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10. August 2010
BR Online
"Das Leben ist zu lang
"Film ist ein Schlachtfeld". Sam Fullers Aussage nimmt sich Dani Levy zu Herzen. Sein neuer Film dreht sich nicht nur um das Filmgeschäft, Levy behandelt sogar eigene Traumata: Im Mittelpunkt ein jüdischen Filmemacher, Hypochonder und Familienvater Alfi Seliger, der am Leben verzweifelt. Alfi ist der geborene Nebbich, ein liebenswerter Loser, der seit Jahren keinen Film mehr zustande gebracht hat. Auf Empfängen geht er mit seinem Drehbuch hausieren, und zu Hause wird er von den Kindern nicht für voll genommen. Seine Gattin erträgt ihn nur mit Mühe. "Mohammed lacht sich tot" lautet der Arbeitstitel seines Werks über den Karikaturenstreit, das bei seiner Betteltour auf Lacher und Langeweile, aber auch Angst vor der Rache von Islamisten stößt. Dann wirft die Ehefrau des Produzentenmoguls ein Auge auf ihn und erwärmt ihren Mann für die Verfilmung. Damit bricht das Chaos aber erst richtig aus. Ein Regisseur scheitert am eigenen Geschäft Mit großem Staraufgebot erzählt Dani Levy aus sehr persönlichem Blickwinkel die Geschichte eines Filmemachers zwischen Sein und Schein. Sein Protagonist ist kein kühler Erfolgstyp wie der von Robert de Niro gespielte Produzent in Barry Levinsons "Inside Hollywood". Alfi ist ein bemitleidenswertes Wesen, das sich am meisten selbst bemitleidet und in den Mühlen des Filmgeschäfts fast untergeht. Da kriegt der Zuschauer alles um die Ohren gehauen, was das Leid eines Regisseurs ausmacht – arrogante Produzenten, hochnäsige Schauspieler, dämliche Drehbuchschreiber, die aus einer Filmidee eine Mini-Serie für RTL machen wollen und, last, but not least, eine nervige Mutter, einst berühmte Aktrice (Elke Sommer in Hochform). Toll gespielte, ebenso leichte wie bissige Komödie Was als leichte Komödie beginnt, wandelt sich in eine Melange aus peinvoller Paranoia und buntem Panoptikum über einen Menschen zwischen irrationalen Idealen und rationalem Versuch zum Pragmatismus. Hauptdarsteller Markus Hering entpuppt sich als komödiantisches und tragisches Talent, schart um sich herum das "Who's Who" des deutschen Films: von Meret Becker und Veronica Ferres bis hin zu Heino Ferch und Justus von Dohnányi. Sie alle spielen auch die kleinsten Rollen perfekt, mit Lust und Verve. Dani Levy so offen wie nie Und wenn Levy mit seinem Alter Ego Seliger über den Sinn des Lebens bzw. Filmemachens disputiert, gibt er den Blick frei auf ein Fegefeuer der Eitelkeiten, das für manchen Kreativen zur Hölle wird und exponiert ein Stück weit seine eigene Psyche. Was Sie schon immer über Dani Levy wissen wollten, aber bisher nicht zu wagen fragten: In "Das Leben ist zu lang" finden Sie einige Antworten. Oder auch nicht. Denn ganz legt er die Karten nicht auf den Tisch. Ein kleines Geheimnis muss schließlich bleiben." |
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09. August 2010
Salzburger Nachrichten
"Das Traumpaar der Salzburger
Stars. SN-Leserschaft kürt besten Jedermann und beste Buhlschaft aller Zeiten: Peter Simonischek und Veronica Ferres. SALZBURG (SN). Dem jeweiligen Jedermann und der Buhlschaft an seiner Seite gilt die größte Aufmerksamkeit im Salzburger Festspielsommer. Heuer werden die Neuen gefeiert, Nicholas Ofczarek und Birgit Minichmayr. Die Favoriten der SN-Leserinnen und -Leser sind aber Peter Simonischek und Veronica Ferres. Simonischek trat im vergangenen Festspielsommer als Jedermann vom Domplatz ab, Ferres spielte 2002, 2003 und 2004 die