spannende TV-Unterhaltung die top-besetzt ist, mit tollen Ideen auftrumpfen kann und besonders in den Sequenzen, in denen die Macher sich ausprobierten, toll aussieht. Eingestreute Krimi- und Thrillerelemente machen den Streifen Ă€uĂerst abwechslungsreich und fĂŒrs deutsche Fernsehen ungewohnt. Spannend, sehenswert, emotional!" Solinger Tageblatt: ..."Regisseur Kai Wessel hat einen sowohl spannenden als auch berĂŒhrenden Krimi mit einem hervorragend besetzten Ensemble einfĂŒhlsam inszeniert. Es wird intensiv auf den Amoklauf und die Traumata der TĂ€ter eingegangen. Trotzdem rĂŒcken bei dieser Konfrontation von Gewalt, Verbrechen und christlichen Werten die Opfer stĂ€rker in den Fokus." |
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18. May 2012
sagen sie jetzt nichts
In dieser Woche ist Veronica Ferres im SĂŒddeutsche Zeitung Magazin in der Rubrik "Sagen Sie jetzt nichts" zu sehen - ein Interview in dem sie nichts sagt und doch alles verrĂ€t.
"Sagen Sie jetzt nichts" Name: Veronica Ferres Geboren: 10. Juni 1965 in Solingen Beruf: Schauspielerin Ausbildung: ein paar Semester Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Psychologie Status: Je ein Drittel Marilyn Monroe, Margot KĂ€Ămann und Mutter Teresa »Es war eine Reise in das Innerste meiner Ăngste.« Oder: »Wenn ich weine, sind das immer meine TrĂ€nen.« So und so Ă€hnlich spricht die Schauspielerin Veronica Ferres ĂŒber ihre Filme. Es ist also anzunehmen, dass auch der Schnupfen, den sie sich vor unserem Shooting eingefangen hat, ihr Schnupfen ist. Gekommen ist sie trotzdem, obwohl sie glasige Augen hat, aber die Frau ist ein Profi, was man auch daran merkt, dass sie jeder Falle charmant ausweicht, lustig ist, nie ironisch, nett, aber nicht zu nett. HĂ€tte man nie einen Text ĂŒber sie gelesen und nie einen Film gesehen â man mĂŒsste jetzt schwĂ€rmen. Aber das geht natĂŒrlich nicht, weil ihre Kritiker stĂ€ndig behaupten, dass bei ihr jeder Satz kalkuliert, jedes Bild inszeniert und fast jeder Film mies sei. Ganz ehrlich, Veronica Ferres doof zu finden ist ungefĂ€hr so originell wie Harald Schmidt unentbehrlich zu finden. 90 Prozent der Deutschen sind dann auch noch anderer Meinung. |
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19. April 2012
Pressestimmen zu Mein eigen fleisch und blut
www.tittelbach.tv
"Die "Ratlosigkeit", was das Suchtthema angeht, ist realistisch. [...] Veronica Ferres ĂŒberzeugt als Mutter ebenso wie Kostja Ullmann oder der physiognomisch bestens besetzte Thomas Sarbacher." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2012 "Wenn man Mutter und Sohn zusammen erlebt, wirkt das authentisch [...]. Wenn Franziska ĂŒber den Augenblick der Trennung vom Sohn sagt: "Ich wollte von dem Moment an nichts mehr mit mir zu tun haben", klingt das noch lange nach. Hier geht es [...] um den Kampf um viele Leben, um AnnĂ€herung und Distanzierung, um Zuversicht und Verzweiflung." Abendzeitung, 23.04.2012 "Veronica Ferres gibt mit viel FeingefĂŒhl eine von verdrĂ€ngten Emotionen ĂŒberwĂ€ltigte Frau." www.news.de "Hochdramatisch, emotional und dĂŒster: Der neue Film mit Veronica Ferres ist keine WohlfĂŒhl-Abendunterhaltung." Fernsehwoche, TV hören und sehen, Nr. 16 "AufwĂŒhlender, bewegender TV-Film um seelische Verletzungen, Schuld und Vergebung. Stark inszeniertes TV-Drama, das unter die Haut geht." Funk Uhr, 21.04.2012 "Eine schmerzhafte BewĂ€ltigung frĂŒherer Zeiten und ihrer Fehler - und eine groĂe Rolle fĂŒr Veronica Ferres." Gong, 13.04.2012 "Bewegende seelische VergangenheitsbewĂ€ltigung, stark gespielt von Veronica Ferres und Kostja Ullmann.Ein rĂŒhrendes Einzelschicksal, das ohne falsche SentimentalitĂ€ten auskommt und trotz mancher SchwĂ€chen glaubwĂŒrdig ist." TV Movie, Nr. 9 "Adoption und Drogensucht, Themen die laut Veronica Ferres "fern von allem Sozialkitsch" dargestellt werden. Sie glĂ€nzt als Mutter eines verlorenen Sohnes. Bewegende Story, gekonnt inszeniert." Die Welt, Frau mit Herz, Echo der Frau, Nr. 16 "TV Tipp/Tagestipp: "Mein eigen Fleisch und Blut" Bunte 17/2012 "TV-Ereignis: Veronica Ferres und Kostja Ullmann zeigen groĂe Schauspielkunst in "Mein eigen Fleisch und Blut"" Grazia, 19.04.2012 "Veronica Ferres [...] ist sowieso dauerhaft gefragt, im Fernsehen sorgt sie regelmĂ€Ăig fĂŒr Wahnsinnsquoten. Nun lĂ€uft [...] das TV-Drama "Mein eigen Fleisch und Blut"" Berliner Kurier, Frankfurter Rundschau, www.prisma.de, www.rga-online.de "...Regisseurin Vivian Naefe inszenierte erneut ein packendes Drama um eine ungewöhnliche Frau, die hier einen dramatischen Wandel erfĂ€hrt. Dank des intensiven Spiels der beiden Hauptdarsteller Veronica Ferres und Kostja Ullmann ist ihr ein Werk mit starken GefĂŒhlsmomenten gelungen. In der Geschichte dominiert zwar die Figur der Mutter mit ihrer seelischen VergangenheitsbewĂ€ltigung, doch auch das Suchtproblem des Sohnes wird stark thematisiert, so dass das Adoptionstrauma der Mutter dann in den Hintergrund gerĂ€t. Eine Lösung bietet der Film zum GlĂŒck nicht an..." tz fernsehen "...eindringlich..." Ostsee-Anzeiger "...bewegend..." Gong "...fĂŒr Ferres, selbst Mutter einer 10-jĂ€hrigen Tochter, war das "eine sehr harte Rolle". Aber eine, die ihr gut geglĂŒckt ist. Der Film ist intensiv, hochdramatisch und durchgehend gut besetzt..." Funkuhr, TV neu, Hörzu, "...eine groĂe Rolle fĂŒr Veronica Ferres...der Film fesselt mit authentischen Dialogen und intensiven Momenten, die lange nachhallen..." www.nachrichten.yahoo.com "... www.open-report.de, 06.09.2011 ""Mein eigen Fleisch und Blut" ist ein intensives Fernsehdrama, das viele gesellschaftliche Probleme anreiĂt. In dem Werk geht es um Karrierefrauen, um zerrĂŒttete FamilienverhĂ€ltnisse sowie um Drogensucht und das Ăberleben in der Unterschicht. Sogar HomosexualitĂ€t in konservativen Familien wird angeschnitten. Doch das nur ganz am Rande. Im Mittelpunkt steht Franziskas Suche nach ihrem verlorenen Sohn sowie ihr sehnsĂŒchtiger Wunsch nach einer spĂ€ten Wiedergutmachung." www.main-netz.de, 08.09.2011 "Veronica Ferres spielt diese Franziska gekonnt. Man sieht in ihrem Gesicht, wie eine Seelenschicht nach der anderen zutage tritt. Sie entblöĂt diese starke Karrierefrau, bis nur noch das verlassene, verstörte, hilflose MĂ€dchen ĂŒbrig bleibt. Ihr Spiel fesselt und macht die vorhersehbare Geschichte zu einem Seelendrama, das nicht loslĂ€sst und gleichzeitig wehtut. Es konfrontiert den Zuschauser mit der bitteren Wahrheit, dass LebenslĂŒgen wie unsichtbares Gift ihre zersetzende Wirkung tun. ZunĂ€chst erscheinen sie bequem, aber unter ihren Folgen leiden alle." www.news.de, 12.09.2011 ""Mein eigen Fleisch und Blut" weiĂ adĂ€quat mit den schwierigen Themen Drogenentzug und Adoption umzugehen. Nie verfĂ€llt dieses Familiendrama der Versuchung von Sozialkitsch, sondern liefert authentische Zeichnungen des Drogenmilieus... Ein zu Herzen gehendes Drama um Verantwortung, Vergebung und die Kraft der Liebe..." |
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05. February 2012
pressestimmen zu tsunami - das leben danach
Die Bunte, 09.02.2012
Marie Waldburg in "Meine Woche" ĂŒber ein Treffen mit Veronica Ferres: "Du musst Dir morgen den "Tsunami"-Film anschauen" riet sie mir - und ich habe es nicht bereut: Sie, der Film und die Dokumentation waren eindrucksvoll. Ich sah Veronica von Jahr zu Jahr wachsen." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.02.2012 "Die Moral ist so schlicht wie ergreifend: Wunder geschehen, wenn man nur daran glaubt und hart kĂ€mpft. [Der Film] rĂŒhrte mich [...] zu TrĂ€nen, [...] und wenig spĂ€ter saĂ ich in MĂŒnchen Veronica Ferres zum ZDF-PR-FilmgesprĂ€ch gegenĂŒber. [...] Es stellte sich heraus, dass Veronica Ferres sehr freundlich, ernsthaft und professionell [ist]." www.tagesspiegel.de, 05.02.2012 "Das Film-Melodram, das tatsĂ€chlich kein effekthascherischer Katastrophenfilm ist, beginnt stark. Mit einer Veronica Ferres, deren eingefrorene GesichtszĂŒge widerspiegeln, wie sich die Welt fĂŒr diese Frau aus den Angeln hebt." www.main-netz.de, 03.02.2012 "Regisseurin Hartmann ist ein intensiv gespielter Film gelungen, der eine auĂergewöhnliche Geschichte erzĂ€hlt." FAZ, 03.02.2012 "Mit den StĂŒcken, die ĂŒblicherweise sonntagabends im ZDF laufen, hat der Film "Tsunami - Das Leben danach" nur eines gemein. Und das ist auch sein einziges Manko - die Streicher, die von Beginn an fiedeln und einen in der trĂŒgerischen Gewissheit wiegen könnten, es gehe einmal mehr um nette Liebschaften vor sattgrĂŒnen Landschaften ĂĄ la Rosamunde Pilcher. Doch damit ist es spĂ€testens von Minute zehn an vorbei, wenn die Welle kommt, welche die Familie Billi Cramers fortreiĂt. Und die von Michael Cramer auch. [...] Dass Veronica Ferres in diesem Film mitspielt, ist ein Versprechen [...]. Sie sorgt fĂŒr Zuschauer en masse, die allein ihretwegen einschalten [...] Manchmal gibt es nur Banales zu sagen, manchmal gar nichts, manchmal muss man die Stille einfach nur aushalten. Das darzustellen gelingt Hans-Werner Meyer in der Rolle des Michael SchĂ€ffer ebenso vortrefflich wie Veronica Ferres als Billi Cramer." www.kurier.at, 03.02.2012 ""Tsunami - Das Leben danach" [ist] ein richtig guter Film. Weil Ferres nĂ€mlich [...] eine richtig gute Schauspielerin ist." www.ad-hoc-news.de "Den bewegenden Sonntagsfilm inszenierte Christine Hartmann nach einem Buch von Natalie Scharf mit vielen prominenten Schauspielern wie Veronica Ferres, Hans-Werner Meyer und Roeland Wiesnekker in Thailand, SĂŒdfrankreich und Bayern." www.yahoo.com, 05.01.2012 "Das Gesicht, welches Herbert Tattnig Veronica Ferres nach dem Blick in den ersten Sack zuwirft sowie deren Reaktion auf die Leere im Blick des Freundes - das ist ganz fein nuanciertes Spiel, groĂartig inszeniert von Regisseurin Christine Hartmann. [...] Hartmann findet fast immer die richtigen Bilder, die eine feine Balance zwischen melodramatischer Bewegtheit und der Schönheit echter GefĂŒhle herstellen. [...] [Diese] Geschichte scheint von so groĂer Tragik, dass man fast davor zurĂŒckschrecken mag, sie mit filmischen Mitteln einfangen zu wollen. Dass es mit einem ungewöhnlichen Sonntagspaket im ZDF dennoch gelungen ist, dafĂŒr haben alle Beteiligten groĂen Respekt verdient." SĂŒddeutsche Zeitung, Fernsehbeilage, 31.01.2012 "Vom FĂŒllen der groĂen Leere Ein Melodram nach einer wahren Geschichte, das tiefe Trauer und Hoffnung verströmt Man sollte in diesem Fall mit allzu plumpen Metaphern vorsichtig sein. Doch wenn der ZDF-Sonntagsfilm "Tsunami - Das Leben danach" ĂŒber den traditionell eher seicht bespielten Sendeplatz hinweggefegt ist, wird es spannend sein zu sehen, was an Auswirkungen im Pilcherparadies zurĂŒckbleibt. Die Produktionsfirma teamWorx verfilmte mit Veronica Ferres und Hans Werner Meyer in den Hauptrollen in teils drastischer Direktheit die an die Nieren gehende Geschichte von Billi Cramer und Michael SchĂ€ffer. Beide verloren bei der Tsunami-Katastrophe von 2004 den Ehepartner sowie je zwei kleine Kinder - und fanden spĂ€ter ĂŒber die Trauerarbeit zusammen. [...] Der echten Billi Cramer-SchĂ€ffer tun die beiden Hauptdarsteller leid. "Ich denke, es ist unglaublich anspruchsvoll, jemanden zu spielen, der so viel Leid erfahren hat wie wir." Ja, wie spielt man eine Tragödie, die ob ihrer Wucht kaum noch zu begreifen ist? Vorbereitung und Dreharbeiten, sagt Veronica Ferres, waren "das emotional HĂ€rteste, das ich bisher in meiner Arbeit erlebt habe". Eine EinschĂ€tzung, die man ihr angesichts ihrer Glanzleistung jederzeit abnimmt. [...] In einer der hĂ€rtesten aber auch emotional prĂ€zisesten Szenen in der Geschichte des deutschen Fernsehfilms fĂŒhren BKA-Beamte Billi zu drei weiĂen PlastiksĂ€cken unterschiedlicher GröĂe. Regisseurin Christine Hartmann findet hier wie auch beim Rest dieser unfassbaren, aber auch ermutigenden Geschichte (Buch: Natalie Scharf) die richtigen Bilder. FĂŒr Sie, 31.01.2012 "Aus der Geschichte von Billi Cramer und Michael SchĂ€ffer entstand ein bewegendes TV-Melodram mit Veronica Ferres und Hans Werner Meyer in den Hauptrollen." www.tv.sueddeutsche.de "Veronica Ferres und Hans Werner Meyer spielen in diesem ergreifenden Fernsehfilm die Hauptrollen." Express, 30.01.2012 "Veronica Ferres [...] in der Rolle Ihres Lebens [...]" www.showbiz.de "Erst hart, dann ergreifend [...] Nach Szenen von selten gesehener Wucht und emotionaler HĂ€rte ist die zweite FilmhĂ€lfte eine jederzeit ergreifende und feinfĂŒhlige Studie ĂŒber das FĂŒllen der groĂen Leere." www.monstersandcritics.de "[...] Dann kommt die verheerende Flutwelle vom Zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 - und eine Geschichte, die fassungslos macht [...]" Freundin 04/2012 "Die Liebesgeschichte von Billi Cramer und Michael SchĂ€ffer [...] ist so ungewöhnlich und hoffnungsvoll, dass das ZDF einen berĂŒhrenden Spielfilm daraus machte." www.bild.de, 30.12.2011 "In der Rolle einer Hinterbliebenen schreitet sie [Veronica Ferres] mit steinerner Miene ĂŒber einen Platz voller LeichensĂ€cke und sucht nach ihrem toten Mann und ihren Kindern. Es sind Szenen wie diese, die einem die Kehle zuschnĂŒren." www.weser-kurier.de, 06.01.2012 "Die gelungene Verfilmung dieser ebenso wahren wie unfassbaren Geschichte zeigt Hauptdarstellerin Veronica Ferres in Bestform." Bunte, 04/2012 "Der ZDF-Film "Tsunami - Das Leben danach" [...] zeigt auf emotionale Weise, jedoch ohne einen Hauch von Kitsch, wie schwierig es fĂŒr Billi und Michael bis heute ist, wieder ein irgendwie normales Leben zu fĂŒhren." |
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04. February 2012
Spiegel Online ĂŒber tsunami-das leben danach, 04.02.2012
Tsunami-Drama mit Veronica Ferres
Die Flut war schnell, die Seele braucht Zeit Von Nikolaus von Festenberg Gelungene Aufarbeitung: Der ZDF-Film "Tsunami - das Leben danach" basiert auf einer wahren Geschichte und schildert den schweren Weg aus Trauma und Trauer. Veronica Ferres mimt eine Katastrophen-Ăberlebende, die den Tod ihrer Familie verarbeiten muss. Hochglanzbilder, eine Spitzenbesetzung und eine professionell kalkulierte Flut aus Trauer und TrĂ€nen - da wird es der Zuschauer schwer haben, auf dem "Tatort"-Trockenen zu bleiben: Im ZDF wird am Sonntagabend das Urlauberleid nach der Tsunami-Katastrophe von 2004 rekonstruiert. Das ZDF-Melodram "Tsunami - Das Leben danach" fĂ€ngt an, wie man es erwartet. Buch (Natalie Scharf) und Regie (Christine Hartmann) bemĂŒhen sich erst gar nicht, einen originellen Einstieg zu finden. Warum auch? Der Schrecken begann schrecklich banal. Wir sehen eine schöne junge Frau und Mutter (Veronica Ferres), die keine Lust auf heimisches Weihnachten hat. Wir sehen den jungen knuddelbĂ€rigen Vater Burkhard Cramer (Roeland Wiesnekker), der schnell verwindet, dass es nicht auf die Seychellen, sondern ins thailĂ€ndische Phuket geht, Hauptsache Sonne. Und die Kinder, Henry und Mika, sind sowieso begeistert. Dann kommt er, der schreckliche 26. Dezember. Ein ErdstoĂ erschĂŒttert das schöne Hotel - na und? Papa mit Videokamera und die beiden Kinder gehen an den sonnigen Strand, die Mutter duscht noch mal eben, dann rollt die Wasserwand heran. Die Musik (Siggi MĂŒller) hat das Unheil mit tiefem Bassbeben als erste angekĂŒndigt. Die quĂ€lende AllmĂ€hlichkeit Wenn das Angstgeschrei beginnt, die Menschen in die Wasserstrudel geraten, die Panik im Hotel ausbricht, dann wehrt sich das ZuschauergemĂŒt. Muss ich noch einmal in nachgestellten Bildern mit ansehen, was sich vor sieben Jahren mit erschĂŒtternden Videoaufnahmen in das kollektive GedĂ€chtnis gebrannt hat? Ja, lautet die Antwort. Es ist etwas anderes, Aufnahmen von sterbenden Unbekannten zu sehen, als einer Person im Film in die Katastrophe zu folgen. Was einem als Begleiter der Suche der ĂŒberlebenden Mutter Billi Cramer am Bildschirm klar wird, ist die quĂ€lende AllmĂ€hlichkeit, mit der einer Betroffenen das Schreckliche bewusst wird. Die Flut war rasend schnell, die Seele braucht ihre eigene Zeit. Ramponiert und mĂŒde, verschwitzt und schockiert stolpert Billi durch das allgemeine Chaos. Aber die Angst, dass ihre Familie vielleicht getötet wurde, lĂ€sst die junge Frau zunĂ€chst nicht an sich heran. Sie irrt umher, prĂŒft auf AushĂ€ngen die Listen gefundener Toter, spĂŒrt Erleichterung, wenn in SĂ€cke gehĂŒllte Opfer nicht ihre Angehörigen sind. Die Kamera (Alexander Fischerkoesen) spielt nicht Schicksalsprophetin und blendet die gewinnende Exotik Thailands nicht aus. Niemand wird von der Kamera angeklagt, keine Einstellung erhebt sich ĂŒber die Einheimischen. Der Film hat Respekt vor den Helfern, der Freundlichkeit des Landes und der buddhistischen Religion, die Trost spendet mit ihrer selbstverstĂ€ndlichen Gelassenheit. Mönche ĂŒberreichen Billi ein KĂ€stchen, als symbolisches GefÀà fĂŒr Erinnerung, aber fĂŒr Trost ist es viel zu frĂŒh. Mann, Tochter und Sohn liegen in flirrender Helligkeit und in weiĂe Planen gewickelt vor der jungen Frau, ein aus Deutschland eingeflogener Familienfreund muss die Identifizierung vornehmen. Das ergibt eine harte und erschĂŒtternd eindringliche Fernsehszene. Ein Film bleibt einfach, wo er Ă€sthetisch hĂ€tte geschwĂ€tzig werden können. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte Den Szenen der Suche in Thailand folgt der im Titel angedeutete, ebenso wichtige zweite Teil des Films: "Das Leben danach." Wir sind in Deutschland an der Seite der Frau, die ihre Familie verloren hat, und die nicht weiĂ, wie und ob sie je in ein irgendwie lebbares Leben zurĂŒckfinden kann. Aus den Bildern weicht die Helligkeit, aus den RĂ€umen jede FĂŒlle. Was kann leerer sein als das moderne Haus der Cramers, was trostloser als die herumliegenden Weihnachtspakete, mit denen man sich nach der RĂŒckkehr beschenken wollte. Billi riecht an den Kinderklamotten, als gĂ€be es noch letzte sinnliche BrĂŒcken zu den Ertrunkenen. Nur Beruhigungsmittel schĂŒtzen die traumatisierte Frau davor, wahnsinnig zu werden. Die Thematik des Lebens nach schweren seelischen Verletzungen ist eine Fernsehmode geworden. Besonders TV-Krimi-Drehbuchautoren verpassen ihren Helden gern posttraumatische Störungen, um die Dramaturgie zu beleben. Die Figuren mĂŒssen sich im Jetzt bewĂ€hren, dann werden die Gespenster des Gestern schon verschwinden, lautet die Formel, VergangenheitsĂŒberwindung als eine Art Leistungssport. Der 90-Minuten Trailer zu einer möglichen Serie "Hannah Mangold & Lucy Palm" spielte unlĂ€ngst diese Traumakarte (und brachte ebenso wenig Quote ein wie der nach Ă€hnlichem Rezept gestaltete Versuch, "Wolffs Revier" wieder aufleben zu lassen - leider). In "Tsunami" aber wird TraumabewĂ€ltigung nicht benutzt, sie wird in den Mittelpunkt gestellt. Eine solche Geschichte kann man sich nicht völlig ausdenken. Die Autorin und Produzentin Natalie Scharf las 2005 eine Todesanzeige und wurde auf das Schicksal Billi Cramers und Michael SchĂ€ffers aufmerksam. Zusammen mit Martina Nothorn, der Autorin der anschlieĂenden Dokumentation zu Thema (um 21.50 Uhr), lernten die Filmemacherinnen eine ungewöhnliche Liebesgeschichte kennen. Ăber den Hinweis eines Trauerpsychologen hatte Cramer einen Mann - Michael SchĂ€ffer wird von Hans-Werner Meyer gespielt - kennen und lieben gelernt, der ebenfalls seine Familie verloren hatte. Aus den GesprĂ€chen mit ihnen ergab sich die Vorlage fĂŒr den Film. GlĂŒck und Trauer Die Abenteuer der seelisch schwerverletzten Reisenden erlebt der Zuschauer vor allem am Schicksal der Frau. Sie muss ZustĂ€nde von Todessehnsucht - einmal legt sie sich zum Erfrieren in den Schnee vor ihrem Haus - ĂŒberwinden. Sie muss stets mit dem Hereinbrechen ĂŒberwĂ€ltigender ErinnerungsschĂŒbe leben. Sie muss begreifen, dass sie keine Schuld hatte, dass sie von den Toten nicht böswillig verlassen wurde, sondern mit der Erinnerung an sie weiterleben. Der Film bleibt zum GlĂŒck bei seiner Linie, den GefĂŒhlsstress nicht Ă€sthetisch zu verstĂ€rken. Wenn es so etwas wie Trauerarbeit in WĂŒrde gibt, dann achten Drehbuch und Regie diese Grenzen. Ebenso wird die zögerlich beginnende Liebesgeschichte voller ZurĂŒckhaltung geschildert, die KrisenanfĂ€lligkeit einer solchen Beziehung liegt schlieĂlich auf der Hand. Auch wenn es Bösmeinende vielleicht gerne anders gesehen hĂ€tten, Veronica Ferres leistet ĂŒberzeugende schauspielerische Arbeit. Sie ist keine Meisterin der mimischen Distanz, sie fĂŒhlt sich - besonders nach GesprĂ€chen mit dem realen Vorbild - bedingungslos in die Rolle ein. Es gibt keine Alternative zu dieser schauspielerischen Strategie. Ferres erstarrt, sie weint, sie wirkt aufgelöst, sie trotzt fast mĂ€dchenhaft dem Verlust, sie macht alles richtig: Mit so einer schicksalsgeschlagenen Frau wie Billi Cramer spielt man nicht, wenn man sie spielt. Wenn der Film mit der GlĂŒcksnachricht zu Ende geht, dass die 45-jĂ€hrige Billi schwanger geworden ist und sich das Leben des Paares im selbstgewĂ€hlten Exil an der CĂŽte d'Azur verĂ€ndern wird, deckt die Happy-Enditis des ĂŒblichen TV-Movies nicht zu, was vorher zu erleben war. Mit Trauer im Herzen werden die Akteure immer leben, auch wenn sie glĂŒcklich sind. |
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30. January 2012
Veronica FERRES BEI DER NDR-TALKSHOW
www.ndr.de
"Kaum eine andere deutsche Schauspielerin ist beim Publikum beliebter und angesehener als Veronica Ferres. Ihre TV-Filme sind immer Quotengaranten." www.rtntvnews.de "Kaum eine andere deutsche Schauspielerin ist beim Publikum beliebter und angesehener als Veronica Ferres, ihre TV-Filme sind immer Quotengaranten. Ihre SpezialitÀt: anspruchsvolle, zeitgeschichtliche Stoffe. Jetzt ist sie in einem Melodram nach einer wahren Geschichte zu sehen: "Tsunami - Das Leben danach"." |
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09. January 2012
Pressestimmen zu die lange welle hinterm kiel
www.news.de, 03.01.2012