Frau an seiner Seite .Minichmayr und Ofczarek müssen sich laut SN-Umfrage mit Platz vier zufrieden geben. Den jeweils zweiten Platz in der Beliebtheitsskala erreichten Klaus Maria Brandauer (Jedermann von 1983 bis 1989) und Senta Berger (Buhlschaft von 1974 bis 1978 und von 1980 bis 1982). Generell ist die Zustimmung der Salzburgerinnen und Salzburger zu den Festspielen groß: 62 Prozent bezeichnen sie als „enorm wichtig“, dennoch hält die Mehrheit sie nach wie vor für abgehoben. Nein sagt die Mehrheit der SN-Leserschaft (65 Prozent) zur Idee, Festspiel auffahrten in Zukunft mit Pollern in der Hofstallgasse zu verhindern. " |
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07. August 2010
Süddeutsche
"Der Afrikanische Traum"
von Stefan Hippler ..."Die Weltmeisterschaft 2010 hat viel Interesse an Südafrika geweckt. Nun ist die Fifa-Karawane weitergezogen, und es wird sich zeigen, wie viel übrig bleibt von diesem sozialen Engagement, gerade auch von Prominenten. Es gibt diejenigen, die mal schnell punkten wollen mit Bildern, auf denen sie mit kleinen schwarzen Fussballspielern zu sehen sind. Für die ist Südafrika vergessen, weil bereits die Weltmeisterschaft 2010 in Brasilien ruft. Den Gegenpol zu den Teilzeit-Wohltätern bilden die Dauerhelfer wie Bob Geldorf und Bono; doch ihre Rezepte zur Rettung Afrikas sind bestenfalls fragwürdig. Und dann gibt es jene, die sich auf Dauer engagieren, ohne es an die große Glocke zu hängen, in überlegeter und sinnvoller Weise. Der kalifornische Schauspieler und Drehbuchautor Ben Affleck zum Beispiel, dessen Interesse für den Kongo kaum einer wirklich kennt. In Deutschland haben sich Alfred Biolek, Wolfgang Niedecken und Veronica Ferres wirklich mit Ländern und Leuten auseinandergesetzt. Sie haben sich berühren lassen von dem, was Afrika ausmacht: von der Armut, aber genauso von der Lebensfreude. Sie sind davon überzeugt, dass Afrika seine Zeit noch vor sich hat. ..." |
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30. July 2010
der westen
"Zur Filmpremiere nach Berlin
Hagen, 30.07.2010, Von Roxanne Ehrig Der Start des neuen Dani Levys Film „Das Leben ist zu lang“ wird die Herzen der Kinofans höher schlagen lassen. Besonders freuen können sich acht Leser. Denn mit der Unterstützung der CineStar-Gruppe, des X-Verleihs und der Deutschen Bahn verlosen wir 4 x 2 Eintrittskarten für die Premierenfeier im August in Berlin. Der mit Veronica Ferres, Heino Ferch, Meret Becker und Yvonne Catterfeld hochkarätig besetzte Film beleuchtet mit einem Augenzwinkern das turbulente Leben des liebenswerten Versagers Alfi Seliger (Markus Hering). In dem Moment, als sogar sein Psychiater ihm rät, seinem Leben ein Ende zu setzen, entscheidet sich Alfi für einen theatralischen Abgang, der allerdings erwartungsgemäß misslingt und ihn auf sonderbare Weise scheinbar in sein altes Leben zurückversetzt. Humorvoll und lakonisch erzählt Dani Levys („Alles auf Zucker!“, „Mein Führer“) neues Werk die Geschichte eines Mannes, der sein Schicksal herausfordert. ..." |
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30. July 2010
san francisco chronicle
Marga Spiegel's memoir inspires film
Ruthe Stein, Chronicle Movie Correspondent Friday, July 30, 2010 "The San Francisco Jewish Film Festival sent a car to pick up its guest of honor - 98-year-old Marga Spiegel - and chauffeur her from an opening-night party to a screening at the Castro of "Saviors in the Night," based on her memoir. But Spiegel decided to walk, even though she was wearing heels. Dressed in a black-and-white print dress and green sweater, her hair meticulously coiffed - she had it done before she left Germany and slept in a hairnet while here - Spiegel proved indefatigable all evening Wednesday. She sat through the film, which tells how a Catholic family saved her from aconcentration camp by hiding her on their farm, then headed to the after-festival party. People came up to her to tell her they had no idea that Germans had protected Jews during World War II. "There were so many people (at the party) - I would still be standing there now if I had stayed longer," Spiegel said with a laugh, bright and early the following morning. She wrote "Saviors in the Night" almost 50 years ago, way before anyone was writing about "righteous Germans" who saved Jews from the crematorium. It was the kind of story Steven Spielberg would famously tell in "Schindler's List" in 1993. Spiegel's experience was more intimate and more unbelievable. Right before a mass deportation of Jews, her husband, a horse handler in north Germany and a World War I hero, entreated a soldier buddy to harbor his wife and daughter on their family farm. "I thought my husband was crazy," Spiegel recalled. "The farm was only a few miles from where we lived. I thought never in a million years would someone not recognize us." Despite her fear, she and her 4-year-old daughter, Karin, moved in with the Aschoff family, assuming Aryan identities. For the 2 1/2 years of their stay, there was no such thing as a normal day. She had to always be vigilant. Still, Spiegel said, "you can't live in fear every moment. There are moments when you forget, when you peel the potatoes or hang the wash. And I had a young child I had to engage." Her husband, Menne Spiegel, who was recognizable because of his dealings with horse owners, was hidden deeper in the farm. He would have been discovered several times if it weren't for Germans who were willing to put themselves at risk by tipping him off that the SS was on its way. Marga Spiegel would go for weeks at a time not knowing whether her husband had been captured. After the war, Marga wanted to move to America or to Israel. But Menne insisted on staying in Germany. "He felt there was no other country that could have supported him in his profession or where he would have a better life," Spiegel said of her husband. "He didn't speak any other language. He wanted to continue working off the land he owned." So they moved back to the town where they lived before the war, less than 20 miles from the farm that had sheltered them. It was her husband's idea as well that she write about her World War II experience. He felt she had to chronicle it for future generations. As a result of Spiegel's memoir, the Aschoffs were acknowledged by the Israeli government for their role saving Jews, and their names, along with 495 others who did the same, are on a wall in Israel. Although her book has sold steadily, it took decades for a movie to be made of it. "Nobody was ready to deal with the theme," Spiegel recalls. "Nobody was willing to put money toward the project. Nobody wanted to touch this." For "Saviors in the Night" to get made took the passage of time and a new generation of Germans eager to hear the full story of the war. Veronica Ferres, a famous actress in Germany, was determined to play Marga, and her production company helped get things rolling. Director Ludi Boeken said he would return often to Spiegel's book for inspiration. "What I found very