"Die lange Welle hinterm Kiel gibt keine Antwort darauf, wer politisch und moralisch Recht hat. Der Film ist kein RĂŒhrstĂŒck, sondern ein brillant gespieltes Drama, dass sich mit einer Geschichte auseinandersetzt, ĂŒber die viele zu wenig wissen." SĂŒddeutsche Zeitung, 4.01.2012 ""Die lange Welle hinterm Kiel" [...] ist eine gute Literaturverfilmung. Der Roman ist gut, das Drehbuch, in dem Klaus Richter den Stoff fĂŒr den Film ĂŒbertrug, ist auch gut, die Darsteller sind es." www.derwesten.de, 04.01.2012 ""Die lange Welle hinterm Kiel" [...] glĂ€nzt mit Star-Besetzung: Neben dem jungen Christoph Letkowski spielen Veronica Ferres, Christiane Hörbiger und Mario Adorf mit. Romanautor Pavel Kohout in einem Interview: "Hier hat mit Mario Adorf, Christane Hörbiger und Veronika Ferres eine wirklich starke Truppe agiert." Bunte, 12.01.2012 "Wir lernen: Auch QualitĂ€t macht Quote" |
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28. November 2011
America Magazine
" Faith Before Fatherland"
Ludi Boeken's 'Saviors in the Night' ROBERT E. LAUDER | NOVEMBER 28, 2011 "A nother Holocaust movie. Havenât filmmakers exhausted this topic? The question reveals a trivialization of two profound mysteries: the mystery of evil and the mystery of artistic creativity. To think that the evil made manifest in the horrors of the Holocaust could be depicted in some ultimate way so that future depictions would be superfluous is to minimize the mystery of evil, which is like an unfathomable abyss. It is also to forget that when gifted artists use their skills to create, even when they focus on something dealt with previously by others, new meanings and insights may result. The French film director Jean-Luc Godard once said that every camera angle involves a moral decision. Many moral and artistic choices are made in filmmaking; anyone working on a filmâproducers, writers, directors, cinematographers, actorsâcan en-hance or weaken the work. I cannot report one misstep in the marvelous film Saviors in the Night, which has just been released in the United States. A true story, this film is based on the memoirs of Marga Spiegel, which tell how she, her husband, Menne, and their daughter, Karin, were saved from extermination in the death camps. Courageous farmers in the region of Munsterland hid them for 30 months. Some of these farmers were members of the Nazi party; and at least one couple, Heinrich and Maria Aschoff, had a daughter, Anni, in the Hitler Youth movement and a son, Klemens, fighting in Hitlerâs war. The âsaviorsâ had been subject to the propaganda concerning Jews that Hitler and his cohorts promoted, but through a miracle of grace their consciences fought the lies and bigotry. Early in the film Anni, having been indoctrinated through the Hitler Youth movement, is angry when she first learns that her parents are hiding Jews. One of her parents delivers a line that sums up much of the film: âWe are Germans, but we are also Catholics.â âSaviors in the Nightâ dramatizes the conversion experience of some Catholics, who come to understand more profoundly and live with greater commitment their own faith. Marga and Karin did not fit the stereotypical image of Jews, so they were able to âpassâ as Germans who had come to the Aschoff farm to avoid the bombing in the cities. Menne, who looked less German, had to hide for two and a half years in a meat-smoking locker. In the first moments of the film, the gross injustice toward the Jews is emphasized. The film opens in 1918, toward the end of the First World War, and Menne is awarded the Iron Cross for heroism in fighting for his country. A quick cut and 25 years later, Menneâs Iron Cross has been replaced by a yellow star. He has gone from hero to fugitive. The rest of the film dramatizes how the Aschoffs, their relatives and friends save the Spiegels from extermination. Part of the filmâs brilliance is the way it captures the terror of the Holocaust without ever taking us to the concentration camps. We see, or rather experience, the evil of the camps through the familyâs constant fear that they will be discovered. But the Jews are not the only ones who are afraid. The âsaviorsâ know that if they are caught concealing Jews, they will be killed immediately. While reflecting on the constant danger these farmers freely accepted, I have often asked myself: What would I do in that situation? That the question keeps recurring suggests the power of the film. âSaviors in the Nightâ eschews physical violence and focuses instead on the human drama involved in choosing good or evil, the drama of sin and salvation. On one level the film is an adventure story about the hunted and the hunter; on another it is about adventures in grace. The film director Ingmar Bergman thought a camera could film a soul. âSaviors in the Nightâ films consciences. In a lovely scene Maria, taking a bath in a large round wooden tub, invites Marga to join her. The two women giggle like young girls while they share the tub. As Maria scrubbed Margaâs shoulders and arms, I sensed that not only was the bathing physically refreshing but that something else was happeningâMaria was washing away the past wrongs inflicted on Marga because of her Jewishness. Ludi Boeken, the director, keeps us in the center of the drama by using close-ups and camera shots that confine us within the same area as the Jews and farmers. His cinematic techniques never distract but rather keep us physically, emotionally, morally and spiritually tied to the characters. Boeken explained, âI have tried to portray the people, the events, the tensions and the moments of relief in all simplicity, without over-dramatizationâas if we happened to be there and witnessed some of what occurredâŠ.â That is precisely what he has done. By not over-dramatizing he leads us deeply into the drama and, in a mysterious way that is part of the magic of film, places us at its center. Part of Boekenâs successful handling of the story may be due to his own history. How could he, a Jew, make a film in which Germans, some of them Nazis, were heroes during the Holocaust? The reason is that his own parents had been saved in Holland by people like the German farmers in âSaviors.â Indirectly, the film suggests that many more Jews could have been saved had there been more people of courage. The Talmud says, âHe who saves a single life saves the world entire.â Whenever conscience is challenged, the material for drama is present. That âSaviors in the Nightâ is a true story adds to its power. Marga Spiegel, now 97, for years gave talks telling her story. In an addendum at the end of the film, Marga and Anni, now the closest of friends, are shown on the set with some of the actors and crew. A postscript, a device that does not always work in films, underlines the realism of this movie: the events depicted actually happened, and the actors portray real people who resisted the evil that engulfed many. Another Holocaust film? Yes, and a great one." |
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14. September 2011
pressestimmen zu sie hat es verdient
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.09.2011
"...Wie Veronica Ferres das Schwanken zwischen Erloschensein, Grauen, Vernichtungswut und MĂŒtterlichkeit, die wider Willen im GegenĂŒber das Kind erkennt, spielt, ist erschĂŒtternd und ... grandios. Auch Martin Feifel als bis zur Stummheit introvertierter Vater der Ermordeten, Saskia Schindler als nicht ganz naives Opfer, Jule Ronstedt als Lindas Mutter, die sich hart wie Granit um ihren Sohn und den Anschein einer intakten Familie mĂŒht, und Oliver Mommsen als Lindas den eigenen DĂ€monen ausgelieferter Vater sind hervorragend. Atemberaubend aber spielen die drei TĂ€ter, allen voran Liv Lisa Fries. Traumwandlerisch sicher...zeigen sie das Irrlichtern zwischen ekelerregender BrutalitĂ€t und Verletzlichkeit, sich in der einen Sekunde rĂŒhrend kindlich und in der nĂ€chsten abstoĂend abgebrĂŒht. Ein Film, so schwer wie Blei. Aber einer, der uns nichts vormacht..." www.spiegel.de, 14.09.2011 "...Ein schonungsloses Requiem, das den Zuschauer dank herausragender Schauspieler zum Hinschauen zwingt - Veronica Ferres war wahrscheinlich noch nie so gut... Dieser Film will nicht, was andere Filme aus dem Genre "Gewalt unter SchĂŒlern" zu oft wollen: das nicht ErklĂ€rbare bis zum letzten Winkel erklĂ€rbar machen. Wir Zuschauer, was fĂŒr eine Zumutung, mĂŒssen unsere Schuldzuweisungsbrille abnehmen und das Entsetzen zulassen...Der ARD-Film "Sie hat es verdient"...verabscheut alles zivilisationskritische Gejammere ĂŒber Werteverlust und soziale Ausgrenzung. Das ewige Lamento ĂŒber VersĂ€umnisse von Staat und Gesellschaft - all diese GemeinplĂ€tze entfallen...Das Duell der MĂŒtter, ebenbĂŒrtig, prĂ€zise und glaubhaft von Ferres und Ronstedt gespielt, ist ganz groĂes TV-Theater. Blicke töten, Blicke verzeihen, klagen an, deuten die Möglichkeit von Trost an. Kein Wort zu viel, keine Ausrutschgefahr in den Kitsch, keine falsche Harmonisierung - nur das bisschen Vernunft, das in solchen Katastrophen möglich ist..." SZ-Fernsehbeilage, 13.09.2011 "...Autorenregisseur Thomas Stiller legt nun in der ARD den bislang unbequemsten, mit Veronica Ferres und Martin Feifel schlĂŒssig besetzten TV-Film zu diesem finsteren Thema (Gewalt unter Jugendlichen) vor..." MĂŒnchner Merkur, 14.09.2011 "...Es gibt haufenweise starke Szenen in diesem ARD-Drama, das vieles ist, nur keine leichte Kost... [Thomas Stiller] erzĂ€hlt die Geschichte dieses Verbrechens aus vielen verschiedenen Perspektiven, er arbeitet mit RĂŒckblenden nd hat die Episoden wild zusammengestĂŒckelt... Eines aber macht der Regisseur nicht: Er liefert keine einfachen Antworten...Diese filmische Studie, radikal und kompromisslos erzĂ€hlt, lĂ€sst einen am Ende ratlos zurĂŒck. Das ist vielleicht ihre gröĂte StĂ€rke." Abendzeitung, Ponkie, 18.09.2011 "Der Hammer der Woche an gewalttĂ€tiger EmotionalitĂ€t : Das Familiendrama "Sie hat es verdient" (Buch & Regie: Thomas Stiller, ARD) ging mit theatralischem Ăberdruck an die Grenzen introvertierter PubertĂ€tswut und lieĂ das restliche TV-Zeitgeist-Pensum weit hinter sich. Ein bitterböser, starker Film." Abendzeitung, 14.09.2011 "...Im Film von Thomas Stiller spielt Veronica Ferres die Mutter einer Teenagerin, die von einer Klassenkameradin (Liv Lisa Fries) ermordet wird. Wer jetzt einen klassischen Krimi erwartet, bekommt noch viel mehr..." Stuttgarter Zeitung, 16.09.2011 "...Ein Film, der den Zuschauer fordert und sich ĂŒblichen Sehgewohnheiten konsequent verweigert..." www.presseportal.de, 15.09.2011 "...Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "'Sie hat es verdient' ist ein Film, der in seiner drastischen Bildersprache mit Sehgewohnheiten bricht und den Zuschauern viel abverlangt. Umso mehr freut es mich, dass gestern Abend so viele Menschen am Bildschirm geblieben sind. Besonders das junge Publikum zwischen 14 und 49 Jahren hat das Thema angesprochen. Einen groĂen Anteil an diesem Erfolg hat sicher auch Veronica Ferres, die hier nicht nur einmal mehr ihre exzellenten darstellerischen QualitĂ€ten gezeigt, sondern sich fĂŒr diesen Film auch als Koproduzentin besonders stark gemacht hat..."" Gong # 36, 02.09.2011 "...Eines muss man Veronica Ferres lassen: Sie hat ein GespĂŒr fĂŒr hochemotionale, packende Geschichten mit Tiefgang..." TV Neu # 36, 02.09.2011 "...Autor und Regisseur Thomas Stiller will keine "simple KausalitĂ€t" anbieten, sondern den Wunsch nach "Verstehen-Wollen wecken". Das gelingt nicht nur durch eine unkonventionelle ErzĂ€hlweise, sondern auch durch die beeindruckende Leistung der Jungdarsteller..." TV Movie # 19, 02.09.2011 "...Keine Schauspielerin lebt ihre Filme so wie Veronica Ferres. Jetzt geht es der Mutter einer Tochter um Jugendgewalt...Regisseur Thomas Stiller ("Zwölf Winter") schreckt nicht vor zum Teil sehr drastischen, verstörenden Bildern zurĂŒck. Gekonnt springt er in der Chronologie hin und her und bietet bewusst keine einfache Lösung auf die Frage nach dem Warum... " www.abendblatt.de, 13.09.2011 "... Der ARD-Film "Sie hat es verdient" mit Veronica Ferres ist ein Kammerspiel, das brutal bewegt - aber nie mit einfachen Antworten moralisiert...Den Regisseur und Autor Thomas Stiller hat die Frage nach dem Warum nicht mehr losgelassen und dazu veranlasst, einen Film ĂŒber die Eskalation der Gewalt zu drehen. Sein Film...liefert zwar keine Antworten, zeigt aber Möglichkeiten auf, wie es so weit kommen kann...Marc Liesendahls wacklige Kamerabilder vom Dachboden sind von kompromissloser RadikalitĂ€t. Sie haben etwas Dokumentarisches, das den Zuschauer unerwartet zum Augenzeugen eines schrecklichen Verbrechens macht und dem Film eine abgrĂŒndige Tiefe verleiht. Mit dem zwischen den Ereignissen hin und her springenden Drehbuch hat Regisseur Stiller die Thematik aus einer simplen KausalitĂ€t zu reiĂen versucht..." www.ad-hoc-news.de, 12.09.2011 "...Auf der Suche nach einer BegrĂŒndung fĂŒr die schreckliche Tat Lindas ist vor allem Susannes Mutter Nora. Veronica Ferres gibt ihr ein Gesicht und spielt eine wichtige und zugleich starke Rolle... Schauspielerin Ferres, zugleich Koproduzentin des Streifens, engagiert sich im realen Leben schon seit Jahren fĂŒr vernachlĂ€ssigte Kinder... Ferres spielt eine verzweifelte, ja nahezu zerbrochene Mutter an der Seite ihres hilflosen Mannes Hendrik (Martin Feifel). Am ersten Todestag ihrer einzigen Tochter sucht sie den Kontakt zur Mörderin und besucht Linda im Knast - leichte TV-Kost geht anders... Und Regisseur Thomas Stiller? Der Mann, der auch das Drehbuch schrieb, hat einfach einen guten Film gemacht..." Hörzu # 36, 02.09.2011 "...Das Drama "Sie hat es verdient" ist ein aufwĂŒhlender, verstörender Film..." |
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01. September 2011
Spiegel Online ĂŒber anne will (Gast u.a. veronica ferres)
Spiegel Online, 01.09.2011
Anne Will will's lieber still Von Stefan Kuzmany Chaos-Gequatsche ab der ersten Sendeminute? Nicht in Anne Wills Mittwochstalk in der ARD! [...] Veronica Ferres ĂŒberraschte mit richtigen Einsichten. [...] DafĂŒr jetzt Veronica Ferres, die spielt nĂ€chste Woche in der ARD eine Rolle in einem Fernsehfilm ĂŒber Jugendgewalt, auĂerdem ist sie (wenn auch wohl keine typische) alleinerziehende Mutter, jedenfalls darf sie auch irgendwie als Expertin gelten. AuĂerdem war sie ja wĂ€hrend der "Riots" in London und lag voller Angst eine Nacht lang in ihrem Hotel, das offenbar kurz vor der ErstĂŒrmung durch die marodierenden Horden stand. [Es ist dann] aber doch Ferres, die etwas Differenzierung in die Debatte bringt: Nein, man könne die Jugendprobleme nicht auf Killervideos und Porno-Rap reduzieren, das greife zu kurz, gebraucht wĂŒrden Ausbildungs- und ArbeitsplĂ€tze. [...] |
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18. August 2011
www.quotenmeter.de
«Sie hat es verdient» Mitte September im Ersten
Redakteur: JĂŒrgen Kirsch Autor und Regisseur Thomas Stiller widmet sich in dem Fernsehfilm dem Thema Jugendgewalt mitkompromissloserRadikalitĂ€t. Am Mittwoch, 14. September 2011, strahlt Das Erste um 20.15 Uhr den Fernsehfilm «Sie hat es verdient» aus. Mit kompromissloser RadikalitĂ€t veranschaulicht der Autor und Regisseur Thomas Stiller darin die Eskalation jugendlicher Gewalt. Die Hauptrollen haben Liv Lisa Fries und Veronica Ferres, die auch als Koproduzentin fungiert, ĂŒbernommen. Zum weiteren Ensemble der teamWorx-Produktion gehören neben Jule Ronstedt, Martin Feifel und Oliver Mommsen auch die Jungschauspieler und -talente Saskia Schindler, François Goeske und Sina Tkotsch. Das Produktionsunternehmen teamWorx hat das Jugenddrama im Auftrag der ARD Degeto in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) hergestellt. Die Dreharbeiten hatten im Oktober 2009 begonnen. ErschĂŒtternde Gewaltszenen wurden mit dokumentarisch anmutender Handkamera gefilmt und fordern dem Zuschauer einiges ab. Mit gestaffelten RĂŒckblenden weicht man zudem von der ĂŒblichen ErzĂ€hlchronologie ab. Autor und Regisseur Thomas Stiller erzĂ€hlt von Jugendlichen, die - selbst aus der Bahn geworfen - ihren Hass an anderen auslassen. âEindringlich und mit groĂer IntensitĂ€t hat sich ein ausgezeichnetes Schauspielensemble in seine Rollen hineinbegebenâ, lobt ARD-Programmdirektor Volker Herres. âThomas Stiller hat die Handlung dieses Fernsehfilms zwar frei erfunden, alarmiert und veranlasst aber wurde er, wie er sagt, durch die sich hĂ€ufenden Nachrichten der GewaltĂŒbergriffe Jugendlicher. Die Handlung des Fernsehfilms ist also nicht weit weg von dem, was RealitĂ€t sein könnteâ, so Herres weiter. In dem Jugendrama geht es dabei um Linda (Liv Lisa Fries), die als âbad girlâ an der Schule gilt. Sie kifft, trinkt und attackiert auch gerne Ă€ltere Frauen auf der StraĂe. Als Susanne (Saskia Schindler), die ihren 16. Geburtstag feiern will, zur Party auch ihren heimlichen Schwarm Josch (François Goeske) einlĂ€dt, zieht sie ungewollt den Hass von Linda auf sich. Zusammen mit ihrer Clique lockt sie Susanne daraufhin in eine Falle. Auf einem Dachboden beginnen die Jugendlichen, die verĂ€ngstigte MitschĂŒlerin zu quĂ€len. Die Situation eskaliert und Susanne stirbt. Nora (Veronica Ferres), Susannes Mutter, besucht Linda ein Jahr nach dem Tod ihrer Tochter im GefĂ€ngnis und sucht nach Antworten. âIch hoffe, dass der Film vielschichtige Diskussionen auslösen wird, denn allzu leicht ist die Frage nicht zu beantworten, warum so etwas geschehen kannâ, so ARD-Programmchef Volker Herres. |
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13. May 2011
the boston globe
Movie Review: Saviors in the Night
Crosscurrents carry âSaviorsâ beyond rote survival tale By Ty Burr Globe Staff / May 13, 2011 The little girl (Luisa Mix) is telling a ghost story, and one of her companions wants to know if the specter was white, like a sheet. âReal ghosts look like us,ââ she solemnly insists, and perhaps she knows. A Jew hiding in a German Catholic farming community at the height of World War II, sheâs more or less officially dead. Yet she lives on through the grace of those around her. âSaviors in the Nightââ is the latest of the Holocaust-era survivorsâ tales, each of which tells its own specific story from specific memories. Some of these films feel rote; as directed with stolid straightforwardness by Ludi Boeken, âSaviorsââ is lifted up and made special by the complexities and social crosscurrents of the people it depicts. To do the Christian thing among these dour Westphalians is to hide Jews from the government, even as theyâre sending their own sons to fight for the Fuehrer. Based on the memoirs of Marga Spiegel, âSaviorsââ begins in mid-1943 as her husband, a Jewish horse trader named Menne (Armin Rohde), sees the trains leaving for the east and breaks his wife and young daughter, Karin (Mix), out of the labor camp in which theyâre interned. A decorated World War I veteran, Menne is now a target to everyone but his old army buddies, primarily the lean, terse Heinrich Aschoff (Martin Horn), and the other farmers in their corner of western Germany. Aschoff takes in Marga (Veronica Ferres) and Karin; his wife, the redoubtable Frau Aschoff (Margarita Broich) insists the cross stay on her bedroom wall and thanks God that the blond Marga doesnât look Jewish at all. The small, unforced achievement of âSaviors in the Nightââ is to give us a portrait of small-town Germany during the waning days of the war that feels finely observed and true. The real division between the chic, slender Marga and her rough protectors is class, not religion, and Frau Aschoff scoffs defensively at this glamorous interloper until she realizes that Marga is prepared to do the heavy lifting of both farm work and friendship. And, too, everyone has their secrets, kept carefully from fellow villagers and even family members. The Aschoffâs teenage daughter, Anni (Lia Hoensbroech), is a gung-ho member of the local German Girls club and the last person who should know her parents are hiding Jews. Make that the second-to-last, since her boyfriend (Daniel Flieger) is part of the Hitler Youth. Papa, meanwhile, stays up late listening to forbidden BBC broadcasts while his neighbor (Veit StĂŒbner) squirrels away Menne in his hayloft. The unexpected message of âSaviors in the Nightââ is that only the adults understand the futility of the war and the murderousness of their leaders. Itâs the kids who arenât all right. Some of this is dramatized strongly; some of it less so. Anniâs awakening to the cruelties of her countrymen feels pat and underwritten. By contrast, scenes of Menne slowly losing his mind over several years of hiding â within a mile of his wife and daughter, no less â echo the despairing madness of Polanskiâs âThe Pianist.ââ And Margaâs wavering loyalties â her raging joy when the Allies bomb MĂŒnster and her sorrow when her protectors experience their own losses â becomes the emotional through-line of the movie. That line extends through to the end credits, where we see the real-life Marga and Anni, still fast friends, greet the director, crew, and actors playing them. The moment feels charged and privileged, yet the two elderly women shrug off the weight. Goodness is what you do, not who you are, and itâs a lesson they learned long, long ago. |
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01. May 2011
Petra, vital (extra 5/2011)
"Schon wenig hilft viel
Wenn Prominente mit medialem Getöse den BedĂŒrftigen unserer Gesellschaft helfen, misstraut man schnell der guten Absicht. Wie angenehm, dass Schauspielerin Veronica Ferres den leisen Weg wĂ€hlt. Sie portrĂ€tiert 14 engagierte Menschen, die sich mehr fĂŒr Bildung, Chancengleichheit oder bessere medizinische Versorgung der Kleinen einsetzen. Ein unaufgeregtes Buch, das niemandem ein schlechtes Gewissen aufdrĂ€ngt, sondern auf glaubwĂŒrdige Art zeigt, wie jeder von uns die Welt ein bisschen besser machen kann." |
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27. April 2011
bunte
"Das Werk liest sich trotz des schweren Inhalts kurzweilig. Wie ein spannender Krimi, der sich aus 15 Kurzgeschichten zusammensetzt und ein Bild auf alle Gesellschaftsschichten wirft.Ferres' Botschaft nach jedem einzelnen PortrÀt: Nicht wegschauen! Handeln! Hilfe rufen!"