significant was Marga's description of the people." For Spiegel, the film opened up a new world. She has attended all seven of the festivals where it has played, beginning with Locarno in Switzerland. "At 4 in the morning, she was at an outdoor bar. I had to make her go home because she had a press conference at 9 a.m.," said her granddaughter Felicia Lipansky, who lives in Berkeley. "If the book is good, that makes the film good and makes the discussion good," Spiegel said. "When I wrote the book, I had no idea it would take me to all these countries and to ideas much greater than being tied to one country - ideas that are global." San Francisco Jewish Film Festival: Through Aug. 9. "Saviors in the Night" plays at 6:45 p.m. Sat. Cine Arts, Palo Alto; 7 p.m. Aug. 7. Roda Theater, Berkeley; 6:15 p.m. Aug. 9, Rafael, San Rafael. (866) 558-4253. sfjff.org." |
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14. July 2010
programmkino.de
"Das Leben ist zu lang
Nach der Polit-Posse „Mein Führer“ präsentiert Dani Levy in seinem elften Kinostreich eine eben so mutige wie witzige Kreuzung aus Komödie und Politik. Genauer gesagt: Eine Paarung aus Woody Allen und islamischem Karikaturenstreit – ein bisschen: „Was Sie schon immer über Fundamentalismus und Humor wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten“ gewissermaßen. Im Zentrum steht Ex-Erfolgsregisseur Alfi Seliger, der nach jahrelanger Durststrecke endlich wieder ein Drehbuch parat hat. Seine „Komödie über das Ende des Humors“ am Beispiel des Karikaturenstreits findet leider keine Resonanz. Neben Karrierekrise zwacken den armen Tropf allerlei andere Zipperlein: Pampige Kinder, rebellierender Magen, fremdgehende Gattin, heimtückischer Psychiater. Das Stehaufmännchen kämpft trotzig gegen alle Widrigkeiten, Selbstmordversuch inklusive. Allein sein Comedy-Projekt gerät ständig ins Stottern – und am schrägen Ende auf surreale Weise völlig aus den Fugen. Das heikle Verhältnis von Humor und Islam ist zwar lediglich Nebenschauplatz dieser charmant verspielten Versager-Saga - aber immerhin, auch das wagen nur wenige Künstler. Unterstützt wird er durch Gastauftritte von Bully Herbig über Udo Kier bis Heino Ferch und Elke Sommer. Mehr Woody war in Levy noch nie. FILMKRITIK: Das muss sich erst einmal einer trauen: Einen Film zu wagen, Komödie obendrein, über den dänisch-islamischen Karikaturenskandal. Dani Levy lässt wagen: Er schickt als Alter Ego einen gewissen jüdischen Regisseur namens Alfi Seliger an die brenzlige Polit-Pointen-Front. Kaum Zufall, dass der Name ähnlich klingt wie Alvy Singer, jener „Stadtneurotiker“ von Woody Allen. Wie Alvy plagen auch Alfi allerlei Krisen und Zipperlein, sei es mit der krebsbedrohten Gesundheit, seiner insolventen Bank, der notorisch geknickten Karriere und natürlich der neurotischen Familie. Ach ja, und da wäre noch sein Drehbuch über diese Islam-Karikaturen. Fünf lange Jahre hat Seliger sich mit seinem neuen Werk abgequält, doch nun mag es keiner haben. Auf der wichtigen Branchenparty gerät Alfis emsiges Networking zur peinlichen Anbiederungstour. Bully winkt mit freundlichem Lächeln ab und plaudert lieber weiter mit Sepp Vilsmaier. Der gastgebende Produzentenmogul gibt ihm gleichfalls einen Korb - allein dessen russische Gattin Natasha (köstlich radebrechend Veronica Ferres), findet den Stoff fast so verführerisch wie seinen strubbelhaarigen Autor. Dank der Lady gibt es tatsächlich grünes Licht, nur der Hauptdarsteller fehlt noch: „Bully oder Jürgen Vogel, Til Schweiger lieber nicht!