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07. April 2011
Style-Umfrage: Veronica Ferres beliebteste Deutsche (im internationalen Vergleich)
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22. March 2011
monstersandcritics.de
"Regisseur Oliver Dommenget hat sich fĂŒr das beklemmend gute SAT.1-Drama 'Marco W. - 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnis' den authentischen Fall eines norddeutschen Teenagers vorgenommen, der wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs einer 13-jĂ€hrigen EnglĂ€nderin verhaftet und lange nicht freigelassen wurde. Ein gewagtes Unterfangen, das den Versuchungen, den reiĂerischen Schlagzeilenstoff platt zu verkitschen, tapfer trotzt."
"Den Produzenten Ica und Michael Souvignier, die mit Filmen wie 'Contergan' oder 'Frau Böhm sagt Nein' bereits bewiesen, dass man brisante Stoffen auch mit FingerspitzengefĂŒhl anpacken kann, ist ein rundum ĂŒberzeugender Film gelungen. Und der lebt eigentlich von einer wesentlichen Entscheidung: dem Casting-Zuschlag fĂŒr Vladimir Burlakov." |
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22. March 2011
Warum soll Veronica nicht weinen dĂŒrfen?
www.spiegel-online.de, 22.03.2011
"Auf Quote getrimmte Veronica-Ferres-Show? Parteinahme fĂŒr einen möglichen Vergewaltiger? Das Sat.1-Movie "Marco W. - 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnis" erregt Misstrauen - aber erweist sich als einfĂŒhlsamer Film, der im TrĂ€nenmeer den Kern einer wahren Familientragödie freispĂŒlt. Ein Mensch, der ohne die leiseste Ahnung von einem Tag zum anderen in die FĂ€nge der Justiz gerĂ€t, ist groĂer Romanstoff: Dem Helden von Alexandre Dumas' Roman "Der Graf von Monte Christo" ist so etwas passiert; Franz Kafka schildert in "Der Process" einen solchen Schlag aus dem Dunkel. Marco aus Uelzen, der im April 2007, damals 17 Jahre alt, in einem tĂŒrkischen Hotel bei Antalya urlaubt, wird wohl nicht an groĂe Literatur gedacht haben, als er mit einer EnglĂ€nderin auf deren Hotelzimmer geht, wo sie mit ihrer Schwester sturmfrei wohnt - die Mutter, die in Scheidung lebt, leistet sich ein Extra-Appartement. Marco ist kein erfahrener Frauenheld. SpĂ€ter wird er sich erinnern: Nach ein paar ZĂ€rtlichkeiten kommt es ihm vorzeitig, die Hand des MĂ€dchens unter seiner Hose hat ausgereicht. Marco verlĂ€sst die junge EnglĂ€nderin. Am nĂ€chsten Tag will er mit seinen Eltern zurĂŒck nach Uelzen fahren. Weshalb er sich kurz vor der Abfahrt noch einmal an der Rezeption melden soll, weiĂ er nicht. Er erfĂ€hrt, dass er von der Mutter der 13-JĂ€hrigen wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt worden ist. Er versteht die Welt nicht mehr. Ob Marcos Version seiner vollkommenen Unschuld die Wahrheit beschreibt, weiĂ niemand. Ein Film kann kein Gericht ersetzen. Der Film muss sich aber bei seiner ErzĂ€hlung fĂŒr eine Position entscheiden. Der Sat.1-Film "Marco W. - 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnis" tut es - so wie es Dumas getan hat. Er entscheidet sich fĂŒr die Unschuld des VerdĂ€chtigten. Er beschreibt eine Passion. Er stĂŒtzt sich auf das, was Marco 2008 als Buch veröffentlicht hat. Mehr mutet sich das TV-Spiel nicht zu. Es vertraut der Macht einer ErzĂ€hlung. Ob das, wie die "SĂŒddeutsche Zeitung" ankreidet, ein kĂŒnstlerisches und persönlichkeitsrechtliches Auf-Nummer-sicher-Gehen ist? Beethoven hat keine Note auf die Frage verschwendet, ob sein eingesperrter Held in der Oper "Fidelio" zurecht im Kerker schmachtet. KĂŒnstlerisch misslungen wird man das Werk deshalb nicht nennen. "Ich lebe nur noch fĂŒr euch" Gezeigt wird eine 247 Tage lange Höllenfahrt durch die langsamen MĂŒhlen einer selbstbewussten und selbstgerechten tĂŒrkischen Justiz, durch die Qualen im tĂŒrkischen Knast, gegen den das Verlies des Grafen von Monte Christo fast eine ErholungsstĂ€tte ist. Denn der war zunĂ€chst ganz allein, bis er Kontakt zu einem hilfsbereiten Mitgefangenen bekam. Marco aber landet in einer groĂen Massenzelle, als AuslĂ€nder eingesperrt mit OsteuropĂ€ern, die ihre Aggressionen gegen den jungen Deutschen auslassen. "Ich lebe nur noch fĂŒr euch", schreibt Marco am tiefsten Punkt seiner Verzweiflung den Eltern; er weiĂ, dass ein Selbstmordversuch seinen leukĂ€miekranken Vater umbrĂ€chte. Es ist diese ans Herz gehende Geschichte eines gemarterten jungen Mannes, die der von Michael Souvignier produzierte Film in den Mittelpunkt stellt. Beim Kumpel-Rettungsdrama "Das Wunder von Lengede" und in der Arzneimittel -Tragödie "Contergan" hat Souvignier bewiesen, dass seine Kölner Produktionsfirma Zeitsprung meisterhaft Sachlichkeit und Sentiment zusammenfĂŒhren kann. Und auch in "Marco W." glĂŒckt dieses KunststĂŒck. Der Regie (Oliver Dommenget) und dem Buch von Johannes Betz gelingt es in diesem beinahe zu Tode boulevardisierten Fall, den Kern der Tragödie wiederherzustellen. Das ist alles andere als das Zuschminken von AbgrĂŒnden. Erst wenn man die anschlieĂend auf Sat.1 (22.15 Uhr) gezeigte Dokumentation "Der Fall Marco W." sieht, entdeckt man, wie man die Geschichte anders, allerdings spekulativer, erzĂ€hlen und dabei den Faden und den Mittelpunkt verlieren hĂ€tte können. Da wĂ€re die Geschichte der Mutter des MĂ€dchens, die in Scheidung lebt und Angst hat, im Sorgerechtsverfahren schlechte Karten zu bekommen wegen der ferienbedingt vernachlĂ€ssigten Aufsichtspflicht. Die Mutter Ă€ngstigt sich, weil ihre Tochter hĂ€tte schwanger werden können. Denn sie ist es, die mit Marcos Freundin am nĂ€chsten Tag zum Arzt geht. Der stellt fest, dass das MĂ€dchen noch Jungfrau ist. Das Protokoll des Frauenarztes gelangt viel zu spĂ€t auf den Richtertisch. Warum die Mutter aus streng religiösem Milieu den Vorwurf der Vergewaltigung nicht zurĂŒckzieht, warum sie verhindert, dass das MĂ€dchen vor Gericht erscheint - das alles zu erzĂ€hlen, stĂŒnde auf wackligen Beinen. Die Kritik wĂŒrde das anmerken, englische AnwĂ€lte zu Unterlassungsklagen greifen - ein möglicherweise teurer SpaĂ. Das blonde Tuch Mit reflexhafter Gewissheit schlĂ€gt dem Film Aversion entgegen, wenn in der Besetzungsliste der Name Veronica Ferres auftaucht. Sie spielt die Mutter von Marco, und natĂŒrlich sagen die, fĂŒr die Ferres ein blondes Tuch ist, sie reiĂe wie immer den Film an sich, ihre Rolle werde ihretwegen aufgeblasen. Und ĂŒberhaupt: Sie wirke nicht echt, nur vorhersehbar. Der Wille zur Kunst ersetze bei ihr die Kunst. Einspruch, Euer Ehren! Ferres stellt sich in den Dienst dieses Films, der sich bewusst klein macht. NatĂŒrlich - was denn sonst? - ist die Mutter ein Opfer des hier gezeigten Unrechts, das an ihrem Sohn geschieht, so wie es der tumorkranke Vater (Herbert Knaup) ist. Und warum soll man ihre TrĂ€nen nicht sehen und sich davon beeindrucken lassen - auch wenn einem der Starglamour um die Schauspielerin nicht passt. ⊠Der Film verunglimpft auch die tĂŒrkische Justiz nicht, wie es in einem schlichteren Werk geschehen könnte. Das Gericht wird mit all seiner erschreckenden WĂŒrde dargestellt, nicht als verstockter lĂ€cherlicher Verein von RachsĂŒchtigen - auch das wĂ€re so ein Nebenweg, auf dem sich das fiktive Fernsehen in innertĂŒrkischen VerhĂ€ltnissen verlaufen könnte. Und dass der heutige BundesprĂ€sident und damalige niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident Christian Wulff Marco einen anrĂŒhrenden Brief in den Knast schreibt, den Marco - von Vladimir Burlakov wunderbar gespielt - vor der Kamera verliest, erscheint nicht als Dankeschön der Produktionsfirma fĂŒr 350.000 Euro Fördergeld aus Niedersachsen, wie die "FAZ" vermutet. Die Zeilen stehen fĂŒr die allgemeine SolidaritĂ€t, der Marco einiges verdankt. Sie sind fernsehtauglich, weil sie das Herz treffen." |
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22. March 2011
Pressestimmen zu Marco W.
Weitere Pressestimmen (Auswahl):
Fernsehwoche âPackendes Knast-Dramaâ TV Spielfilm âDer Zuschauer wird mitverhaftet. Bewegend!â TV digital âEin bewegendes Drama, das die Verzweiflung des Teenagers â toll gespielt von dem 23 Jahre alten Vladimir Burlakov â und seiner Eltern dem Zuschauer nahebringt.â Blickpunkt:Film 7.MĂ€rz "Sat.1 und Zeitsprung haben aus den Erlebnissen einen sehenswerten Film gemacht." "Veronica Ferres und Herbert Knaup spielen die Eltern routiniert und verkörpern ihre Hilflosigkeit und Verzweiflung ĂŒberzeugend." teleschau âDen Produzenten Ica und Michael Souvignier (âŠ) ist ein rundum ĂŒberzeugender Film gelungen.â TZ 16.03.11 â ⊠âIch finde es ist ein groĂartiges Werk geworden.â Sagt Marco Weiss nach der VorfĂŒhrung zur TZ. Und er hat Recht:Vor allem Hauptdarsteller Vladimir Burlakov liefert eine beeindruckende Leistung. Genauso wie Veronica Ferres, die Marcos Mutter spielt, und Herbert Knaup als sein VaterâŠ.â rockefeller-news.com 20.03.11 ââŠHauptrollen spielen Kapazunder wie Vladimir Burlakov (Marco), Herbert Knaup (Vater Ralf) und Schauspiel-Ikone Veronica Ferres (Mutter Martina)âŠâ Spiegel, 21.03.2011 âDas Verdienst der Verfilmung des Schicksals â am Dienstag dieser Woche auf Sat.1 zu sehen - liegt darin, aus dem sensationslĂŒsternen LĂ€rm den Kern einer Tragödie herauszufiltern. Das Beste an âMarco W.â (Buch: Johannes Betz, Regie: Oliver Dommenget) ist die ZurĂŒckhaltung. Das Liebesspiel zwischen Marco (Vladimir Burlakov) wird in aller Unschuld einer flĂŒchtigen Begegnung blutjunger Menschen gezeigt, die Eltern (Herbert Knaup und Veronica Ferres, die sich ohne Eitelkeit in den Dienst der zunehmenden Verzweiflung stellt) drĂŒcken nie auf die TrĂ€nendrĂŒse.â Ayke SĂŒthoff, news.de 22.03.2011 "Es ist eine Kunst, dass Marco W. - 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnis so gelungen ist. Obwohl die Story lĂ€ngst bekannt ist, ist der Film wirklich spannend. .." Noows.de, 22.03.2011 âDas Drama mit Veronica Ferres in der Hauptrolle als Marcos Mutter, zeigt auf eindrucksvolle Weise das unfassbare Schicksal eines ganz normalen Jungen, dem ein groĂes StĂŒck seiner Jugen genommen wurde.â SZ TV-Beilage 22. bis 28. MĂ€rz ââŠDass aus der Bearbeitung ein rundum ĂŒberzeugender Fernsehfilm geworden ist, liegt auch in einer glĂŒcklichen Personalentscheidung begrĂŒndet: dem Casting-Zuschlag fĂŒr Vladimir BurlakovâŠâ ââŠEin gewagtes Unterfangen, keine Frage. Doch die Produzenten Ica und Michael Souvignier, die schon in âConterganâ und âFrau Böhm sagt Neinâ brisante Stoffe mit FingerspitzengefĂŒhl anpackten, trotzen tapfer den Versuchungen, den Schlagzeilenstoff zu VerkitschenâŠâ |
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21. March 2011
Kulturigo.de
âEffektvoll, emotional, spannendâ: Die Presse ist vom GroĂen SAT.1-TV-Event âMarco W. â 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnisâ begeistert
17. MĂ€rz 2011. Nur noch wenige Tage bis zur Ausstrahlung von âMarco W. â 247 Tage im tĂŒrkischen GefĂ€ngnisâ â und die Presse in Deutschland ist vom GroĂen Sat.1-Event begeistert: âEffektvoll, emotional, spannendâ schreibt die TV Spielfilm ĂŒber das Drama mit Veronica Ferres, Vladimir Burlakov und Herbert Knaup in den Hauptrollen. Und die TV Movie urteilt: âergreifendes Drama mit noch stĂ€rkeren Darstellernâ. Die dpa nennt âMarco W.â einen âThriller der Emotionenâ, denn er zeigt einen der gröĂten AlptrĂ€ume, der eine Familie treffen kann. FĂŒr die Familie von Marco W. wurde er Wirklichkeit: Der damals 17-jĂ€hrige Deutsche wurde 2007 in der TĂŒrkei wegen angeblichem sexuellen Missbrauch einer 13-jĂ€hrigen Britin verhaftet und verbrachte 247 zermĂŒrbende Tage im GefĂ€ngnis. SAT.1 hat dieses unglaubliche Schicksal verfilmt: Dem TV-Event liegt das Buch âMarco W. â Meine 247 Tage im tĂŒrkischen Knastâ zugrunde, an dem die Produzenten Ica und Michael Souvignier, Zeitsprung Entertainment GmbH, die Rechte erwarben. ..." |
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09. January 2011
pressestimmen zu tsunami - das leben danach
www.weser-kurier.de, 06.01.2012
"Die gelungene Verfilmung dieser ebenso wahren wie unfassbaren Geschichte zeigt Hauptdarstellerin Veronica Ferres in Bestform." |
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17. December 2010
Darkstars fantasy news
"...mit sichtlich viel SpaĂ bei der Sache: Veronica Ferres..."
"Mit Veronica Ferres... und Christoph Letkowski... ist der Film sehr passend besetzt." |
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14. December 2010
evangelisch.de
"...Veronica Ferres, sehr prÀsent und treffend besetzt..." in "Mein alter Freund Fritz"
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09. December 2010
newsropa.de
"Nicht nur Veronica Ferres als fiese Hexe, sondern auch...Rainer Schöne(König) und Marleen Lohse(Prinzessin) bringen sehr viel Schwung in den von Carsten Fiebeler inszenierten Grimmschen Klassiker."