“ empfiehlt der Produzent treuherzig. In Wirklichkeit hegt er längst ganz andere, nämlich Serien-Pläne - doch bis Seliger die fiese Finte entdeckt, muss er sich mit seinen pubertären Kindern plagen, den Darmkrebs besiegen, die fremdgehende Gattin zurückerobern oder seinen theatralischen Selbstmordversuch überleben. Damit nicht genug, gerät der arme Tropf zum tragischen Schluss in eine arge Identitätskrise: Er ist immer mehr überzeugt, lediglich die kreative Spinnerei eines Autoren zu sein. Fortan rebelliert der Regisseur im Film gegen den realen Regisseur Dani Levy. Ein bisschen zu viel des Guten? Am Ende vielleicht schon, aber das gehört zu solch einer prallen Wundertüte der burlesken Art genauso dazu wie der Mut zum verspielten Klischee. Neben der gelungen charmanten Versager-Saga („Im Dunkeln siehst du aus wie früher“ flirtet da der Gatte hilflos mit der frustrierten Ehefrau) sowie einer formidablen Abrechnung mit der Filmbranche (unterstützt durch etliche Gastauftritte von Heino Ferch bis Elke Sommer) verblüfft Levy durch seinen Mut, das Thema Islam komisch anzuspielen – das wagen wahrlich wenige Comedians. „Wollen Sie sehen, ob der Koran brennt?“ sorgt sich Gottfried John einmal. Auch Alfis Gattin fürchtet eine Fatwa – durchaus berechtigt, wie sich zeigen wird. Levy plagen hat solche Sorgen derweil nicht, er glaubt nicht, dass sein Film als antimuslimisch missverstanden werden könne, dafür sei sein Film „viel zu liebevoll“. Nach alles auf Zucker, nun alles auf Alfie - mehr Woody war in Levy nie." Dieter Oßwald |
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02. July 2010
Solinger Tagebaltt
"Die Rolle ist wichtig, nicht die Quote
Der neue Film mit der Solinger Schauspielerin hatte in München Premiere. Die Solinger Schauspielerin Veronica Ferres genoss es, als langjährige Wahlmünchnerin im Mittelpunkt des Blitzlichtgewitters der Fotografen zu stehen. Am Montag wurde der Fernsehfilm „Sie hat es verdient“ mit ihr in der Hauptrolle uraufgeführt, der Anfang 2011 im Abendprogramm der ARD gesendet wird. Das brisante Thema, dass Jugendliche scheinbar ohne Grund gleichaltrige Klassenkameraden quälen und sogar in äußerster Konsequenz umbringen, beschäftigte die Drehbuchautoren schon seit sechs Jahren. Für Veronica Ferres war die Thematik so wichtig, dass sie der Produktionsfirma teamWorx nicht nur viel Druck machte, sondern als Koproduzentin einstieg und auch auf einen Teil der ihr zustehenden Gage verzichtete. Die nach wie vor mit immer neuen Produktionen in Erscheinung tretende Schauspielerin steht im Mittelpunkt des Films, der mit ineinander verschachtelten Zeitebenen erst spät für Aufklärung sorgt, aber daher so spannend bleibt. Veronica Ferres sieht sich aber nicht als Hauptdarstellerin, obwohl sie die Handlung vorantreibt: „Die Hauptrollen spielen die beteiligten Mädchen.“ Befragt, ob sie angesichts der aktuellen Thematik eine gute Quote im Fernsehen anstrebe, antwortete sie kategorisch: „Es ist für mich nie entscheidend, welche Quote ich erreiche. Das Thema ist für mich wichtig.“ Sie spielte in diesem Zusammenhang auf ihren letzten Kinofilm an, in dem sie die Bäuerin Marga Spiegel verkörperte, die im Dritten Reich nur deshalb überlebte, weil sie von den Bauern versteckt wurde: „Die erfolgreiche Premiere des Films letzte Woche in Paris hat mich darin bestärkt, auch Rollen zu übernehmen, die nicht unbedingt quotenverdächtig sind.“ Ferres wird daher im Fernsehen auch in der nächsten Zeit in Serien und Einzelfilmen weiterhin präsent bleiben. In dem Film „Das blaue Licht“ spielt sie eine Hexe, und weitere Arbeiten werden zurzeit produziert." |