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10. November 2010
Blickpunkt Film + Kino.de
"Ein mutiger Film: Das ausgezeichnet gespielte Familiendrama kommt ohne echte
SympathietrĂ€ger aus; jede der Figuren hat ihre Ecken und Kanten. Schon die erste Einstellung dieses Films ist von unangenehmer IntensitĂ€t: Ein MĂ€dchen liegt auf einer Wiese. Man spĂŒrt, dass die Ruhe trĂŒgerisch ist. Plötzlich quillt Blut aus ihrem Mundwinkel. Dann kippt die Kamera, der Blick öffnet sich, und man sieht ein völlig demoliertes Auto, das gegen einen Baum gerast ist. Gegen Ende wird der Film das Eingangsbild zitieren; erneut ist das MĂ€dchen dem Tod nahe. Zwischen diesen beiden Momenten liegt ein Drama, das eine unbequeme Geschichte erzĂ€hlt. Dass man ihr dennoch bereitwillig folgt, ist den herausragenden Leistungen der drei Hauptdarsteller zu verdanken. Sie verkörpern ausnahmslos Charaktere mit Schattenseiten: Anwalt Josch (Fritz Karl) opfert sich zwar fĂŒr seine asylsuchenden Klienten auf, ist im privaten Umfeld dafĂŒr um so rĂŒcksichtsloser. Als seine frĂŒhere LebensgefĂ€hrtin Rosanna bei einem Autounfall stirbt, will er die 14jĂ€hrige Tochter AimĂ©e zu sich nehmen. Die Begeisterung von Gattin Nela (Veronica Ferres) hĂ€lt sich in Grenzen: Gerade sind die Gelder fĂŒr ihr Forschungsprojekt bewilligt worden. Sie wollte ohnehin nie Kinder; erst recht kein fremdes. Die schwierigste Rolle in dieser Konstellation hat jedoch Mathilde Bundschuh. Ihrem Namen zum Trotz ist AimĂ©e alles andere als liebenswert; sie wirkt wie ein Wesen aus einem Horrorfilm. Mit tiefgrĂŒndigem LĂ€cheln treibt das MĂ€dchen konsequent einen Keil zwischen Josch und Nela, weil sie den Ziehvater fĂŒr sich allein haben will. Der jungen Schauspielerin gelingt der Balanceakt zwischen Provokation und MitgefĂŒhl beĂ€ngstigend gut. Da die Geschichte bevorzugt aus Nelas Perspektive erzĂ€hlt wird, vergisst man bald, dass das zunĂ€chst stumme MĂ€dchen innerlich zerbrochen ist und ihr Verhalten selbst dann ein Hilferuf ist, als sie sich Josch wie eine Lolita an den Hals wirft. Am Ende sollen Drogen helfen, ĂŒber den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen. Erneut beweist die kĂŒrzlich fĂŒr "Die Drachen besiegen" mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnete Franziska Buch, Regisseurin diverser Kinder- und Familienfilme ("Emil und die Detektive", "Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen"), ihr herausragendes Talent bei der FĂŒhrung junger Schauspieler. Das auf dem gleichnamigen Roman von Amelie Fried basierende Drehbuch stammt von Grimme- und FernsehpreistrĂ€ger Christian Jeltsch ("Einer geht noch"); ein gröĂerer Kontrast zu seinem Krimi "Kreutzer kommt" ist kaum denkbar. tpg. " Copyright © www.kino.de 2010 |
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10. November 2010
frankfurter rundschau + berliner Zeitung
"Von wegen niedlich
Feine Leistung: Die Romanverfilmung "Rosannas Tochter" mit Veronica Ferres So schön ist das eingerichtet, das Paarleben von Josch und Nela, beide etwa Anfang, Mitte vierzig, so harmonisch, dass man gleich ahnt, es muss noch etwas Grauenhaftes passieren. Sie ist eine passionierte Forscherin, die sich den Primaten verschrieben hat, er ein tapferer KĂ€mpfer fĂŒr das Gute, hier in Gestalt eines Anwalts, der gegen Abschiebungen von Asylbewerbern ficht. In den Anfangsszenen geben Veronica Ferres und Fritz Karl diesem Paar eine derart groĂzĂŒgige Portion Sympathie mit auf den Weg, dass man schon ahnt: Diese Zuneigung zu ihnen wird noch viel aushalten mĂŒssen. Dann kommt der Anruf, der alles verĂ€ndert. Joschs frĂŒhere GefĂ€hrtin Rosanna stirbt bei einem Autounfall, die 14-jĂ€hrige Tochter AimĂ©e ĂŒberlebt. Rasch wird klar, dass der Teenager nicht bei den GroĂeltern bleiben kann, also beschlieĂt Josch, sich seinen gar nicht so heimlichen â und von Nela stets brĂŒsk abgewehrten â Kinderwunsch auf diese Weise zu erfĂŒllen: Gutes tun fĂŒr das MĂ€dchen, und fĂŒr sich gleich mit. Blöd nur, dass er vor lauter blindwĂŒtigem Ersatzvater-Hilfsdrang nicht zuvor Nela gefragt hat, was sie davon hĂ€lt, ob sie mitspielen will, wenn es eben gar kein Spiel mehr ist. Die Versuchsanordnung dieser Familie wider Willen ist noch eine Spur raffinierter und komplizierter als in ânormalenâ Patchwork-Haushalten: Denn was ist ein regulĂ€r pubertierendes kleines Monster gegen ein monströs traumatisiertes, pubertierendes Luder, das also von vornherein fĂŒr jeden Aussetzer eine Entschuldigung mit sich fĂŒhrt? AimĂ©e hĂ€lt sich, Verstörung hin oder her, nicht lange mit GeplĂ€nkel auf, sondern macht ihren totalitĂ€ren Anspruch auf Josch sofort deutlich. Sie intrigiert biestig, reiht eine KriegserklĂ€rung an die andere und macht der genervten und komplett hilflosen Nela den Alltag zur Hölle. Das Drehbuch von Christian Jeltsch macht die Personen aus Amelie Frieds Buch um etwa zehn Jahre Ă€lter und verschĂ€rft den Konflikt, mischt Bitternis bis Perfidie in den Tonfall, wo Fried auch das Versöhnliche anklingen lieĂ, wo sie die rettende Tröstung verhieĂ. Lauter kluge Entscheidungen, die von Franziska Buchs Regie prĂ€zise genutzt werden. Ganz allmĂ€hlich zeigen sich die Risse im SelbstverstĂ€ndnis des glĂŒcksgewöhnten Duos. Erst sind es nur kleine Irritationen, dann eine neue HĂ€rte im Blick, Resignation in der Abwendung, Wut ĂŒber Missverstehen und eigenes, nicht benennbares Versagen. Ferres und Karl spielen dieses schmerzliche Wegdriften, das Entfernen ganz ausgezeichnet. Manchmal können sie nur furchtsam staunen ĂŒber das, was sie getroffen hat, was so wirkt, als handelten sie nicht, sondern als widerfahre ihnen ein ungnĂ€diges Schicksal.... Die glorreichen Drei dagegen gewinnen konsequent an SchĂ€rfe, es entspinnt sich ein ruppiges, wahrhaftes und gefĂ€hrliches Liebes-Kammerspiel mit Intrigen, denen jede Niedlichkeit abgeht. Mathilde Bundschuh, die im bescheidenen Rahmen von âKiKa-Krimi.deâ bereits positiv auffiel, spielt diese AimĂ©e mit verbissener Schnippigkeit, eine Lolita auf Abruf, kompromisslos und störrisch, eine auf Sieg programmierte Kriegerin. Auf dem von ihr abgemessenen Schlachtfeld komme nun alle Verletzungen, alle Trugbilder, EnttĂ€uschungen und kleinen LebenslĂŒgen zum Vorschein, die Nela und, harmloser, auch Josch mit sich herumschleppen. Familie, man mag sich wehren und strĂ€uben und alles leugnen, Familie ist eben doch exakt das, was wir nie wieder los werden, dem man partout nicht entkommt. Diese Erkenntnis nicht allzu kitschig auftreten zu lassen, obwohl die Versuchungen in mehr als nur einer Szene schier ĂŒbermĂ€chtig sind, das ist das groĂe Verdienst dieser feinen Gesamtleistung |
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09. November 2010
Kritiken zu Rosannas Tochter
Blickpunkt Film & Kino.de, 10.11.2010
"Ein mutiger Film: Das ausgezeichnet gespielte Familiendrama kommt ohne echte SympathietrĂ€ger aus; jede der Figuren hat ihre Ecken und Kanten. ...Zwischen diesen beiden Momenten liegt ein Drama, das eine unbequeme Geschichte erzĂ€hlt. Dass man ihr dennoch bereitwillig folgt, ist den herausragenden Leistungen der drei Hauptdarsteller zu verdanken. Sie verkörpern ausnahmslos Charaktere mit Schattenseiten: ... Das auf dem gleichnamigen Roman von Amelie Fried basierende Drehbuch stammt von Grimme- und FernsehpreistrĂ€ger Christian Jeltsch ("Einer geht noch"); ein gröĂerer Kontrast zu seinem Krimi "Kreutzer kommt" ist kaum denkbar. tpg. " Frankfurter Rundschau & Berliner Zeitung, 10.11.2010 "Von wegen niedlich Feine Leistung: Die Romanverfilmung "Rosannas Tochter" mit Veronica Ferres ...Das Drehbuch von Christian Jeltsch macht die Personen aus Amelie Frieds Buch um etwa zehn Jahre Ă€lter und verschĂ€rft den Konflikt, mischt Bitternis bis Perfidie in den Tonfall, wo Fried auch das Versöhnliche anklingen lieĂ, wo sie die rettende Tröstung verhieĂ. Lauter kluge Entscheidungen, die von Franziska Buchs Regie prĂ€zise genutzt werden. Ganz allmĂ€hlich zeigen sich die Risse im SelbstverstĂ€ndnis des glĂŒcksgewöhnten Duos. Erst sind es nur kleine Irritationen, dann eine neue HĂ€rte im Blick, Resignation in der Abwendung, Wut ĂŒber Missverstehen und eigenes, nicht benennbares Versagen. Ferres und Karl spielen dieses schmerzliche Wegdriften, das Entfernen ganz ausgezeichnet. Manchmal können sie nur furchtsam staunen ĂŒber das, was sie getroffen hat, was so wirkt, als handelten sie nicht, sondern als widerfahre ihnen ein ungnĂ€diges Schicksal.... Die glorreichen Drei dagegen gewinnen konsequent an SchĂ€rfe, es entspinnt sich ein ruppiges, wahrhaftes und gefĂ€hrliches Liebes-Kammerspiel mit Intrigen, denen jede Niedlichkeit abgeht. ...Diese Erkenntnis nicht allzu kitschig auftreten zu lassen, obwohl die Versuchungen in mehr als nur einer Szene schier ĂŒbermĂ€chtig sind, das ist das groĂe Verdienst dieser feinen Gesamtleistung." DD-INside.de vom 08.11.2010 "...Ferres ĂŒberzeugt. Die Ambivalenz ihrer Figur ist zu jeder Zeit greifbar." rtv vom 04.11.2010 "Paraderolle fĂŒr Veronica Ferres." TV fĂŒr mich vom 29.10.2010 âSie gehört ohne Frage zu unseren besten Schauspielerinnenâ TV Movie vom 29.10.2010 â...Dennoch bewegt die Geschichte - dank starker Darsteller und gekonnt inszenierter melancholischer Momente.â... âPackend erzĂ€hlt und kraftvoll gespieltâ TV Direkt vom 29.10.2010 âHochdramatische Achterbahnfahrt der GefĂŒhle.â TV 14, TV Klar; TV Pur vom 29.10.2010 âBewegende Geschichte, gekonnt inszeniert.â TV Hören und Sehen; Fernsehwoche vom 29.10.2010 âModerne Story, mit viel Tiefe gespielt.â TV Schlau vom 29.10.2010 âStarke Leistung von Veronica Ferresâ TV Piccolino vom 29.10.2010 âTop-Filmâ Hörzu vom 29.10.2010, Funkuhr; Bildwoche; TV neu; vom 28.10. âPackendes Psychodrama mit Veronica Ferres als Mutter wider Willen.â... âFritz Karl und Veronica Ferres glĂ€nzen nuancenreich als Ehepaar mit Problemen.â Gong; Bild + Funk vom 29.10.2010 âErgreifendes Familien-Dramaâ âGut besetztes ...TV-Drama nach dem Roman von Amelie Friedâ Auf einem Blick vom 28.10.2010 âVeronica Ferres in einer neuen starken Frauenrolleâ âKraftvoll inszeniert. Packend gespieltâ |
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07. November 2010
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
âErziehung gehört in den Lehrplan
Veronica Ferres und Amelie Fried ĂŒber Kinder und Karriere, Patchworkfamilien und Drehs im AffenkĂ€fig Frau Ferres, haben Sie sich schon erholt von der Irrfahrt der âMS Delphinâ? Sie waren im Oktober bei Dreharbeiten, als das Schiff plötzlich den Kurs Ă€nderte. Veronica Ferres: Wir haben gedreht, und irgendwann hieĂ es: In Athen können wir nicht anlegen. Wir sind dann zwei Tage und eine Nacht Volldampf aufs Meer gefahren. Wir mussten fliehen vor dem Besitzer des Schiffes, der es an diese Kreuzfahrtgesellschaft nur verpachtet hatte und es im Hafen festhalten wollte, weil sie ihre Raten nicht gezahlt hatte. Es war ein richtiges Abenteuer. Solange wir Wasser im Hintergrund hatten, haben wir weitergedreht, und am Ende hatten wir alle Szenen im Kasten. Ihr neuer Fernsehfilm âRosannas Tochterâ spielt in Ihrer Heimatstadt MĂŒnchen, da konnte so etwas nicht passieren. Frau Fried, es ist schon das fĂŒnfte Ihrer BĂŒcher, das verfilmt wird. Ist Ihnen das schon zur Routine geworden? Amelie Fried: Das ist immer aufregend. Man hat ja auch jedes Mal mit anderen Menschen zu tun. In diesem Fall habe ich mich sehr gefreut, dass Veronica, die ich mir schon seit Jahren fĂŒr eine Verfilmung gewĂŒnscht habe . . . Ferres: Echt? Fried: Ja, wir haben damals doch schon angefragt bei âAm Anfang war der Seitensprungâ. Da konntest du dann aber nicht oder wolltest nicht. HĂ€tten Sie sich Frau Ferres denn gerade auch in dieser Rolle vorstellen können? In âRosannas Tochterâ spielt sie die eher kĂŒhle, fast spröde Nela, die eigentlich keine Kinder möchte, doch plötzlich mit einer VierzehnjĂ€hrigen zusammenleben muss - der Tochter einer frĂŒheren Freundin ihres Mannes, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Fried: Vielleicht nicht auf den ersten Blick, weil Nela durchaus auch - entschuldige bitte! - ein paar Jahre jĂŒnger sein könnte, im Buch ist sie das auch. In der Figur, die Veronica jetzt verkörpert, ist die Entscheidung gegen die Kinder und fĂŒr den Beruf schon endgĂŒltig. Aber so, wie sie es gespielt hat, stellt sich fĂŒr mich die Altersfrage gar nicht mehr. Dass der Film dank Frau Ferres auch eine ordentliche Quote erzielen dĂŒrfte, wird Sie auch nicht gestört haben. Fried: Ich denke nicht in diesen Kategorien. FĂŒr mich ist entscheidend, ob ein Film gelungen ist und ob mir die Umsetzung gefĂ€llt. Die Quote ist ein zusĂ€tzlicher Bonus, aber es gibt da schon noch andere Kriterien. Der Film bietet Ihnen, Frau Ferres, die Chance, gegen das Bild anzuspielen, das in zahlreichen Filmen von Ihnen entstanden ist: die leidenschaftliche Mutter, die aufopferungsvoll fĂŒr ihre Familie kĂ€mpft. Ferres: FĂŒr mich zĂ€hlt nur die QualitĂ€t der Rolle. Nur davon kann ich meine Entscheidung abhĂ€ngig machen, womit ich die nĂ€chsten drei Monate meines Lebens verbringe. Ich will in jeder Rolle an die Grenzen gehen und mich weiterentwickeln. Und wenn die nĂ€chste hervorragende Charakterrolle wieder eine Mutterrolle sein wird, entscheide ich mich immer wieder gern fĂŒr die QualitĂ€t - wie bei Rosanna. Es ist ein sehr modernes Thema, das fĂŒr GesprĂ€chsstoff sorgen wird. Viele Menschen leben in Patchworkfamilien zusammen und haben oft groĂe Schwierigkeiten, mit dieser Konstellation zurechtzukommen und klar zu sagen: Es ist anstrengender als das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell. Das gibt es nur noch in der HĂ€lfte aller FĂ€lle. Ich war auch gegen ein Happy-End: Wir wollten ein offenes Ende, so wie das Leben nun mal ist. Es ist nicht immer alles GlĂŒckseligkeit, vieles ist sehr hart. Es gibt im Vergleich zum Buch einige Ănderungen. So ist Nela keine Autorin fĂŒrs Fernsehen mehr, sondern Primatenforscherin. Wollten Sie, Frau Ferres, einfach mal einen Schimpansen im Arm halten, oder taugt die Fernsehfrau im Fernsehen nicht als Identifikationsfigur fĂŒr die Zuschauer? Ferres: Fernsehen im Fernsehen zu zeigen hĂ€tte einen ganz neuen Themenbereich eröffnet, der zu sehr von den kammerspielartigen Nöten der drei Hauptfiguren abgelenkt hĂ€tte. Fried: Die Affen hĂ€tte ich gern auf dem Arm gehabt. Ich glaube, du warst gar nicht so begeistert? Ferres: Das hĂ€ttest du nicht gewollt, es war nicht ungefĂ€hrlich. Ich musste in den AffenkĂ€fig rein, und das MĂ€nnchen mit seinem BeschĂŒtzerinstinkt stand plötzlich so vor mir (springt auf, trommelt sich auf die Brust). Er fletschte die ZĂ€hne, und sein Körper war so hart wie eine Betonmauer. Diese Tiere haben unglaubliche KrĂ€fte, und der Dreh hat mir einige blaue Flecken beschert. Fried: Dann bin ich nicht mehr neidisch. Im Buch werden freilich nicht nur die TĂŒcken des Patchwork-Modells aufgezeigt, nahezu alle leiblichen Eltern scheitern dramatisch, sind egoistisch, depressiv oder Alkoholiker. Das ergibt ein recht niederschmetterndes Familienbild. Fried: Sagen wir es mal so: Familie ist immer kompliziert. Es wurde ja jahrelang versucht, uns ein Familienbild zu suggerieren, das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat. Deshalb war es fĂŒr viele Frauen auch so schwierig, sich selbst oder der Umwelt einzugestehen, dass sie Probleme haben, dass sie am Rande ihrer Kraft stehen und es nicht schaffen, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Patchworkfamilie und Familie, das macht letztlich fĂŒr mich keinen Unterschied, so wie es keinen Unterschied macht, ein eigenes oder ein adoptiertes Kind aufzuziehen. Es ist immer, wenn man es zum ersten Mal in den Arm bekommt, ein fremdes Wesen, eine eigene Persönlichkeit, es gehört mir nicht. Die Liebe entsteht beim Leben, beim Zusammenleben, und nicht durch irgendwelche Blutsbande. Auch in Ihrer Familie hat eine Zeitlang ein Pflegesohn gelebt. Fried: Der Junge hat mit meinem Mann zusammengelebt, bevor der mich kannte, und war acht, als mein Mann sich von seiner Mutter trennte. Der leibliche Vater ist tatsĂ€chlich bei einem Autounfall ums Leben gekommen, da war der Junge vier. GlĂŒcklicherweise mochte ich ihn von Anfang an sehr und er auch mich. Als er schon groĂ war, hat er sich gesagt: Jetzt möchte ich eigentlich noch mal in einer richtigen Familie leben, und das haben wir ihm auch angeboten. Dann zog er mit 17 bei uns ein und ist auch fĂŒnf Jahre geblieben. Es war ein gemeinsamer Beschluss mit seiner Mutter, wo wir Erwachsenen uns ĂŒberlegt hatten, was am besten fĂŒr den Jungen war. Das war auch fĂŒr die Mutter kein Problem. Ferres: Respekt vor dieser Frau, dass sie loslassen konnte. Fried: Er hatte ein paar Schwierigkeiten, und es war leichter so. Als er dann sein Abitur gemacht hat, haben seine Mutter, seine GroĂmutter und wir alle gemeinsam mit ihm gefeiert. Es geht darum, dass man die Verantwortung anerkennt und die Kinder nicht instrumentalisiert fĂŒr irgendwelche KĂ€mpfe zwischen Ex-Partnern oder neuen Partnern. Da kenne ich aus meinem Umfeld die entsetzlichsten Geschichten. Auch Sie, Frau Ferres, leben seit der Trennung von Ihrem Mann Martin Krug in einer Patchworkfamilie. Ferres: Ja, schon seit einiger Zeit. Ich glaube, dass Kinder in einer Patchworkfamilie erst einmal ganz sicher sein mĂŒssen, dass sie bei Papa und Mama die Nummer eins sind. Wenn man ihnen diese Sicherheit gegeben hat, dann kann Patchwork ein wunderbares Modell sein. Diese Erfahrung mache ich gerade. Fried: Man darf die Kinder vor allem nie in LoyalitĂ€tskonflikte stĂŒrzen. Ferres: Niemals. Man sollte nie negativ ĂŒber den anderen Elternteil reden. Ein gutes VerhĂ€ltnis zum Ex-Partner ist besonders fĂŒr das Kind sehr wichtig. Ist eine Botschaft des Films wie des Buches, dass man nirgens so verheerende Fehler begehen kann wie bei der Kindeserziehung? Ferres: Absolut. FĂŒr den FĂŒhrerschein muss man eine PrĂŒfung ablegen, um Kinder groĂzuziehen nicht. Es können elementare Fehler gemacht werden, die irreparabel sind. Fried: Es wĂ€re eigentlich so einfach, Menschen ein bisschen UnterstĂŒtzung zu geben. Man kriegt ja im Krankenhaus diese ganzen PĂ€ckchen mit der Babynahrung und all dem Quatsch. Kann man nicht auch eine Telefonnummer mitliefern, an die man sich wenden kann, wenn man ein Problem hat, und das Ganze als eine SelbstverstĂ€ndlichkeit betrachten und nicht als etwas, was einen sofort stigmatisiert? Ferres: Ich verstehe nicht, warum Kindererziehung nicht im Lehrplan berĂŒcksichtigt wird oder einfach das Thema Familie. Warum kann man das nicht lehren, wie man sich in gewissen Notsituationen am besten verhĂ€lt? Was passiert bei Konflikten, bei Streits, bei Trennungen? Stattdessen mĂŒssen dann Sendungen wie die âSuper-Nannyâ entstehen, die ich fĂŒr eine Katastrophe halte. Frau Fried, Sie haben auch ein Buch ĂŒber Ihre eigene Familie geschrieben. Darin geht es vor allem um die Nazizeit, aber auch um die, wie Sie schreiben, gescheiterte Beziehung zwischen Ihrem Vater und Ihnen. Fried: Ja, wobei mein Vater ein sehr typisches Problem hatte, nĂ€mlich die Traumatisierung im Nationalsozialismus durch die Verfolgung, die er zu erleiden hatte, er und seine jĂŒdische Familie. Das ist ein bekannter Mechanismus, dass diese Menschen dazu tendieren, das sehr stark zu verdrĂ€ngen, es in eine Schublade zu sperren und möglichst nicht mehr hochkommen zu lassen. Das habe ich natĂŒrlich als junger Mensch gar nicht verstehen können. Jetzt bin innerlich versöhnt mit meinem Vater und habe ihm vieles verziehen, was ich ihm zu seinen Lebzeiten noch sehr ĂŒbelgenommen habe. Auch Ihr VerhĂ€ltnis zu Ihren Eltern, Frau Ferres, war nicht immer einfach. Ferres: Ich komme aus sehr bescheidenen VerhĂ€ltnissen. Mein Vater hat nach dem Krieg aus der Not einen Kohlen- und Kartoffelhandel gegrĂŒndet. Meine Eltern haben jede Kartoffel vom Boden aufgehoben, sie haben es geschafft, dass wir drei Kinder studieren konnten. Ich hatte bereits einen Medizinstudienplatz, aber ich habe stattdessen hier in MĂŒnchen Theaterwissenschaft, Germanistik und Psychologie studiert. DafĂŒr hatten sie kein VerstĂ€ndnis. Sie hatten groĂe Angst um ihre kleinste, jĂŒngste Tochter - was ich ihnen heute nicht mehr vorwerfe. Damals habe ich's getan, denn es gab keinen Kontakt mehr und keine finanzielle UnterstĂŒtzung. Ich habe meine ganze Ausbildung selbst finanzieren mĂŒssen, mit Synchronsprechen und Tagesjobs wie TellerspĂŒlen und Plakatekleben. Nach zweieinhalb Jahren haben meine Eltern gesehen, wie ernst es mir war; dann wuchs der Respekt, und sie haben auch loslassen können. Meine Dankbarkeit ist heute viel gröĂer. Sie, Frau Fried, stammen aus einer eher progressiven Familie und sind dennoch frĂŒh ausgebrochen. Fried: Ich hatte immer einen starken Freiheitsdrang in mir und konnte jede Form der EinschrĂ€nkung nur schwer ertragen. Meine Eltern haben getan, was sie konnten, aber sie hatten natĂŒrlich auch Verantwortung gehabt fĂŒr ein MĂ€dchen, das mit 16 das Abitur gemacht hatte und glaubte, es wĂ€re erwachsen. Ich habe mit 17 allein in MĂŒnchen gewohnt und hatte nicht das GefĂŒhl, dass mir irgendjemand noch was zu sagen gehabt hĂ€tte. Und aus diesem MĂ€dchen wird dann eine Mutter, die sich als ĂŒbervorsichtig bezeichnet und in einem gemeinsamen Interview von ihrer damals dreizehnjĂ€hrigen Tochter hysterisch genannt wird. Fried: Ich muss es zugeben, ich bin eine schreckliche Glucke und voller Ăngste und Besorgnisse, was alles passieren könnte. Ich bin immer ganz ĂŒberrascht, wenn ein Tag zu Ende geht, ohne dass sich jemand ein Bein gebrochen hat oder sonst irgendeine Katastrophe passiert ist. Ihre Tochter, Frau Ferres, wird es kaum nötig haben, einmal Plakate zu kleben. Ferres: Da werden Sie sich wundern. FĂŒr mich war es damals das GröĂte ĂŒberhaupt - weil ich durch die unterschiedlichen Jobs verschiedenste Menschen kennenlernen und sie so studieren durfte. Wenn unsere Tochter studieren will, wird sie jobben mĂŒssen. Sie wird eine gewisse UnterstĂŒtzung bekommen, wie andere auch, aber den Rest muss sie selber verdienen. Sie sind, Frau Fried, im Fernsehen seit vielen Jahren erfolgreich, doch nie zum ganz groĂen Star geworden. Warum? Fried: Weil ich es wahrscheinlich wirklich nicht wollte. Als mein Sohn gerade zwei Jahre alt war, bekam ich von Stefan Aust von âSpiegel-TVâ das Angebot einer eigenen Sendung, Moderation und Redaktion. Das Traumangebot fĂŒr jeden Fernsehjournalisten. Es war der Moment, in dem ich mich entscheiden musste: Willst du alles auf die Karte Beruf setzen? Ich habe mich dafĂŒr entschieden, noch ein zweites Kind zu bekommen und weiter berufstĂ€tig zu sein, aber vielleicht nicht die ganz groĂe Karriere zu machen. Das fiel mir nicht leicht, aber es war in Ordnung - und ganz ehrlich, ohne jede Koketterie: Ich bin dankbar, dass ich nicht ganz so berĂŒhmt geworden bin wie GĂŒnther Jauch oder du, Veronica, weil ich glaube, dass das eine enorme EinschrĂ€nkung fĂŒrs Leben bedeutet. Du wirst stĂ€ndig konfrontiert mit Vorstellungen und Vorurteilen, die die Menschen von dir haben . . . Ferres: Das macht mir nichts. Ich habe so viel SpaĂ an dem, was ich tue, das kann mir keiner nehmen. Ich fĂŒhle mich nur eingeschrĂ€nkt, wenn ich zum Beispiel privat einkaufen gehe und vor der Umkleidekabine mit einem Kleid stehe. Wenn ich dann die Kabine verlasse, stehen danach Frauen mit dem gleichen Kleid in der Schlange. Dann fĂŒhle ich mich eingeschrĂ€nkt, weil die genau wissen, was ich mir gerade kaufe. Zwar ist diese Neugier sicher nachvollziehbar - aber es ist nicht immer einfach, damit umzugehen. Fried: Aber ich bin trotzdem sehr froh damit, wie es gelaufen ist. Ferres: Ja, du hast ein zweites Kind. Ich hĂ€tte auch gern ein zweites Kind gehabt, aber es ist aufgrund der UmstĂ€nde nicht gegangen. Heute bin ich sehr zufrieden, wie es ist. Mancher stört sich am Eindruck, dass Sie mehr sein möchten als eine Schauspielerin, dass Sie sich gesellschaftliche Anliegen in Ihren Filmen und privat zu eigen machen, in einer Ăber-Identifikation mit Ihren Rollen und Projekten. Ferres: Das mögen Kritiker so sehen. Ich mache Dinge ganz oder gar nicht, mit voller Leidenschaft. Entweder man mag das oder nicht. Menschen, die populĂ€r sind, polarisieren immer. Und ich bin mir auch der besonderen Verantwortung bewusst, eine Vorbildfunktion zu haben. Fried: Sie ist ja nicht nur Schauspielerin, sondern auch StaatsbĂŒrgerin. Warum darf sie sich nicht engagieren fĂŒr Themen, die ihr wichtig sind? Warum wird ihr automatisch unterstellt, sie mache dies nur, um sich damit zu profilieren? Ferres: Wie schlecht muss ein Mensch sein, um so etwas zu unterstellen? Fried: Ich finde es auch lĂ€cherlich, jemandem Engagement vorzuwerfen. Noch dazu, wenn er die Möglichkeiten hat, die Veronica durch ihre Bekanntheit hat. Sie haben, Frau Ferres, angekĂŒndigt, Ihr Privatleben stĂ€rker aus der Ăffentlichkeit herauszuhalten. Mit Ihrem neuen Partner Carsten Maschmeyer, der eng befreundet ist mit Leuten wie Christian Wulff und Gerhard Schröder, dĂŒrfte das sehr schwierig werden. Ferres: Da kann ich nur sagen: Ich lebe mein Leben. Das muss mir egal sein. Was habe ich davon, wenn etwas ĂŒber mich in den Zeitungen steht, was mir gefĂ€llt, aber ich unglĂŒcklich und einsam bin? Meine Entscheidung ist klar: Ich möchte glĂŒcklich sein, ein erfĂŒlltes Leben fĂŒhren und mich mit Menschen umgeben, die mir guttun - egal was geschrieben wird. Gern wĂŒrde ich noch eine Sache klĂ€ren: Wie groĂ sind Sie, Frau Ferres? In einem Ă€lteren Interview sprechen Sie von 1,83 Metern, auf Ihrer Website steht 1,78. Ferres: Ich bin wohl tatsĂ€chlich, glaube ich, ein oder zwei Zentimeter geschrumpft. Es steckt bei mir aber auch noch tief drin, dass man mir damals an Schauspielschulen gesagt hat, ich hĂ€tte zwar Talent, aber wĂŒrde ein Sozialfall, weil die MĂ€nner alle kleiner seien als ich: AuĂer in einer absurden Komödie mit Danny DeVito bekĂ€me ich nie 'nen Job. DafĂŒr lĂ€uft's ganz gut, muss ich sagen. Aber ich glaube, da hat meine Schauspielagentur ein paar Zentimeter unter den Tisch fallen lassen. Ich denke, ich bin jetzt 1,80 Meter groĂ. |
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02. November 2010
cinema.music-liveandmore.com
Rosannas Tochter
"...Als Mutter wider Willen spielt Veronica Ferres in diesem atmosphĂ€rischen Psychodrama eine ihrer besten Rollen. An ihrer Seite ĂŒberzeugt Charakterkopf Fritz Karl. Die groĂartige Nachwuchsdarstellerin Mathilde Bundschuh verkörpert die schweigsame Intrigantin mit Bravour. Adolf-Grimme-PreistrĂ€ger Christian Jeltsch, der das Drehbuch nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Amelie Fried verfasste, versteht es meisterhaft, die schwierigen Beziehungen untereinander und die Motivationen aller Beteiligten auszuleuchten. Regie fĂŒhrte die vielfach ausgezeichnete Franziska Buch, ausgewiesene Spezialistin fĂŒr einfĂŒhlsame Familienfilme, deren Problematik aus der Perspektive von Jugendlichen geschildert wird. " |
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30. August 2010
BR-online
"...Als Satire aufs deutsche FilmgeschĂ€ft lĂ€sst sich Dani Levys Film sehr gut an. Schon allein, dass auf der eingangs gefilmten Party ein paar Dutzend echte Promis (unter anderem Bully Herbig, Katja Riemann, Karoline Herfurth) herumstehen und sich selbst spielen, schmĂŒckt den Film ungemein. Ein paar der Stars spielen auch echte Rollen: Veronica Ferres zum Beispiel das russische Vollblutweib, Gottfried John den eitlen Schauspiel-Routinier, Heino Ferch einen Arzt, der aussieht wie Heino Ferch ...
...Und Dani Levys ins Groteske gehender jĂŒdischer Humor ist eine echte Bereicherung fĂŒrs deutsche Kino!" |
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28. August 2010
bild
"Dani Levy (âAlles auf Zucker!â) ist der deutsche Woody Allen
Nichts zum Lachen? Ab ins Kino! Denn: âDas Leben ist zu langâ ist der neue Comedy-Hit von Dani Levy (53, âAlles auf Zucker!â) â eine Art Berliner Woody Allen! Story? Kino! TrĂ€ume! Sorgen! Midlife-Krisen! Lebens-Chaos! Stars! Stars! Stars! Ein jĂŒdischer Filmemacher (Burgtheater-Star Markus Hering, 50) ertrinkt in Problemen: Kinder pubertĂ€r. Frau untreu. Bank pleite. Mohammed-Film in Gefahr â aber plötzlich wird aus dem Albtraum ein Traum mit Happy End! Oder trĂ€umen wir uns unsere Welt schön? Wer Filme liebt, liebt diesen Film! Witz, Irrsinn, TrĂ€ume! Stars zum Staunen: Veronica Ferres â als sexgierige, russische Produzenten-Traumfrau. Yvonne Catterfeld â als engelhafter Soap-Star. Heino Ferch â als Arzt, der alles & alle versteht. Elke Sommer â als glamouröse Mutter des Helden. Gottfried John â als deutscher Welt-Schauspieler. Udo Kier â als Psychiater, der Selbstmord empfiehlt. " |
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26. August 2010
lifestylesite.de
"...Nach Dani Levys vielfach ausgezeichneten Filmen ALLES AUF ZUCKER! und MEIN FĂHRER gerĂ€t auch in DAS LEBEN IST ZU LANG die Welt aus den Fugen. Humorvoll und lakonisch entfaltet sich ein Panoptikum ĂŒber Irrungen und Wirrungen von Menschen mit Idealen, eine philosophische Skizze ĂŒber Sein und Schein, ĂŒber den Menschen als Spielball des LebensâŠ
Es ist Levys bislang persönlichster Film. Selbstironisch, ehrlich und mit gewohnt liebevollem, intelligentem Humor fĂŒhrt er Alfi Seliger durch sein turbulentes Leben. ... Er ist umgeben von einem erfrischend unkonventionellen Ensemble: Meret Becker, Veronica Ferres, Yvonne Catterfeld, Heino Ferch, Udo Kier, Justus von DohnĂĄnyi, Elke Sommer, Kurt Krömer, Hans Hollmann und Gottfried John sowie die jungen Schauspieler David Schlichter und Hannah Levy." |
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25. August 2010
der westen
"...Die Darsteller chargieren mit Verve, von Gottfried John als GroĂschauspieler, ĂŒber Elke Sommer als jĂŒdische Mamme bis zu Veronica Ferres als radebrechende slawische Superblondine. ..."
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24. August 2010
Die welt
"...Wer ein Drehbuch von Regisseur Dani Levy geschickt bekommt, zögert nicht lange. Und so hat der Spezialist fĂŒr feinsinnige Komödien, fĂŒr seinen Film "Das Leben ist zu lang" mit Hauptdarsteller Markus Hering und dessen Kolleginnen Meret Becker, Veronica Ferres und Yvonne Catterfeld ein Traum-Ensemble versammelt. ..."
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24. August 2010
berliner morgenpost
"Und so hat der Spezialist fĂŒr feinsinnige Komödien...fĂŒr seinen Film "Das Leben ist zu lang" mit Hauptdarsteller Markus Hering und dessen Kolleginnen Meret Becker... und Veronica Ferres... ein Traumensemble versammelt."
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23. August 2010
BILD
"...Brillant: Veronica Ferres als spielwĂŒtige Gattin eines Filmproduzenten, die in einer Szene heiĂen Sex im Badezimmer mit dem Hauptdarsteller hat!..."
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20. August 2010
tv movie
"...Veronica Ferres glÀnzt hier als echt schrÀge Type. Ein Genuss, sie so zu sehen!"
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16. August 2010
neue oz online
"Veronica Ferres, Meret Becker...und Udo Kier machen dieses Leinwandspektakel zu einem besonderen Ensemblefilm."
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10. August 2010
BR Online
"Das Leben ist zu lang
"Film ist ein Schlachtfeld". Sam Fullers Aussage nimmt sich Dani Levy zu Herzen. Sein neuer Film dreht sich nicht nur um das FilmgeschĂ€ft, Levy behandelt sogar eigene Traumata: Im Mittelpunkt ein jĂŒdischen Filmemacher, Hypochonder und Familienvater Alfi Seliger, der am Leben verzweifelt. Alfi ist der geborene Nebbich, ein liebenswerter Loser, der seit Jahren keinen Film mehr zustande gebracht hat. Auf EmpfĂ€ngen geht er mit seinem Drehbuch hausieren, und zu Hause wird er von den Kindern nicht fĂŒr voll genommen. Seine Gattin ertrĂ€gt ihn nur mit MĂŒhe. "Mohammed lacht sich tot" lautet der Arbeitstitel seines Werks ĂŒber den Karikaturenstreit, das bei seiner Betteltour auf Lacher und Langeweile, aber auch Angst vor der Rache von Islamisten stöĂt. Dann wirft die Ehefrau des Produzentenmoguls ein Auge auf ihn und erwĂ€rmt ihren Mann fĂŒr die Verfilmung. Damit bricht das Chaos aber erst richtig aus. Ein Regisseur scheitert am eigenen GeschĂ€ft Mit groĂem Staraufgebot erzĂ€hlt Dani Levy aus sehr persönlichem Blickwinkel die Geschichte eines Filmemachers zwischen Sein und Schein. Sein Protagonist ist kein kĂŒhler Erfolgstyp wie der von Robert de Niro gespielte Produzent in Barry Levinsons "Inside Hollywood". Alfi ist ein bemitleidenswertes Wesen, das sich am meisten selbst bemitleidet und in den MĂŒhlen des FilmgeschĂ€fts fast untergeht. Da kriegt der Zuschauer alles um die Ohren gehauen, was das Leid eines Regisseurs ausmacht â arrogante Produzenten, hochnĂ€sige Schauspieler, dĂ€mliche Drehbuchschreiber, die aus einer Filmidee eine Mini-Serie fĂŒr RTL machen wollen und, last, but not least, eine nervige Mutter, einst berĂŒhmte Aktrice (Elke Sommer in Hochform). Toll gespielte, ebenso leichte wie bissige Komödie Was als leichte Komödie beginnt, wandelt sich in eine Melange aus peinvoller Paranoia und buntem Panoptikum ĂŒber einen Menschen zwischen irrationalen Idealen und rationalem Versuch zum Pragmatismus. Hauptdarsteller Markus Hering entpuppt sich als komödiantisches und tragisches Talent, schart um sich herum das "Who's Who" des deutschen Films: von Meret Becker und Veronica Ferres bis hin zu Heino Ferch und Justus von DohnĂĄnyi. Sie alle spielen auch die kleinsten Rollen perfekt, mit Lust und Verve. Dani Levy so offen wie nie Und wenn Levy mit seinem Alter Ego Seliger ĂŒber den Sinn des Lebens bzw. Filmemachens disputiert, gibt er den Blick frei auf ein Fegefeuer der Eitelkeiten, das fĂŒr manchen Kreativen zur Hölle wird und exponiert ein StĂŒck weit seine eigene Psyche. Was Sie schon immer ĂŒber Dani Levy wissen wollten, aber bisher nicht zu wagen fragten: In "Das Leben ist zu lang" finden Sie einige Antworten. Oder auch nicht. Denn ganz legt er die Karten nicht auf den Tisch. Ein kleines Geheimnis muss schlieĂlich bleiben." |
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09. August 2010
Salzburger Nachrichten
"Das Traumpaar der Salzburger
Stars. SN-Leserschaft kĂŒrt besten Jedermann und beste Buhlschaft aller Zeiten: Peter Simonischek und Veronica Ferres. SALZBURG (SN). Dem jeweiligen Jedermann und der Buhlschaft an seiner Seite gilt die gröĂte Aufmerksamkeit im Salzburger Festspielsommer. Heuer werden die Neuen gefeiert, Nicholas Ofczarek und Birgit Minichmayr. Die Favoriten der SN-Leserinnen und -Leser sind aber Peter Simonischek und Veronica Ferres. Simonischek trat im vergangenen Festspielsommer als Jedermann vom Domplatz ab, Ferres spielte 2002, 2003 und 2004 die Frau an seiner Seite .Minichmayr und Ofczarek mĂŒssen sich laut SN-Umfrage mit Platz vier zufrieden geben. Den jeweils zweiten Platz in der Beliebtheitsskala erreichten Klaus Maria Brandauer (Jedermann von 1983 bis 1989) und Senta Berger (Buhlschaft von 1974 bis 1978 und von 1980 bis 1982). Generell ist die Zustimmung der Salzburgerinnen und Salzburger zu den Festspielen groĂ: 62 Prozent bezeichnen sie als âenorm wichtigâ, dennoch hĂ€lt die Mehrheit sie nach wie vor fĂŒr abgehoben. Nein sagt die Mehrheit der SN-Leserschaft (65 Prozent) zur Idee, Festspiel auffahrten in Zukunft mit Pollern in der Hofstallgasse zu verhindern. " |
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07. August 2010
SĂŒddeutsche
"Der Afrikanische Traum"
von Stefan Hippler ..."Die Weltmeisterschaft 2010 hat viel Interesse an SĂŒdafrika geweckt. Nun ist die Fifa-Karawane weitergezogen, und es wird sich zeigen, wie viel ĂŒbrig bleibt von diesem sozialen Engagement, gerade auch von Prominenten. Es gibt diejenigen, die mal schnell punkten wollen mit Bildern, auf denen sie mit kleinen schwarzen Fussballspielern zu sehen sind. FĂŒr die ist SĂŒdafrika vergessen, weil bereits die Weltmeisterschaft 2010 in Brasilien ruft. Den Gegenpol zu den Teilzeit-WohltĂ€tern bilden die Dauerhelfer wie Bob Geldorf und Bono; doch ihre Rezepte zur Rettung Afrikas sind bestenfalls fragwĂŒrdig. Und dann gibt es jene, die sich auf Dauer engagieren, ohne es an die groĂe Glocke zu hĂ€ngen, in ĂŒberlegeter und sinnvoller Weise. Der kalifornische Schauspieler und Drehbuchautor Ben Affleck zum Beispiel, dessen Interesse fĂŒr den Kongo kaum einer wirklich kennt. In Deutschland haben sich Alfred Biolek, Wolfgang Niedecken und Veronica Ferres wirklich mit LĂ€ndern und Leuten auseinandergesetzt. Sie haben sich berĂŒhren lassen von dem, was Afrika ausmacht: von der Armut, aber genauso von der Lebensfreude. Sie sind davon ĂŒberzeugt, dass Afrika seine Zeit noch vor sich hat. ..." |
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30. July 2010
der westen
"Zur Filmpremiere nach Berlin
Hagen, 30.07.2010, Von Roxanne Ehrig Der Start des neuen Dani Levys Film âDas Leben ist zu langâ wird die Herzen der Kinofans höher schlagen lassen. Besonders freuen können sich acht Leser. Denn mit der UnterstĂŒtzung der CineStar-Gruppe, des X-Verleihs und der Deutschen Bahn verlosen wir 4 x 2 Eintrittskarten fĂŒr die Premierenfeier im August in Berlin. Der mit Veronica Ferres, Heino Ferch, Meret Becker und Yvonne Catterfeld hochkarĂ€tig besetzte Film beleuchtet mit einem Augenzwinkern das turbulente Leben des liebenswerten Versagers Alfi Seliger (Markus Hering). In dem Moment, als sogar sein Psychiater ihm rĂ€t, seinem Leben ein Ende zu setzen, entscheidet sich Alfi fĂŒr einen theatralischen Abgang, der allerdings erwartungsgemÀà misslingt und ihn auf sonderbare Weise scheinbar in sein altes Leben zurĂŒckversetzt. Humorvoll und lakonisch erzĂ€hlt Dani Levys (âAlles auf Zucker!â, âMein FĂŒhrerâ) neues Werk die Geschichte eines Mannes, der sein Schicksal herausfordert. ..." |
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30. July 2010
san francisco chronicle
Marga Spiegel's memoir inspires film