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30. June 2010
alternativehollywood.de
"Mit neuer Charakterrolle brilliert Veronica Ferres in “Sie hat es verdient”
Im Rahmen des Münchner Filmfests, wurde jüngst das packende Drama Sie hat es verdient vorgestellt. Der neue Film handelt von der Ermordung einer Schülerin und der verzweifelten Suche ihrer Mutter nach der Wahrheit. Sie hat es verdient greift aktuelle Themen unserer Zeit auf. Warum ist Gewalt unter Jugendlichen so verbreitet? In der Hauptrolle ist Veronica Ferres, als Mutter der Getöteten, zu sehen. Sie möchte den Mord an ihrer Tochter aufklären, die von drei Jugendlichen zu Tode gequält wurde. Sie hat es verdient befasst sich mit der Frage, wie es zu solch einem schrecklichen Vorfall kommen kann. Es geht nicht um Schuldzuweisungen oder einfache Antworten. Sie hat es verdient stellte für die 45-Jährige Top-Schauspielerin vielerlei Herausforderungen dar. Neben der Handlung des Streifens selbst, arbeitetet Ferres mit vielen jungen Talenten zusammen. Sie hat es verdient greift den Druck auf, mit dem Jugendliche in Deutschland schon ab dem Kindesalter leben müssen. Es ist der Druck nach schulischen Leistungen, Anerkennung in Familie- und Freundeskreis. Sie hat es verdient ist ein kritischer Film, der viele Fragen aufwirft. Sie hat es verdient soll den Zuschauer zum Nachdenken anregen." |
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29. June 2010
focus online
"Koproduzentin Ferres über ARD-Film „Sie hat es verdient“
Veronica Ferres sieht den ARD-Film „Sie hat es verdient“ als ein Thema großer gesellschaftspolitische Relevanz an. Auf dem Filmfest München äußerte sich Schauspielerin Veronica Ferres über den ARD-Film, bei dem Ferres Koproduzentin ist. „Mobbing gibt es in allen Bereichen“, sagte Ferres. Die ARD strahlt den Film voraussichtlich im Herbst aus. Schauspielerin Veronica Ferres hat sich auf dem Filmfest München engagiert über den ARD-Film „Sie hat es verdient“ geäußert. Das Thema habe eine große gesellschaftspolitische Relevanz, sagte die 45-Jährige der Nachrichtenagentur DAPD. Ferres ist auch Koproduzentin des Fernsehfilms über eine Gruppe Jugendlicher, die ein 16-jähriges Mädchen totschlägt, und hat die Rolle der Mutter übernommen. „Unser Film zeigt, dass das, was die junge Mörderin anrichtet, nur möglich ist, weil sie Mitläufer hat“, sagte Ferres. „Wir in unserer deutschen Geschichte wissen, was Mitläufertum heißt, und wozu die Angst, mit der die Menschen manipuliert worden sind, geführt hat.“ Die Schauspielerin sagte: „Mitläufer sind immer suspekte Menschen. Nur sie können wir unterstützen in ihrem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, es nicht mehr zu sein.“ Zum Thema Mobbing unter Jugendlichen sagte Veronica Ferres: „Mobbing gibt es in allen Bereichen – in den Schulklassen, im Top- Management, in der Schneiderschule oder beim Bäcker unter den Verkäuferinnen. Es gibt immer Menschen, die man beneidet oder bemitleidet.“ Mobbing gebe es nur bei unreifen Menschen. „Wehren kann sich man sich dagegen, wenn man ganz früh anfängt, die Kinder zu Selbstbewusstsein zu erziehen, sie zu lehren, sich abzugrenzen.“ In dem von Nico Hofmann (Teamworks) produzierten Film geht die Aggression von der Anführerin einer Schülergang (gespielt von Liv Lisa Fries) aus. Sie bekommt zu Hause nur sehr wenig Aufmerksamkeit und ist eifersüchtig auf die 16-jährige Susanne (Saskia Schindler). Die Lage eskaliert, als sich beide in einen Jungen verlieben. Der Film wird voraussichtlich im Herbst in der ARD gesendet." |