Ruthe Stein, Chronicle Movie Correspondent Friday, July 30, 2010 "The San Francisco Jewish Film Festival sent a car to pick up its guest of honor - 98-year-old Marga Spiegel - and chauffeur her from an opening-night party to a screening at the Castro of "Saviors in the Night," based on her memoir. But Spiegel decided to walk, even though she was wearing heels. Dressed in a black-and-white print dress and green sweater, her hair meticulously coiffed - she had it done before she left Germany and slept in a hairnet while here - Spiegel proved indefatigable all evening Wednesday. She sat through the film, which tells how a Catholic family saved her from aconcentration camp by hiding her on their farm, then headed to the after-festival party. People came up to her to tell her they had no idea that Germans had protected Jews during World War II. "There were so many people (at the party) - I would still be standing there now if I had stayed longer," Spiegel said with a laugh, bright and early the following morning. She wrote "Saviors in the Night" almost 50 years ago, way before anyone was writing about "righteous Germans" who saved Jews from the crematorium. It was the kind of story Steven Spielberg would famously tell in "Schindler's List" in 1993. Spiegel's experience was more intimate and more unbelievable. Right before a mass deportation of Jews, her husband, a horse handler in north Germany and a World War I hero, entreated a soldier buddy to harbor his wife and daughter on their family farm. "I thought my husband was crazy," Spiegel recalled. "The farm was only a few miles from where we lived. I thought never in a million years would someone not recognize us." Despite her fear, she and her 4-year-old daughter, Karin, moved in with the Aschoff family, assuming Aryan identities. For the 2 1/2 years of their stay, there was no such thing as a normal day. She had to always be vigilant. Still, Spiegel said, "you can't live in fear every moment. There are moments when you forget, when you peel the potatoes or hang the wash. And I had a young child I had to engage." Her husband, Menne Spiegel, who was recognizable because of his dealings with horse owners, was hidden deeper in the farm. He would have been discovered several times if it weren't for Germans who were willing to put themselves at risk by tipping him off that the SS was on its way. Marga Spiegel would go for weeks at a time not knowing whether her husband had been captured. After the war, Marga wanted to move to America or to Israel. But Menne insisted on staying in Germany. "He felt there was no other country that could have supported him in his profession or where he would have a better life," Spiegel said of her husband. "He didn't speak any other language. He wanted to continue working off the land he owned." So they moved back to the town where they lived before the war, less than 20 miles from the farm that had sheltered them. It was her husband's idea as well that she write about her World War II experience. He felt she had to chronicle it for future generations. As a result of Spiegel's memoir, the Aschoffs were acknowledged by the Israeli government for their role saving Jews, and their names, along with 495 others who did the same, are on a wall in Israel. Although her book has sold steadily, it took decades for a movie to be made of it. "Nobody was ready to deal with the theme," Spiegel recalls. "Nobody was willing to put money toward the project. Nobody wanted to touch this." For "Saviors in the Night" to get made took the passage of time and a new generation of Germans eager to hear the full story of the war. Veronica Ferres, a famous actress in Germany, was determined to play Marga, and her production company helped get things rolling. Director Ludi Boeken said he would return often to Spiegel's book for inspiration. "What I found very significant was Marga's description of the people." For Spiegel, the film opened up a new world. She has attended all seven of the festivals where it has played, beginning with Locarno in Switzerland. "At 4 in the morning, she was at an outdoor bar. I had to make her go home because she had a press conference at 9 a.m.," said her granddaughter Felicia Lipansky, who lives in Berkeley. "If the book is good, that makes the film good and makes the discussion good," Spiegel said. "When I wrote the book, I had no idea it would take me to all these countries and to ideas much greater than being tied to one country - ideas that are global." San Francisco Jewish Film Festival: Through Aug. 9. "Saviors in the Night" plays at 6:45 p.m. Sat. Cine Arts, Palo Alto; 7 p.m. Aug. 7. Roda Theater, Berkeley; 6:15 p.m. Aug. 9, Rafael, San Rafael. (866) 558-4253. sfjff.org." |
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28. July 2010
bild
"...Nach Dani Levys vielfach ausgezeichneten Filmen âAlles auf Zucker!â und âMein FĂŒhrerâ gerĂ€t auch in âDas Leben ist zu langâ die Welt aus den Fugen. Humorvoll und lakonisch entfaltet sich ein Panoptikum ĂŒber Irrungen und Wirrungen von Menschen mit Idealen, eine philosophische Skizze ĂŒberSein und Schein, ĂŒber den Menschen als Spielball des LebensâŠ"
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14. July 2010
programmkino.de
"Das Leben ist zu lang
Nach der Polit-Posse âMein FĂŒhrerâ prĂ€sentiert Dani Levy in seinem elften Kinostreich eine eben so mutige wie witzige Kreuzung aus Komödie und Politik. Genauer gesagt: Eine Paarung aus Woody Allen und islamischem Karikaturenstreit â ein bisschen: âWas Sie schon immer ĂŒber Fundamentalismus und Humor wissen wollten, aber nicht zu fragen wagtenâ gewissermaĂen. Im Zentrum steht Ex-Erfolgsregisseur Alfi Seliger, der nach jahrelanger Durststrecke endlich wieder ein Drehbuch parat hat. Seine âKomödie ĂŒber das Ende des Humorsâ am Beispiel des Karikaturenstreits findet leider keine Resonanz. Neben Karrierekrise zwacken den armen Tropf allerlei andere Zipperlein: Pampige Kinder, rebellierender Magen, fremdgehende Gattin, heimtĂŒckischer Psychiater. Das StehaufmĂ€nnchen kĂ€mpft trotzig gegen alle Widrigkeiten, Selbstmordversuch inklusive. Allein sein Comedy-Projekt gerĂ€t stĂ€ndig ins Stottern â und am schrĂ€gen Ende auf surreale Weise völlig aus den Fugen. Das heikle VerhĂ€ltnis von Humor und Islam ist zwar lediglich Nebenschauplatz dieser charmant verspielten Versager-Saga - aber immerhin, auch das wagen nur wenige KĂŒnstler. UnterstĂŒtzt wird er durch Gastauftritte von Bully Herbig ĂŒber Udo Kier bis Heino Ferch und Elke Sommer. Mehr Woody war in Levy noch nie. FILMKRITIK: Das muss sich erst einmal einer trauen: Einen Film zu wagen, Komödie obendrein, ĂŒber den dĂ€nisch-islamischen Karikaturenskandal. Dani Levy lĂ€sst wagen: Er schickt als Alter Ego einen gewissen jĂŒdischen Regisseur namens Alfi Seliger an die brenzlige Polit-Pointen-Front. Kaum Zufall, dass der Name Ă€hnlich klingt wie Alvy Singer, jener âStadtneurotikerâ von Woody Allen. Wie Alvy plagen auch Alfi allerlei Krisen und Zipperlein, sei es mit der krebsbedrohten Gesundheit, seiner insolventen Bank, der notorisch geknickten Karriere und natĂŒrlich der neurotischen Familie. Ach ja, und da wĂ€re noch sein Drehbuch ĂŒber diese Islam-Karikaturen. FĂŒnf lange Jahre hat Seliger sich mit seinem neuen Werk abgequĂ€lt, doch nun mag es keiner haben. Auf der wichtigen Branchenparty gerĂ€t Alfis emsiges Networking zur peinlichen Anbiederungstour. Bully winkt mit freundlichem LĂ€cheln ab und plaudert lieber weiter mit Sepp Vilsmaier. Der gastgebende Produzentenmogul gibt ihm gleichfalls einen Korb - allein dessen russische Gattin Natasha (köstlich radebrechend Veronica Ferres), findet den Stoff fast so verfĂŒhrerisch wie seinen strubbelhaarigen Autor. Dank der Lady gibt es tatsĂ€chlich grĂŒnes Licht, nur der Hauptdarsteller fehlt noch: âBully oder JĂŒrgen Vogel, Til Schweiger lieber nicht!â empfiehlt der Produzent treuherzig. In Wirklichkeit hegt er lĂ€ngst ganz andere, nĂ€mlich Serien-PlĂ€ne - doch bis Seliger die fiese Finte entdeckt, muss er sich mit seinen pubertĂ€ren Kindern plagen, den Darmkrebs besiegen, die fremdgehende Gattin zurĂŒckerobern oder seinen theatralischen Selbstmordversuch ĂŒberleben. Damit nicht genug, gerĂ€t der arme Tropf zum tragischen Schluss in eine arge IdentitĂ€tskrise: Er ist immer mehr ĂŒberzeugt, lediglich die kreative Spinnerei eines Autoren zu sein. Fortan rebelliert der Regisseur im Film gegen den realen Regisseur Dani Levy. Ein bisschen zu viel des Guten? Am Ende vielleicht schon, aber das gehört zu solch einer prallen WundertĂŒte der burlesken Art genauso dazu wie der Mut zum verspielten Klischee. Neben der gelungen charmanten Versager-Saga (âIm Dunkeln siehst du aus wie frĂŒherâ flirtet da der Gatte hilflos mit der frustrierten Ehefrau) sowie einer formidablen Abrechnung mit der Filmbranche (unterstĂŒtzt durch etliche Gastauftritte von Heino Ferch bis Elke Sommer) verblĂŒfft Levy durch seinen Mut, das Thema Islam komisch anzuspielen â das wagen wahrlich wenige Comedians. âWollen Sie sehen, ob der Koran brennt?â sorgt sich Gottfried John einmal. Auch Alfis Gattin fĂŒrchtet eine Fatwa â durchaus berechtigt, wie sich zeigen wird. Levy plagen hat solche Sorgen derweil nicht, er glaubt nicht, dass sein Film als antimuslimisch missverstanden werden könne, dafĂŒr sei sein Film âviel zu liebevollâ. Nach alles auf Zucker, nun alles auf Alfie - mehr Woody war in Levy nie." Dieter OĂwald |
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02. July 2010
Solinger Tagebaltt
"Die Rolle ist wichtig, nicht die Quote
Der neue Film mit der Solinger Schauspielerin hatte in MĂŒnchen Premiere. Die Solinger Schauspielerin Veronica Ferres genoss es, als langjĂ€hrige WahlmĂŒnchnerin im Mittelpunkt des Blitzlichtgewitters der Fotografen zu stehen. Am Montag wurde der Fernsehfilm âSie hat es verdientâ mit ihr in der Hauptrolle uraufgefĂŒhrt, der Anfang 2011 im Abendprogramm der ARD gesendet wird. Das brisante Thema, dass Jugendliche scheinbar ohne Grund gleichaltrige Klassenkameraden quĂ€len und sogar in Ă€uĂerster Konsequenz umbringen, beschĂ€ftigte die Drehbuchautoren schon seit sechs Jahren. FĂŒr Veronica Ferres war die Thematik so wichtig, dass sie der Produktionsfirma teamWorx nicht nur viel Druck machte, sondern als Koproduzentin einstieg und auch auf einen Teil der ihr zustehenden Gage verzichtete. Die nach wie vor mit immer neuen Produktionen in Erscheinung tretende Schauspielerin steht im Mittelpunkt des Films, der mit ineinander verschachtelten Zeitebenen erst spĂ€t fĂŒr AufklĂ€rung sorgt, aber daher so spannend bleibt. Veronica Ferres sieht sich aber nicht als Hauptdarstellerin, obwohl sie die Handlung vorantreibt: âDie Hauptrollen spielen die beteiligten MĂ€dchen.â Befragt, ob sie angesichts der aktuellen Thematik eine gute Quote im Fernsehen anstrebe, antwortete sie kategorisch: âEs ist fĂŒr mich nie entscheidend, welche Quote ich erreiche. Das Thema ist fĂŒr mich wichtig.â Sie spielte in diesem Zusammenhang auf ihren letzten Kinofilm an, in dem sie die BĂ€uerin Marga Spiegel verkörperte, die im Dritten Reich nur deshalb ĂŒberlebte, weil sie von den Bauern versteckt wurde: âDie erfolgreiche Premiere des Films letzte Woche in Paris hat mich darin bestĂ€rkt, auch Rollen zu ĂŒbernehmen, die nicht unbedingt quotenverdĂ€chtig sind.â Ferres wird daher im Fernsehen auch in der nĂ€chsten Zeit in Serien und Einzelfilmen weiterhin prĂ€sent bleiben. In dem Film âDas blaue Lichtâ spielt sie eine Hexe, und weitere Arbeiten werden zurzeit produziert." |
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30. June 2010
alternativehollywood.de
"Mit neuer Charakterrolle brilliert Veronica Ferres in âSie hat es verdientâ
Im Rahmen des MĂŒnchner Filmfests, wurde jĂŒngst das packende Drama Sie hat es verdient vorgestellt. Der neue Film handelt von der Ermordung einer SchĂŒlerin und der verzweifelten Suche ihrer Mutter nach der Wahrheit. Sie hat es verdient greift aktuelle Themen unserer Zeit auf. Warum ist Gewalt unter Jugendlichen so verbreitet? In der Hauptrolle ist Veronica Ferres, als Mutter der Getöteten, zu sehen. Sie möchte den Mord an ihrer Tochter aufklĂ€ren, die von drei Jugendlichen zu Tode gequĂ€lt wurde. Sie hat es verdient befasst sich mit der Frage, wie es zu solch einem schrecklichen Vorfall kommen kann. Es geht nicht um Schuldzuweisungen oder einfache Antworten. Sie hat es verdient stellte fĂŒr die 45-JĂ€hrige Top-Schauspielerin vielerlei Herausforderungen dar. Neben der Handlung des Streifens selbst, arbeitetet Ferres mit vielen jungen Talenten zusammen. Sie hat es verdient greift den Druck auf, mit dem Jugendliche in Deutschland schon ab dem Kindesalter leben mĂŒssen. Es ist der Druck nach schulischen Leistungen, Anerkennung in Familie- und Freundeskreis. Sie hat es verdient ist ein kritischer Film, der viele Fragen aufwirft. Sie hat es verdient soll den Zuschauer zum Nachdenken anregen." |
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29. June 2010
focus online
"Koproduzentin Ferres ĂŒber ARD-Film âSie hat es verdientâ
Veronica Ferres sieht den ARD-Film âSie hat es verdientâ als ein Thema groĂer gesellschaftspolitische Relevanz an. Auf dem Filmfest MĂŒnchen Ă€uĂerte sich Schauspielerin Veronica Ferres ĂŒber den ARD-Film, bei dem Ferres Koproduzentin ist. âMobbing gibt es in allen Bereichenâ, sagte Ferres. Die ARD strahlt den Film voraussichtlich im Herbst aus. Schauspielerin Veronica Ferres hat sich auf dem Filmfest MĂŒnchen engagiert ĂŒber den ARD-Film âSie hat es verdientâ geĂ€uĂert. Das Thema habe eine groĂe gesellschaftspolitische Relevanz, sagte die 45-JĂ€hrige der Nachrichtenagentur DAPD. Ferres ist auch Koproduzentin des Fernsehfilms ĂŒber eine Gruppe Jugendlicher, die ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen totschlĂ€gt, und hat die Rolle der Mutter ĂŒbernommen. âUnser Film zeigt, dass das, was die junge Mörderin anrichtet, nur möglich ist, weil sie MitlĂ€ufer hatâ, sagte Ferres. âWir in unserer deutschen Geschichte wissen, was MitlĂ€ufertum heiĂt, und wozu die Angst, mit der die Menschen manipuliert worden sind, gefĂŒhrt hat.â Die Schauspielerin sagte: âMitlĂ€ufer sind immer suspekte Menschen. Nur sie können wir unterstĂŒtzen in ihrem SelbstwertgefĂŒhl und Selbstbewusstsein, es nicht mehr zu sein.â Zum Thema Mobbing unter Jugendlichen sagte Veronica Ferres: âMobbing gibt es in allen Bereichen â in den Schulklassen, im Top- Management, in der Schneiderschule oder beim BĂ€cker unter den VerkĂ€uferinnen. Es gibt immer Menschen, die man beneidet oder bemitleidet.â Mobbing gebe es nur bei unreifen Menschen. âWehren kann sich man sich dagegen, wenn man ganz frĂŒh anfĂ€ngt, die Kinder zu Selbstbewusstsein zu erziehen, sie zu lehren, sich abzugrenzen.â In dem von Nico Hofmann (Teamworks) produzierten Film geht die Aggression von der AnfĂŒhrerin einer SchĂŒlergang (gespielt von Liv Lisa Fries) aus. Sie bekommt zu Hause nur sehr wenig Aufmerksamkeit und ist eifersĂŒchtig auf die 16-jĂ€hrige Susanne (Saskia Schindler). Die Lage eskaliert, als sich beide in einen Jungen verlieben. Der Film wird voraussichtlich im Herbst in der ARD gesendet." |
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19. June 2010
Hamburger abendblatt
Rubrik "Menschlich gesehen"
"Eine fĂŒr alle Einst versprach ein Medienmanager, sie berĂŒhmter zu machen als Sharon Stone. Leider hat es dann fĂŒr Veronica Ferres, 44, in Hollywood nicht geklappt. Na und? Hierzulande ist sie lĂ€ngst schon so bekannt wie Angela Merkel, nur weitaus beliebter. WĂ€hrend letztere nur die eine Hauptrolle im Berliner Tragödienstadel erfĂŒllt, dreht Erstere rastlos ein erfolgreiches "TV-Eventmovie" nach dem anderen. Zurzeit steht sie in Seevetal und auf Malta fĂŒr Sat.1 als Mutter von Marco Weiss vor der Kamera, der wĂ€hrend eines Urlaubes eine 13 Jahre alte EnglĂ€nderin missbraucht haben soll und von einem tĂŒrkischen Gericht dafĂŒr verurteilt wurde. Schon in "Die Frau vom Checkpoint Charlie" (2008) hat Veronica Ferres, seit 2009 mit dem Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer liiert, als heldenhafte Mutter geglĂ€nzt. Als "Superweib" (1995) sowieso. Mit einem Unterschied: Inzwischen geizt sie mit komödiantischem Talent und wuchert dafĂŒr umso mehr mit Dramatik. Ihre StĂ€rke ist jedoch stets die Perfektion des Normalen: Wenn sie laut Drehbuch zunĂ€chst ohnmĂ€chtig dabei zusehen muss, wie ihr und ihren Liebsten entsetzliches Unrecht widerfĂ€hrt, bevor sie sich endlich mutig, aber mit Bodenhaftung in den Kampf gegen das Böse stĂŒrzt. So wurde Veronica Ferres zur couragierten Verhaltensikone fĂŒr viele Frauen, ohne dabei die MĂ€nner zu verschrecken. Denn die dĂŒrfen von einer Frau trĂ€umen, die vielleicht gar nicht so weit von der eigenen entfernt ist, irgendwie." |
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16. June 2010
L'officiel des spectacles
"TrÚs belle adaption des mémoires de Marga Spiegel, Sauveurs dans la nuit, Marga, dont l'heroine est interprétée avec beaucoup de grùce et de délicatesse par Veronica Ferres..."
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12. June 2010
Bild
"Export-Schlager "Unter Bauern"
Jetzt soll die Ferres auch die Amis begeistern Dortmund- Wird dieser NRW-Film zum groĂen Export-Schlager? Im Herbst 2008 drehten Filmdiva Veronica Ferres und Ruhrpott-Original Armin Rohde in Westfalen das NS-Drama "Unter Bauern" ... Jetzt soll der Streifen auch in den USA und in Frankreich in die Kinos kommen. In Deutschland hatte "Unter Bauern" bislang 140.000 Zuschauer, ist inzwischen auch auf DVD zu haben. Chef Werner Wirsing-LĂŒke von der Dortmunder Filmproduktion "3L": "Mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet." Nun hofft er, dass der Film ĂŒber die Holocaust-Ăberlebende Marga Spiegel (gespielt von der Ferres) auch im Ausland gut ankommt. Wirsing-LĂŒke:"Die Reaktionen sind bislang sehr gut. Der Film lĂ€uft auf allen Festivals."" |
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04. June 2010
Focus Online
"NS-Drama mit Veronica Ferres im Ausland gefragt
Veronica Ferres erobert mit dem NS-Drama âUnter Bauernâ die Kinos in Frankreich und den USA. ... âDas ist eine eindrucksvolle BestĂ€tigung fĂŒr den deutschen Film, aber auch eine groĂe Auszeichnung fĂŒr Marga Spiegel.â ... âIch freue mich sehr darĂŒber, dass dieser Film nun auch in Frankreich und den USA in die Kinos kommt, da dies völlig ĂŒberraschend passierteâ, sagte Ferres. âEs zeigt, dass auch Filme mit schwerem Stoff und kleinem Finanzbudget international eine Chance haben.â Der Export des Films sei auch ein Zeichen dafĂŒr, dass die filmische Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer NS-Geschichte im Ausland als ernsthaft und glaubwĂŒrdig eingestuft werde und dass Themen wie Zivilcourage und Widerstand auf breite Akzeptanz stieĂen. ... Um den Film zu ermöglichen, hatten Ferres und ihre Kollegen zunĂ€chst auf Gagen verzichtet. âWir mĂŒssen auch den Mut haben, an Projekte zu glauben, die auf den ersten Blick und mit dem Rechenschieber betrachtet, keine Aussicht auf Erfolg habenâ, sagte Ferres. In Frankreich werde der Film den Titel âMargaâ tragen. FĂŒr Marga Spiegel sei dies auch âeine seelische Heilung fĂŒr all die Leiden, die sie ertragen mussteâ. Spiegel sei Beispiel und Vorbild, wenn es um Zivilcourage gehe, sagte Ferres. âVor allem der Kinostart in Frankreich bedeutet mir sehr viel, da Frankreich mir sehr am Herzen liegtâ, sagte die Schauspielerin. Sie habe in Paris gelebt, neben Germanistik und Theaterwissenschaft auch französische Literatur studiert. In den USA werde der Film ĂŒbersetzt âRetter in der Nachtâ heiĂen. " |
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04. June 2010
Bild online
"NS-Drama mit Veronica Ferres im Ausland gefragt
Freiburg (dpa/lsw) - Schauspielerin Veronica Ferres erobert mit dem NS-Drama «Unter Bauern» die Kinos in Frankreich und den USA. In beiden LĂ€ndern sei der in Deutschland produzierte Streifen bei Filmverleihern und Experten auf eine groĂe Resonanz gestoĂen, sagte die 44-JĂ€hrige am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. In Frankreich komme er Mitte Juni in die Kinos, in den USA im September. Ferres spielt in dem Film, der auf einer wahren Geschichte basiert, die JĂŒdin Marga Spiegel. Sie ĂŒberlebte - von Bauern versteckt - gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann im MĂŒnsterland die Naziherrschaft. Spiegel wird am 21. Juni 98 Jahre alt." |
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18. March 2010
Die Tagespost
"... Besonders bedeutsam ist mehr AufklĂ€rung in Schulen ĂŒber Totalitarismus. Dazu kann neben dem bewegenden Film "Schindlers Liste" der Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" beitragen. Gerade solche Filme, die intelektuell und emotional berĂŒhren, können helfen, mehr Menschen fĂŒr Demokratie und gegen jegliche Diktaturen und Extremismen zu sensibilisieren. ..."
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09. February 2010
BLACK TIE INTERNATIONAL MAGAZINE
SAVIORS IN THE NIGHT SPOTTED CELEBRATING AT ELAINEâS
By Errol Rappaport ââŠThe model beautiful, elegant German movie star who fought for the role of the unadorned Jewish wife and passed on two major films to play her and plays her majestically. Portraying her changed the actressâs life and views and has given her a 97 year-old friend, advisor and confidant on everything from men, to education to a good dinner recipe.â |
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23. January 2010
Unpaid Film Critic
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
ââŠHaving heard stories, seen movies, plus a recent play (âIrenaâs Vowâ) about courageous non-Jewish Germans who saved Jews during WWII, I wondered if âSaviorsâ was going to tell me anything I did not already knowâŠand it sure did. âSaviorsâ is certainly an emotional, suspenseful, harrowing and life affirming story. More important it concerns issues that I had not previously seen addressed in WWII stories. The film dispenses with the usual big WWII battle set pieces and casts of thousands choosing instead to tell a story about the relationships between peopleâŠ.â |
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21. January 2010
Forward
When Putsch Came to Shove
On The Go By Masha Leon âSAVIORS IN THE NIGHTâ: WHEN HITLERâS PUTSCH CAME TO SHOVE, SOME GERMANS PROVED TO BE RIGHTEOUS MENTSHN âHow do you hide a Jewish family in full view?â posited 97-year-old Marga Spiegel, whose memoir, âSaviors in the Night/Unter Bauern: Retter in der Nacht,â is the basis for the film of the same name, which launched January 12 at the New York Jewish Film Festival at Lincoln Centerâs Walter Reade Theater. âBy saving us, they saved the world,â said Spiegel, as we sat next to each other at lunch at Sardiâs earlier that day. âTo make the film in Germany was difficult,â said the filmâs director, Amsterdam-born Ludi Boeken. âTo show good Germans is taboo,â he added, but he did it anyway. âEven my intellectual wife told me, âYou made me, a French Jewess, cry for a dead German.ââ Across from me, the stunning German actress Veronica Ferres, who portrays Spiegel in the film, said: âOn December 23, I opened the Hanukkah lighting at the Brandenburg (Gate).â She said thousands of Jews attended, and Berlinâs chief rabbi told them, âWe are all a community. âŠâ |
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11. January 2010
forward
Saviors at Nazi Ground Zero
Remembering the Good Germans By Eva Fogelman â Steven Spielbergâs âSchindlerâs Listâ introduced the world to the improbable enigma and moral dilemma of a German Nazi Party member who rescued Jews. The combined commercial forces of Spielberg and the Hollywood image-making machine turned Oskar Schindler into a larger-than-life hero. The New York Jewish Film Festival, presented by the Jewish Museum and the Film Society of Lincoln Center, features a less glitzy although no less sobering portrait of Germans doing the right thing despite the enveloping Nazi evil that surrounded them, with its gripping opening night film, Ludi Boekenâs âSaviors in the Night.â The film is an unsentimental and yet hair-raising recounting of the risks taken by German Nazi Party members â essentially, peasants from Westphalia â who sought to save a Jewish family from certain death. The festival opened January 13 with a film that celebrates the moral courage of Germans rather than the more conventional and convenient depiction of Germans as monsters is a curious and brave choice for the New York Jewish Film Festival. ⊠This understated German film with English subtitles, shot in 16 millimeter and blown up to 35, eloquently directed, sparingly but authentically portrays the daily lives of the victims, rescuers, perpetrators and bystanders on the farm and their interactions with fellow townspeople. Menneâs wife, Marga (a keen performance by Veronica Ferres), prepares her daughter for the new identity the family will take on as ordinary farmers sharing a home with Nazis who attend church and are depicted as ideologically diverse and complex. Heinrichâs son is volunteering to go to war, while Heinrichâs wife is proud of the sacrifice the family is making for the Fatherland. Heinrichâs daughter â to put a complicated cat among the pigeons â is dating the local Nazi youth group leader. For a foreign film on an indie budget, the movie provides the kind of rollercoaster tension of a Hollywood thriller. Menne manages to remain one step ahead of those who wish to denounce him. In homage to moral ambiguity and human complexity, at the filmâs end the American liberators cannot so easily separate the collaborators from the sympathizers, or the Germans from the Jews. ⊠âSaviors in the Nightâ challenges the many simplistic notions about good and evil, public and private behavior under conditions of extreme terror, and the impossible choices and self-discoveries that arise from wrestling with moral dilemmas. If nothing else, the film places those who purport to be innocent bystanders in the harshest spotlight of all.â Eva Fogelman is the author of âConscience and Courage: Rescuers of Jews During the Holocaustâ (Nominated by Anchor Books for the Pulitzer Prize, 1995) and is the founding director of the Jewish Foundation for Christian Rescuers (now the Jewish Foundation for the Righteous). |
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08. October 2009
Financial Times Deutschland
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"Aus dem historischen Stoff hat Regisseur Ludi Boeken einen differenzierten, feinfĂŒhligen und angenehm unsentimentalen Film gemacht, dessen Ende zu Herzen geht." Wertung: 4 von 5 Punkten |
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08. October 2009
B.Z.
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"Besser geht's nicht, Frau Ferres!" "Veronica Ferres in ihrer besten Rolle! ... Ein beklemmender und zugleich rĂŒhrender Film. Hautnah spĂŒrt man die Angst der Familie Spiegel. Ein zutiefst menschlicher Film, der den stillen WiderstandskĂ€mpfern ein ehrenvolles Denkmal setzen will." Wertung: Applaus |
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08. October 2009
Neues Deutschland
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"...unspektakulĂ€r und mit ausgezeichneten Darstellern erzĂ€hlte Geschichte ĂŒber couragierte Bauern im MĂŒnsterland ..." |
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01. September 2009
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
"Die JĂŒdin Marga Spiegel (Veronica Ferres) lebt wĂ€hrend des Zweiten
Weltkriegs in Deutschland. Statt zu fliehen, taucht sie gemeinsam mit ihrer Familie vor den Nazi unter, wobei ihre kleine Tochter und sie von Bauern auf dem Land versteckt werden. Das Geschichtsdrama ist besonders durch die NĂ€he zu den Protagonisten sehr bewegend und die Schicksale fesselnd bis ins Detail. Der authentische Film zeigt, zum einen Mut, Menschlichkeit, Freundschaft und auch den schmalen Grad zwischen Freud und Leid. Die brillante Besetzung und die exzellente Ausstattung machen UNTER BAUERN darĂŒber hinaus sehenswert. Ein Ă€uĂerst packender und berĂŒhrender Film, der eine auĂerordentlich persönliche und hoch interessante Geschichte prĂ€sentiert." |
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01. September 2009
Cinestar.de
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
ââŠRegisseur Ludi Boeken verzichtet in seinem mitreiĂenden Drama ganz bewusst auf Szenen groĂer BrutalitĂ€t. Sein Ensemblefilm âUnter Bauernâ beleuchtet in warmherzigen Bildern den Zusammenhalt und die HumanitĂ€t von Protagonisten, die sich inmitten der Kriegswirren ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Die Brisanz der Situation wird jedoch nicht geschönt: Durch brillante Hauptdarsteller, wie vor allem Veronica Ferres, wird Tragik und Ăberlebenskampf der betroffenen Menschen beeindruckend und ĂŒberzeugend vermittelt.â |
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31. August 2009
Blickpunkt Film
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
ââŠEs ist nicht der einzige nahegehende Moment in einem fast dokumentarisch nĂŒchternen, auf wenige Orte beschrĂ€nkten ZeitportrĂ€t von Ludi Boeken, der zwei Jahre Kriegsgeschichte durchmisst⊠⊠die Geschichte vom Widerstand stiller Helden kommt ohne Pathos aus und ist spannender als die meisten Thriller. Vor allem schafft das Drama ein versöhnliches Denkmal fĂŒr Menschlichkeit.â |
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20. August 2009
Variety
By Derek Elley,
Saviors in the Night Unter Bauern: Retter in der Nacht ... âThe Germans â well, most of âem â are actually the good guys in WWII drama "Saviors in the Night," which tweaks the Jews-in-hiding subgenre by making the shelterers ordinary, salt-of-the-earth Westphalian peasants. Based on the memoir (first published in 1969) of the now 97-year-old Marga Spiegel, this third feature by Dutch helmer-producer Ludi Boeken benefits from his docu background in its realistic, no-frills style and refreshingly unsentimental treatment of the subject. However, modest production values, though a dramatic plus, will likely make this a smallscreen item outside home turf, where it goes out Oct. 6. The film has the same verismo feel as Boekenâs journos-in-Lebanon drama, "Deadlines," but without its conventional third act and cookie-cutter characters. The swiftly paced, almost throwaway narrative, tightly cut by Suzanne Fenn ("Deadlines") and shot handheld by Dani Schneor in 16mm, avoids the stagy look of most WWII dramas; the slightly fuzzy, weakly colored look of the 35mm blowup adds a further semi-docu touch. A brief prologue, set during WWI in 1918, sets up the background of German-Jewish peasant Siegmund "Menne" Spiegel (Armin Rohde), who won an Iron Cross for defending Deutschland on the Western Front. "Twenty-five years later, my homeland was trying to kill me," he says in v.o., as the story jumps straight to 1943. Escaping the final transports of Jews to the East, Menne one night bumps into his old friend, Heinrich Aschoff (Martin Horn), who unhesitatingly offers refuge for Menneâs wife, Marga (Veronica Ferres), and their young daughter, Karin (Luisa Mix), on his farm. Tall and blonde, Marga can easily pass as an Aryan German, and she and Karin adopt the surname Krone. Only Heinrichâs wife, Maria (Margarita Broich), is also in on the deception; their teen daughter, Anni (Lia Hoensbroech), who has a thing going with local Nazi Youth group leader Erich (Daniel Flieger), isnât told. With discreet use of atmospheric music and fine performances by the ensemble cast, the film builds a convincing atmosphere of Marga and Karin always on the verge of being found out as they try to blend in with the farm workers and evacuees housed at the farm. That Christmas, when Margaâs cover is almost blown, Heinrich and Maria decide to convince Anni that what they are doing is the right thing. Meanwhile, Menne, whoâs been given shelter by another farmer (Veit Stuebner), daily runs the risk of being discovered by a suspicious Erich. Considering it runs counter to accepted wisdom that all Germans were collaborators with the Nazi regime, the pic studiously avoids grandstanding, letting the characters and the story do the talking. The screenplay creates a real ensemble of which Marga and Menne are simply a part, rather than the leads. In many respects, the movie is more about the Aschoff family â regular northwest German practical peasantry, grounded in the soil and basic values; Heinrich, like Menne, was decorated in WWI and his eldest son (Marlon Kittel) is now on the Eastern Front, from which they hardly expect him to return. ... A final scene, showing the real-life Marga and Anni visiting the set during filming, seems absolutely right in context. Original German title means "Among Peasants: Savior in the Night. âŠâ |
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20. August 2009
The Hollywood Reporter
By Ray Bennett,
â Unter Bauern: Saviors of the Night - Film Review Bottom Line: Remarkable real-life story of German farmers who helped hide Jewish friends fromthe Nazis. â LOCARNO, Switzerland - German cinema's growing number of films willing to address topics relating to World War II has a fine addition in Ludi Boeken's "Under Bauern: Saviors of the Night", which tells of farmers - unter bauern - in Westphalia who sheltered Jewish friends from the Nazis. The appearance at the end of the picture of characters whose real life stories are related to the subject adds depth to a production filled with emotional power and a constant sense of dread. The film will find an international welcome from audiences who wish to add to their knowledge of the time and appreciate a riveting human drama well told. Working from a smart screenplay by Otto Jagersberg, Imo Moskowicz and Heidrum Schleef (based on a memoir by Marga Spiegel) director Boeken spurns melodrama in favor of understatement and a clear depiction of events while sustaining an extraordinary degree of tension throughout. The film begins in 1943 with the Nazis deporting the last German Jews to death camps. Genial horse trader Menne Spiegel (Armin Rohde) won an Iron Cross fighting for Germany in World War I but now his country's rulers want to kill him and his family. Desperate, he turns to neighboring farmer Heinrich Aschoff (Martin Horn) and his wife Maria (Margarita Broich) who immediately offers to hide Menne's wife Marga (Veronica Ferres) and their young daughter. Menne elects to move from farmer to farmer, living in dire conditions and mostly in the dark for two years. Under constant threat of exposure from nosy SS officers, over-enthusiastic Hitler Youth and frightened citizens, the Spiegels struggle to get by in their separate hideaways. The film boasts fine performances and is all the more persuasive because it underplays the dogged strength and loyalty of the rural Germans who reject the merciless extremism of dictatorship and put themselves at grave risk. Even at the end of the war, with the light of freedom about to bring relief, extraordinary tension remains due to the threat of vengeful cowards, freed war prisoners who go on the rampage, and even the liberating Allies who cannot tell a good German from a bad one.â |
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10. August 2009
Die Welt
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
Von Peter Claus "Deutsches Kino glĂ€nzt am Lago Maggiore âŠDiese atmosphĂ€risch dichte Szene ist eine der ersten von "Unter Bauern - Retter in der Nacht". Durch die NĂ€he der Kamera zu den Figuren, die knappen Dialoge, das intensive Schauspiel wird das Publikum sofort in den Sog der Geschichte hinein gezogen. Die mehr als achttausend Besucher der UrauffĂŒhrung auf der Piazza Grande von Locarno, wo der Film als erster von 21 deutschen BeitrĂ€gen beim 62. Internationalen Filmfestival gezeigt wurde, waren sofort gefangen. ⊠Regisseur Ludi Boeken betreibt keine Ursachenforschung. Weder fragt er, warum so viele DurchschnittsbĂŒrger in der faschistischen Mordmaschinerie als willfĂ€hrige Helfer funktionierten, noch, wieso immerhin einige Menschen den Mut zum Widerstand aufbrachten. Er, Jude aus Holland, kommentiert nicht, wertet nicht, er zeigt, was geschahâŠ. Die geradlinige Inszenierung, die nie ins Sentimentale abgleitet, knappe, treffliche Dialoge und insbesondere das intensive Spiel der Hauptdarsteller geben dem Film eine ursprĂŒnglich anmutende Kraft, der sich wohl kaum jemand entziehen kann. In Locarno, âŠgab's vom Publikum sehr viel Beifall und sogar Bravo-RufeâŠ. Im Film wird sie als junge Frau von Veronica Ferres fein und schlicht verkörpert. Beide wurden von den Zuschauern gefeiertâŠ.â |
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07. August 2009
Zeit, SĂŒddeutsche, dpa
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
Von Ingrid Staehle â Locarno (dpa) Es war noch eine ganze Weile still auf der gut gefĂŒllten Piazza von Locarno am Donnerstagabend, bevor die Weltpremiere von «Unter Bauern - Retter in der Nacht» auf der groĂen Leinwand begann. Soeben hatte Regisseur Ludi Boeken sein Filmteam vorgestellt und zum Schluss die Thora zitiert: «Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt.» Die gerettete Marga Spiegel stand, 97-jĂ€hrig, aufrecht auf der BĂŒhne und sprach mit krĂ€ftiger Stimme ein GruĂwort. Das Team verlieĂ nach gemessenem Beifall die BĂŒhne, und das Publikum schwieg. Es hielt auch nach dem Ende noch einen spĂŒrbaren Moment inne, bevor der nunmehr krĂ€ftige Applaus aufbrandete. Dazwischen lagen genau hundert beeindruckende Minuten Film in bester europĂ€ischer Tradition. Differenziert, feinfĂŒhlig und unsentimental wird die Geschichte der Marga Spiegel und jene der mutigen Bauern in Westfalen erzĂ€hlt,⊠Der Film lebt von vielen intimen und sprechenden Gesten und von seinen groĂartigen Schauspielern, die ihr ganz besonderes Engagement fĂŒr diesen Stoff auf der vorangegangenen Pressekonferenz schildertenâŠ.â |
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24. July 2009
PR inside
"... Simonischek will sich nicht festlegen, wer in der Rolle der Geliebten des "Jedermann" die beste gewesen sei. ...
"Vielleicht ist Veronika Ferres dem Ideal des sinnlichen, begehrenswerten Weibes am nÀchsten gekommen."..." |
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01. December 2008
Blickpunkt Film
(Die Patin)
âSo hat man La Ferres noch nie gesehen. ⊠⊠Mit âDie Patinâ glĂ€nzen RTL und Teamworx auf allen Ebenen. Das Drehbuch von Christoph DarnstĂ€dt bietet eine ĂŒberzeugende Mischung aus Thriller und Familiendrama. Miguel Alexandre bringt, wie schon bei âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ, Veronica Ferres zu Höchstleistungen, zudem spĂŒrt man, welche Spiellust die Zusammenarbeit mit grandiosen Schauspielern wie Axel Prahl (in einer preiswĂŒrdigen Leistung als Kommissar) und Mikael Persbrandt entfachte. Der Regisseur liefert Spannung, spektakulĂ€re SchauplĂ€tze und eine gewagte, aber ĂŒberzeugende visuelle Umsetzung, ohne die GefĂŒhle seiner Figuren aus dem Blick zu verlieren. ⊠⊠Wenn Katharina bei einer GeldĂŒbergabe vor den lauernden Mafiosi fĂŒnf Millionen Dollar akribisch nachzĂ€hlt, spielt sie ihre NaivitĂ€t aus und sorgt fĂŒr ein Schmunzeln beim Publikum. Dass ihr Verhalten einen Sinn hatte, der sich erst spĂ€ter erschlieĂt, gehört zur hohen Kunst des Skriptschreibens, der Inszenierung und des Schauspiels. Und das ist nur einer der vielen GlĂŒcksmomente bei âDie Patinâ.â |
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28. November 2008
TV Movie
(Die Patin)
âEmotional, radikal, international: Der erste Dreiteiler in der Sendergeschichte von RTL hat das Zeug zum StraĂenfeger⊠...Ergebnis: 270 Minuten Hochspannung. ⊠⊠Veronica Ferres fĂŒhrt ein tolles Ensemble an. Zur Star-Power gesellen sich Hochspannung, internationales Flair und ein Plot, der den Thriller um eine Prise Familiendrama anreichert. Ein sehenswertes TV-Highlight, das bei kommenden Preis-Galas vermutlich die eine oder andere TrophĂ€e abgreifen wird.â |
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28. November 2008
TV Digital
(Die Patin)
â ⊠âDie Patinâ liefert spannende und topbesetzte Unterhaltung. ⊠⊠SpektakulĂ€res Kino fĂŒrs TV⊠⊠Miguel Alexandre⊠inszenierte an SchauplĂ€tzen wie Moskau, Wien und Paris ein opulentes Abenteuer vor dem Hintergrund globalisierter KriminalitĂ€t, das geschickt Thrillerelemente und EmotionalitĂ€t verbindet.â |
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19. June 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Kirsten JĂŒnglings Biographie rehabilitiert Nelly Mann. ...
Die Autorin beweist..., dass Heinrich Breloer in seinem Film ĂŒber die Familie Mann mit Veronica Ferres als Nelly eine gute Wahl getroffen hat,..." |
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01. April 2008
Blickpunkt Film
(Das Wunder von Berlin)
â Familiengeschichte als Zeitgeschichte, DDR von innen: Der Film erzĂ€hlt mit groĂer Besetzung vom Mauerfall. ⊠⊠gelingt es scheinbar spielend, Familien- und Zeitgeschichte auch optisch harmonisch miteinander zu verknĂŒpfen. ⊠Ferch und Ferres nehmen es in ihren Szenen einer lĂ€ngst erkalteten Ehe an Frostigkeit ohne weiteres mit den finsteren Stasi-Machenschaften auf. ⊠Beide Filme bieten auf ihre völlig unterschiedliche Weise vorbildliche Geschichtsschreibung. âŠâ |
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17. March 2008
SĂŒddeutsche Zeitung
â⊠Unter allen 23jĂ€hrigen Schauspielern in Deutschland ist Ullmann der Einzige, in dessen Filmographie bereits Dutzende von Namen auftauchen, die sich wie Regalschildchen eines Feinkostladens bester deutscher Darstellungskunst lesen: Ullmann stand mit Bruno Ganz vor der Kamera, mit August Zirner, Veronica Ferres.
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26. January 2008
Spiegel Online
(Das Wunder von Berlin)
â⊠die wunderbaren Schauspieler setzen in diesem zeitgeschichtlichen Melodram glaubhaft eine generationsĂŒbergreifende Dynamik in Gang: Hier bestimmt nicht das Politische das Private, es ist vielmehr umgekehrt. Der hĂ€usliche Mikrokosmos gibt die Impulse fĂŒr die groĂen gesellschaftlichen Bewegungen. Wie aus Ablehnung Opposition und aus Opposition wiederum Anpassung wird â dieser Prozess wird am KĂŒchentisch der Kaisers gleich auf mehreren Ebenen durchgespielt. âŠâ |
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26. January 2008
SĂŒddeutsche Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
â⊠das erstklassige EnsembleâŠ. âŠder Film ⊠hat viele schöne Augenblicke. âŠâ |
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26. January 2008
TZ
(Das Wunder von Berlin)
â âDas Wunder von Berlinâ ist ein wundervoller FernsehfilmâŠ. Kann man alle Charaktere, die in den Jahren ÂŽ88 und ÂŽ89 eine Rolle gespielt haben mögen, in 105 Minuten Fernsehfilm zusammenfĂŒhren: Rebellen, Systemtreue, Zweifler, Zyniker? Ja, man kann â und es funktioniert sogar prĂ€chtig! âŠâ |
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25. January 2008
Die Welt
(Das Wunder von Berlin)
⊠Heino Ferch spielt darin einen knallharten Stasi Offizier, Veronica Ferres seine unglĂŒckliche Ehefrau und eine Oppositionelle der DDR. Beide brillieren in dem Film mit ihrem Schauspieltalent. ⊠Gut 18 Jahre nach dem Mauerfall zeigt das ZDF am Sonntag einen Wendefilm, der absolut sehenswert ist. âDas Wunder von Berlinâ ist nicht nur vielschichtig und spannend. Auch die Schauspieler sind in Hochform ⊠Ferres Spielt das scheinbar frustrierte Muttchen in dieser Tristesse absolut glaubwĂŒrdig. âŠâ |
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25. January 2008
Wiesbadener Kurier
(Das Wunder von Berlin)
â⊠Emotionale Geschichte, brillante Schauspieler⊠âŠeine intelligente Inszenierung und ein ganzes Heer an brillanten SchauspielernâŠâ |
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24. January 2008
Die Zeit
(Das Wunder von Berlin)
âSo grau und melancholisch, so wenig weihevoll haben wir den Mauerfall im Fernsehen noch nie erlebt. Stell die vor die Grenzen sind auf, aber die Filmheldin geht nicht hin: Da steht die ostdeutsche Hausfrau, gespielt vom westdeutschen Publikumsliebling, inmitten grenzwĂ€rts strömender Menschenmassen, und wĂ€hrend alle anderen froh in die gesamtdeutsche Zukunft rennen, sagt Veronica Ferres: âIch kann nicht.â Dann dreht sie sich um und geht zurĂŒck in die Vergangenheit. Obwohl die Figur triumphieren mĂŒsste, obwohl die Sympathisantin des Neuen Forums weiĂ, dass soeben mit der GewĂ€hrung der Reisefreiheit das Ende der WillkĂŒr beginnt, wirkt sie als habe man sie um die groĂe Freiheit betrogen. Ein Mitstreiter ruft spöttisch: âTschĂŒss, DDR!â Und seltsamerweise können die Zuschauer aus West wie Ost das Ambivalente der Situation nachempfinden. ⊠Indem das ZDF nun eine ernsthafte Entzauberung der Ereignisse wagt, kommt eine neue Ehrlichkeit in die Debatte. ⊠Vor allem davon erzĂ€hlt Das Wunder von Berlin: dass das LĂ€hmende einer Diktatur auch im Moment ihres Untergangs wirksam bleibt.â |
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21. January 2008
Der Spiegel
(Das Wunder von Berlin)
â ⊠der TV-Film âDas Wunder von Berlinâ ist âŠklasse. ⊠Die StĂŒcke zum Untergang der DDR, âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ und âPrager Botschaftâ, entkamen dem Sog der Dokus und erlangten fiktionale SouverĂ€nitĂ€t mit psychologischer GlaubwĂŒrdigkeit, wohltemperierter SentimentalitĂ€t und suggestiven Bildern. ⊠die Geschichte, die Thomas Kirchner, 46, aus eigener DDR- Erfahrung und anderen OstlebenslĂ€ufen komponiert hat âŠvermittelt in prĂ€zisen Dialogen jede Menge DDR-Wirklichkeit. âŠâ |
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17. January 2008
SĂŒddeutsche Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
â⊠Das Wunder von Berlin ist ein schöner Fernsehfilm. Sehr liebevoll, sehr warm. ⊠|
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16. January 2008
Der Tagesspiegel
(Das Wunder von Berlin)
âVeronica Ferres macht Geschichte: Sie spielte die MĂ€tresse des Zaren in âKatharina die GroĂeâ, schlĂŒpfte in die Rolle von Goethes Ehefrau, heiratete Heinrich Mann fĂŒr den ARD-Dreiteiler und war im vorigen Jahr âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ. Ihre neueste Expedition fĂŒhrt sie jetzt zwar nur in die jĂŒngere Vergangenheit, doch dafĂŒr sind die Ereignisse umso dramatischer: Der Fernsehfilm âDas Wunder von Berlinâ, in dem Veronica Ferres eine Hauptrolle ĂŒbernommen hat, erzĂ€hlt die Geschichte einer ostdeutschen Familie in den letzten 18 Monaten vor dem Fall der Mauer. âŠâ |
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16. January 2008
BILD Berlin
(Das Wunder von Berlin)
âEin Film voller Wunder, ein wundervoller Film. âŠâ |
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16. January 2008
Berliner Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
â Applaus am Brandenburger Tor. Glanzvolle Kino-premiere des TV-Films âDas Wunder von Berlinâ im International. ⊠|
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14. January 2008
Kino.de
MOST WANTED
âWeb-Lieblinge Ferres und Schweighöfer Diese Stars standen in der Gunst der User von Deutschlands erfolgreichstem Filmdienst im vergangenen Jahr ganz oben. Deutschlands kompetentestes Filmpublikum, die KINO.DE-User, haben entschieden und klickten 2007 Veronica Ferres und Matthias Schweighöfer jeweils auf den Most-Wanted-Thron in der Kategorie "Bester Schauspieler/-in National". "Es ist immer schön, Jury-Preise zu gewinnen. Aber ĂŒber diese Auszeichnung freue ich mich besonders", bekennt das Superweib und fĂŒgt hinzu: "SchlieĂlich zeigt sie wie eine Einschaltquote das direkte Interesse der Filmfans an meiner Arbeit. DafĂŒr möchte ich mich bei den Usern von KINO.DE ganz herzlich bedanken." ⊠Die Topklicks der User KINO.DE, das im deutschsprachigen Raum fĂŒhrende Onlineportal fĂŒr Kino und Film, ermittelt ĂŒber das ganze Jahr die Topklicks der User und kann so ein aussage-krĂ€ftiges Stimmungsbild ĂŒber die interessantesten Kino- und Filmthemen zeichnen. "Most Wanted" sind die Stars, deren Portraits, News, Fotoshows und Filmbesprechung-en die meisten Klicks erhalten. Einmal im Jahr werden die von der KINO.DE-Gemeinde begehrtesten Stars und Filme mit dem "Most Wanted"-Award ausgezeichnet. "Most Wanted" der Kinofilme waren 2007 "Harry Potter und der Orden des Phönix" (international) und "Keinohrhasen" (national), die sich gegen "Planet Terror", "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" (international) sowie "Die wilden HĂŒhner und die Liebe" und "Lissi und der wilde Kaiser" (national) durchsetzten. â |
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09. November 2007
DPA
Bad Iburg (dpa) - Die Schauspielerin Veronica Ferres erhĂ€lt den mit 1000 Euro dotierten Bad Iburger Kinderliteraturpreis «Schlossgeschichten». Die Auszeichnung erhalte die 42-JĂ€hrige fĂŒr ihr Werk «Nein, mit Fremden geh ich nicht», sagte ein Sprecher der Veranstalter.
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05. October 2007
General Anzeiger
âGenazino-Premiere in Duisburg: Veronica Ferres hatte Rechtâ
â UrsprĂŒnglich sollte Wilhelm Genazinos StĂŒck âCourasche oder Gott lass nachâ bereits im vergangenen Jahr bei der Ruhrtriennale herauskommen, doch Hauptdarstellerin Veronica Ferres gab die Rolle wegen angeblicher Drastik zurĂŒck. Die HĂ€me war der Schauspielerin damals gewiss. Nun nach der UrauffĂŒhrung in der GeblĂ€sehalle des Duisburger Landschaftsparks kann man ihren Vorbehalt verstehenâŠ. Und so beweist diese âCourageâ wieder einmal, dass Genazino zwar ein meisterlicher Prosaiker der AbsurditĂ€t des Alltags ist, aber eben kein Dramatiker.â |
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28. September 2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Veronica Ferres spielt in âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ gross auf.â â⊠dass es ⊠Filme im Fernsehen gibt, die tatsĂ€chlich Ereignischarakter besitzen. âDie Mannsâ von Heinrich Breloer zum Beispiel... Auch der Zweiteiler âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ ⊠hat das Zeug dazu, seinen Platz im Fernseh-Olymp zu finden. ⊠Verhör â und GefĂ€ngnisszenen ⊠wurden im FrauengefĂ€ngnis Hoheneck in farbverschluckenden Grau-und Blautönen gedreht. Sara Bender, die ihre Haare zuvor wie ihre Töchter mĂ€dchenhaft lang trug, erscheint nun geschoren. Ihrer Darstellerin steht in diesen Szenen der blanke Schrecken ins Gesicht geschrieben. In âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ spielt Veronica Ferres als verzweifelte, kĂ€mpferische Mutter die Rolle ihres Lebens. Ein Star-Vehikel ist der Fernsehfilm trotzdem nicht. ⊠Was diese Produktion aus der Menge Ă€hnlicher heraushebt, ist die QualitĂ€t des hervorragenden Ensembles. ⊠âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ zeigt die DDR auf emotional ergreifende Weise als kleinlichen, kindisch grausamen Staat. Man kann förmlich sehen, wie hinter den Kulissen schon die Fernsehpreise poliert werden. Es trĂ€fe nicht die Falschen.â |
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25. September 2007
Guide Télé
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Das RĂ€derwerk der ostdeutschen Politik und ihre UnterdrĂŒckungsmethoden gegenĂŒber Regimegegnern werden darin genauestens beschrieben. âŠâ |
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25. September 2007
SĂŒddeutsche Zeitung
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
ââŠDer Zweiteiler, den zunĂ€chst ARTE ausstrahlt, begibt sich wie kaum eine andere Produktion auf die menschliche Ebene einer politischen Perversion.⊠Grandios gespielte Aufarbeitung jĂŒngster deutscher Vergangenheit.â |
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24. September 2007
Le Monde
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â ⊠Ein wichtiger Fernsehfilm von Miguel Alexandre⊠Ohne GefĂŒhlsduselei oder ĂŒbertriebene Dramatisierung beleuchtet er die machiavellistischen Methoden der Stasi, die nicht davor zurĂŒckschreckte, selbst Kinder als Druck- und Erpressungsmittel einzusetzen, und sogar so weit ging, sie durch Zwangsadoption endgĂŒltig von ihren Eltern zu trennen. ⊠DarĂŒber hinaus zeichnet der Film âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ auch ein herausragendes Frauenportrait. Die in Deutschland sehr populĂ€re Schauspielerin Veronica Ferres schlĂŒpft in die Rolle der blonden Heldin des Films und interpretiert ĂŒberzeugend deren Auflehnung und beharrliche Weigerung, sich unterkriegen zu lassen, die sie in spektakulĂ€ren öffentlichen Auftritten und Aktionen zum Ausdruck bringt. âŠâ |
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22. September 2007
TéléObs.
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Die StĂ€rke des Drehbuchs liegt darin, dass herausgearbeitet wird, wie ursprĂŒnglich keineswegs auĂergewöhnliche Menschen zu Helden werden können. Mit beinahe klinischer Genauigkeit zeigt der Regisseur, was einen zum Verlassen seines Heimatlandes treiben kann. Im ersten Teil, in dem die Spannung unaufhaltsam steigt,âŠâ |
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21. September 2007
Junge Freiheit
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ: Ein ergreifender, ĂŒberzeugender Film, ĂŒber den man lange sprechen wird. ⊠Nun hat sich das Fernsehen dieser spektakulĂ€ren Geschichte dieser mutigen wie ungewöhnlichen Frau angenommen. ⊠Wie kaum eine andere Produktion dieser Tage schildert âDie Frau vom Checkpoint Charlieâ die menschliche Dimension der deutsch-deutschen Teilung und ihrer nachgerade perversen Konsequenzen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk der Handlung stets auf der Hauptfigur Sara. ⊠Veronica Ferres als Sara erweist sich âŠals ausgezeichnete Filmbesetzung. Regie, Kamera und Buch â all das ist einzig und allein auf die Hauptdarstellerin ausgerichtet, die die BĂŒhne des Films in ihrer ganzen Bandbreite nutzt. Nach zurĂŒckhaltendem Beginn, nach ĂŒberzeugend reduziertem Spiel legt Ferres im Verlauf der Zeit die gesamte Palette möglicher Emotionen in ihre Figur und lĂ€uft dennoch nie Gefahr, ĂŒber der Geschichte selbst zu stehen.âŠâ |
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19. September 2007
Télérama
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Nach dieser Vorlage produzierte ARTE einen beispielhaften ⊠TV-Film mit der wunderbaren deutschen Schauspielerin Veronica Ferres. âŠâ |
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19. September 2007
Télérama
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Anhand der von der groĂen Schauspielerin Veronica Ferres gespielten Sara wird die DDR-Gesellschaft gezeigt. ⊠Auf diesen totalitĂ€ren Druck reagiert die Figur der Sara mit der Ausdauer einer LangstreckenlĂ€uferin, ohne Aufhebens davon zu machen. In dieser Hinsicht sind der Film und die Geschichte exemplarisch.â |
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17. September 2007
Der Spiegel
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
â⊠Regisseur Miguel Alexandre und Annette Hess als Drehbuchautorin⊠haben die Liebe der Mutter zu den Töchtern zum Funkeln gebracht. ⊠Ferres ist in keinen Szenen entspannter und ĂŒberzeugender als da, wo sie als Sara Bender den Kummer ihrer MĂ€dchen lindert, wenn eine bornierte DDR-Obrigkeit die Kinder schikaniert. Nur mit einem Herz aus Stein bliebe der der ZuschauerâŠunberĂŒhrt. Der Zuschauer begreift schneller und tiefer als durch tausend Informationen. Und wer hat gewonnen? ⊠Die es am meisten verdienen: Die Zuschauer.â |
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09. September 2007
TTT- titel thesen temperamente
â ⊠Heute ist sie Deutschlands beliebteste Schauspielerin, die âQuoten-Queenâ des deutschen Fernsehens,âŠ
Diese Hochachtung hat sie sich erkĂ€mpft. Kaum eine andere Schauspielerin wurde so mit Missgunst ĂŒberschĂŒttet und in ihrem eigenen Anspruch unterschĂ€tzt, wie Veronica Ferres. Heute ist sie Deutschlands erfolgreichste Schauspielerin, eine Instanz,⊠Als alkoholkranke Nelly in Heinrich Breloers Doku-Drama âDie Mannsâ beigeistere sie die Kritiker und bekam dafĂŒr den Grimme-Preis. Sie wurde zum Erfolgsgarant fĂŒr groĂe TV-Produktionen, zur âQuoten-Queenâ. Und selbst Hollywoodstar John Malkovich in der Rolle als Maler Klimt war angetan von ihrer Erscheinung. ⊠Und sie hat das Wagnis angenommen. Vielleicht ist es das, was ihre Karriere ausmacht. Ohne den Mut, etwas zu wagen, auch scheitern zu können, wĂ€re aus dem âSuperweibâ wohl nie âdie Ferresâ geworden. ⊠Aus dem Wunsch, eine groĂe Schauspielerin zu werden, wurde eine Erfolgsgeschichte. Gerade hat sie erfahren, dass sie fĂŒr den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde- als âBeste Schauspielerinâ.â |
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26. February 2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Mein alter Freund Fritz)
â⊠In âMein alter Freund Fritzâ schnitzt Dieter Wedel aus seinen Dialogen lauter treffsichere Pfeile, die seine Schauspieler mit viel Spielwitz verschieĂen. Als Ehefrau Lydia recherchiert Veronica Ferres zunĂ€chst allen möglichen Esoterikschwachsinn, konsultiert Parapsychologen und stapelt BĂŒcher Platons, des Dalai Lama und Nietzsches, um ihrem Mann und seiner bedrohten Karriere zu helfen, bevor sie sich dem jenseitigen Charme des unsichtbaren Fritz ergibt. âŠâ |
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26. February 2007
Die Welt
(Mein alter Freund Fitz)
â⊠Ăberhaupt sind die Schauspieler die StĂ€rke dieses sympathischen Films, der intensiv und stilsicher inszeniert ist, âŠâ |
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30. October 2006
Der Spiegel
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
â⊠Es ist die SelbstverstĂ€ndlichkeit dieser stummen Handlung, die eine Art angeborene Widerstands-bereitschaft sichtbar werden lĂ€sst. Ferres spielt das, wie ĂŒbrigens ihren ganzen Part, mit hinreiĂender NatĂŒrlich-keit. Nie begreift der Zuschauer aus derlei Gesten, wird diese Frau eine AnhĂ€ngerin der Nazis werden. âŠâ |
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01. October 2006
Der Tagesspiegel Berlin
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
ââŠund es geschieht nicht selten, dass eine gewisse Opulenz und Breitwandigkeit die schönste Geschichte verdirbt. Aber hier, âŠ, passiert das nichtâŠ.Dieser Zweiteiler kann auf jeden belehrenden Gestus verzichten; er hat ihn nicht nötig. Und er kann Zeitgeschichte mindestens so gut erklĂ€ren wie Guido Knopp: âŠâMeine Mutterâ aber ist Veronica Ferres, mit der Kraft und dem Mut, die einer Frau zuwachsen, die ihr Kind liebt. Alle vier sind die Idealbesetzung ihrer Rollen, und fĂŒr die ĂŒbrigen â die Anwohner der Hamburger StĂŒckenstraĂe â gilt dasselbe. âŠâ |
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30. September 2006
Frankfurter Rundschau
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
â⊠So aber liefert der Zweiteiler Fernsehunterhaltung der anspruchsvollen Sorte. Mit einer Veronica Ferres, die sich als Hans-JĂŒrgens Mutter so angenehm wie unĂŒblich hinter der Hauptfigur zurĂŒcknimmt. Mit einer Charakterzeichnung, die weit weniger plump als vergleichbare Filme zwischen aufrechten und weniger aufrechten Deutschen differenziert. Mit hervorragenden Schauspielern... So ist dasâŠWerkâŠauch ein Manifest gegen Rassismus und Diskriminierung. Umso besser, wenn man dabei auch noch gut unterhalten wird. âŠâ |
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01. September 2006
Blickpunkt: Film
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
â... Wie sie ihrem Sohn noch in gröĂter Not zeigt, wie stolz sie auf ihn ist, hat etwas AnrĂŒhrendes. Ăberhaupt weiĂ Ferres, diese Paraderolle auf das Beste zu fĂŒllen. âŠâ |
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22. May 2006
Der Spiegel
(Klimt)
â⊠Ein Fest fĂŒrs Auge mit einer Prachtentfaltung von Farben und Ornamenten, die ohne jede erzĂ€hlerische Logik auskommt.â |
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01. May 2006
TV neu
(Klimt)
â... Veronica Ferres aber ist ein absoluter Hingucker!â |
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06. June 2005
Die Welt
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
Im Mittelpunkt des Films steht neben Hans-JĂŒrgen seine alleinerziehende Mutter Bertha. Sie wird von Veronica Ferres verkörpert. Eine Traumbesetzung |
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28. January 2004
Neues Deutschland
(StÀrker als der Tod)
â... Die Ferres zeigt Lenas Lebensmut als einen existentiell notwendigen Kampf gegen sich selbst; ein Kampf, bei dem sie siegt â um den Preis, dass die Schönheit einer Herbheit weichen muss, weiche Lippen schmal, Töne scharf, das Gesicht bisweilen leer macht. Veronica Ferres Mut besteht darin, dass sie sich zunĂ€chst einer drohend ungerechten Bewertung aussetzt. Es scheint, dass sie die weiniger Geschlagene, Niedergeworfene ist. Aber das erweist sich als arge TĂ€uschung. Der Mord, der die Familie zerreiĂt â und Lena ist ĂŒbrigens die erste, die den furchtbaren Verdacht wie eine Gewissheit ausspricht -, hat auch an dieser Mutter alles verbrochen und in ihr alles zerbrochen. Ganz am Anfang, wĂ€hrend Georg Koch (August Zirner) schon auf Rache wider den Mörder sinnt, sieht man Lena Koch nĂ€mlich sehr wohl trauern. Total sogar: nahezu körperlos. Sie lĂ€sst sich in die Zeit fallen, die ist;... Die Bruchstellen liegen innen ⊠Die Augen der Ferres, die geradezu selbstzĂŒchtigend nach vorne schauen, verraten doch mehr und mehr etwas von einem Blick, der scheinbar Löcher in alles Gewesene und alles Kommende hinein alptrĂ€umt...â |
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28. January 2004
Hamburger Abendblatt
(StÀrker als der Tod)
âSehr realistisch und tieftraurig ... Hervorragend Veronica Ferres als Mutter, die hier wieder einmal bewies, dass sie sich zur ernst zu nehmenden Charakterschauspielerin gemausert hat. ...â |
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26. January 2004
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(StÀrker als der Tod)
â... Was Leytner beim Vater versĂ€umt, kommt dafĂŒr der Mutter zugute, eine offensichtlich bewusste Entscheidung des Regisseurs: âNach der ersten Agonie des Verlusts ist sie es, die zu verhindern sucht, dass der Mörder ihres Kindes auch noch sie und den Rest ihrer Familie auf dem Gewissen hat. ... Das drohende Pathos freilich unterlĂ€uft Veronica Ferres vor allem in den Momenten der Stille und erzwungenen Einkehr auf beeindruckende Weise. Die Schauspielerin beschreibt ihre Rolle als âinnere Reise durch sich selbst.â Und es sind die unscheinbaren Gesten, die am meisten erzĂ€hlen. Die Hand des Freundes etwa, die sich, sekundenkurz, auf ihre Schulter legt. Doch als Veronica Ferres schutzsuchend danach greifen will, ist die Hand schon nicht mehr da.â |
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26. January 2004
SĂŒddeutsche Zeitung
(StÀrker als der Tod)
ââŠMutter Lena Koch (Veronica Ferres), verhĂ€rtet und versteift, funktioniert zunĂ€chst noch, geht aber auch emotional zu Grunde an dem Verlust, der alles ĂŒberschattet und niemals seine Wucht verliertâŠâ |
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26. January 2004
TZ
(StÀrker als der Tod)
ââŠEs ist natĂŒrlich eine sehr hohe Herausforderung, eine solche anspruchsvolle Charakterrolle zu spielen ⊠StĂ€rker als der Tod â produziert von Nico Hofmann â beeindruckt mit einer bemerkenswert komplexen Charakterzeichnung und einem hervorragenden Ensemble. Regisseur Nikolaus Leytner, der auch das Drehbuch schrieb, ist ein eindringlicher Film gelungen. ...â |
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26. January 2004
Web.de
(StÀrker als der Tod)
ââŠFĂŒr Veronica Ferres, einst vor allem in Komödien zu sehen, ist die Hauptrolle in dem ZDF-Film nach âAnnas Heimkehrâ eine weitere anspruchsvolle CharakterrolleâŠâ |
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26. January 2004
Berliner Zeitung
(StÀrker als der Tod)
ââŠVeronica Ferres ist in der ersten Schauspiel-Liga angekommen. ⊠Ist das Deutschlands âSuperweibâ, âdie pure Sinnlichkeitâ, die âblonde Versuchungâ und was sonst noch an Etiketten auf Veronica Ferres draufgeklebt wurden? Doch, doch, wenn auch Ă€uĂerlich verwandelt, eleganter denn je, sehr geduldig, gelassen. Ziemlich weit weg vom Klischee des arg blonden Herzchens, auf das sie lange Zeit festgelegt schien. ⊠Der Platz in der ersten Liga wird ihr mittlerweile zugestanden. ⊠Mit ihrer zweiten Karriere geht es erst so richtig losâŠâ |
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22. January 2004
Gala
(StÀrker als der Tod)
ââŠDie Zeiten, in denen sie als das naive Blondchen galt, sind vorbei â heute spielt die 38-jĂ€hrige im Charakterfach, liebt facettenreiche, emotionsgeladene HauptrollenâŠâ |
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05. September 2003
Neues Deutschland
(Annas Heimkehr)
ââŠDie Maske ist die Leistung des Ferres-Gesichts, und was es an Unbeherrschtheit, gleichsam an StrĂ€hne und Gelöstheit von sich selbst zeigen darf, in winzigen Andeutungen, die der Aufmerksamkeit, der Entdeckungsdauer des Zuschauers bedĂŒrfen â es hat die Kraft einer sehenswerten schauspielerischen Ăkonomie. ⊠Die Ferres macht Ă€uĂerst glaubhaft, mit welch hart behaupteter Schönheit, ja: ĂŒberschminkter Trauer und Echtheit diese Anna doch ein stur menschlicher Mensch bleibt. Ein Wesen in stĂ€ndiger Anspannung, in fortgesetzter Lauerstellung. Diese Anna hat mit der Summe zu kĂ€mpfen, die immer schon ihr erster Blick in diese deutsche Gegend ermittelt. Die Augen zwei ewige WachtĂŒrme ĂŒber der Gefahr. ⊠Anna! Im Standbild der Umarmung endet der Film. â Das Gesicht der Ferres jetzt alt, ungeschminkt, unbeeintrĂ€chtigt wahr: irgendwo in seiner Tiefe noch die Bausteine des gespeicherten Erschreckens.âŠâ |
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05. December 2001
Frankfurter Rundschau
(Die Manns)
ââŠGanz stark Veronica Ferres als des Dichters Frau, besser als einst die Goethe-âBrautâ. âŠâ |
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02. December 2001
Welt am Sonntag
(Die Manns)
â⊠Auf dessen Gesellschaften ist er nicht gern gesehen, weil er seine Frau Nelly (glĂ€nzend gespielt von Veronica Ferres) mitbringt, âŠâ |
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01. December 2001
Der Spiegel
(Die Manns)
â⊠JĂŒrgen Hentsch als zuerst stolzer und spĂ€ter gebrochener Dichterbruder Konkurrent Heinrich, an den sich Veronica Ferres als dessen spĂ€tere Ehefrau Nelly klammert. So gut wie in Breloers Film sah man die Ferres noch nie. ⊠|
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01. December 2001
SĂŒddeutsche Zeitung
(Die Manns)
ââŠâNelly ist eine tragische Figur, von der ein groĂer Zauber ausgehtâ, sagt Frau Ferres, diese Rolle zu spielen sei âEine groĂe schauspielerische Herausforderungâ. Sie hat sie bestanden. âŠâVroniâ ist in der Rolle der zerrissenen, promisken, labilen, sĂŒchtigen, selbstmordgefĂ€hrdeten Nelly im Lager der bedeutenden Charakterdarstellerinnen angekommenâŠâ |
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21. November 2001
TV Hören und Sehen
(Die Manns)
â⊠Denn mit Die Manns hat Veronica endgĂŒltig bewiesen, dass sie keine Eintagsfliege ist, sondern einer unserer wenig echten StarsâŠ.â |
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