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19. June 2010
Hamburger abendblatt
Rubrik "Menschlich gesehen"
"Eine für alle Einst versprach ein Medienmanager, sie berühmter zu machen als Sharon Stone. Leider hat es dann für Veronica Ferres, 44, in Hollywood nicht geklappt. Na und? Hierzulande ist sie längst schon so bekannt wie Angela Merkel, nur weitaus beliebter. Während letztere nur die eine Hauptrolle im Berliner Tragödienstadel erfüllt, dreht Erstere rastlos ein erfolgreiches "TV-Eventmovie" nach dem anderen. Zurzeit steht sie in Seevetal und auf Malta für Sat.1 als Mutter von Marco Weiss vor der Kamera, der während eines Urlaubes eine 13 Jahre alte Engländerin missbraucht haben soll und von einem türkischen Gericht dafür verurteilt wurde. Schon in "Die Frau vom Checkpoint Charlie" (2008) hat Veronica Ferres, seit 2009 mit dem Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer liiert, als heldenhafte Mutter geglänzt. Als "Superweib" (1995) sowieso. Mit einem Unterschied: Inzwischen geizt sie mit komödiantischem Talent und wuchert dafür umso mehr mit Dramatik. Ihre Stärke ist jedoch stets die Perfektion des Normalen: Wenn sie laut Drehbuch zunächst ohnmächtig dabei zusehen muss, wie ihr und ihren Liebsten entsetzliches Unrecht widerfährt, bevor sie sich endlich mutig, aber mit Bodenhaftung in den Kampf gegen das Böse stürzt. So wurde Veronica Ferres zur couragierten Verhaltensikone für viele Frauen, ohne dabei die Männer zu verschrecken. Denn die dürfen von einer Frau träumen, die vielleicht gar nicht so weit von der eigenen entfernt ist, irgendwie." |
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12. June 2010
Bild
"Export-Schlager "Unter Bauern"
Jetzt soll die Ferres auch die Amis begeistern Dortmund- Wird dieser NRW-Film zum großen Export-Schlager? Im Herbst 2008 drehten Filmdiva Veronica Ferres und Ruhrpott-Original Armin Rohde in Westfalen das NS-Drama "Unter Bauern" ... Jetzt soll der Streifen auch in den USA und in Frankreich in die Kinos kommen. In Deutschland hatte "Unter Bauern" bislang 140.000 Zuschauer, ist inzwischen auch auf DVD zu haben. Chef Werner Wirsing-Lüke von der Dortmunder Filmproduktion "3L": "Mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet." Nun hofft er, dass der Film über die Holocaust-Überlebende Marga Spiegel (gespielt von der Ferres) auch im Ausland gut ankommt. Wirsing-Lüke:"Die Reaktionen sind bislang sehr gut. Der Film läuft auf allen Festivals."" |
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04. June 2010
Focus Online
"NS-Drama mit Veronica Ferres im Ausland gefragt
Veronica Ferres erobert mit dem NS-Drama „Unter Bauern“ die Kinos in Frankreich und den USA. ... „Das ist eine eindrucksvolle Bestätigung für den deutschen Film, aber auch eine große Auszeichnung für Marga Spiegel.“ ... „Ich freue mich sehr darüber, dass dieser Film nun auch in Frankreich und den USA in die Kinos kommt, da dies völlig überraschend passierte“, sagte Ferres. „Es zeigt, dass auch Filme mit schwerem Stoff und kleinem Finanzbudget international eine Chance haben.“ Der Export des Films sei auch ein Zeichen dafür, dass die filmische Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer NS-Geschichte im Ausland als ernsthaft und glaubwürdig eingestuft werde und dass Themen wie Zivilcourage und Widerstand auf breite Akzeptanz stießen. ... Um den Film zu ermöglichen, hatten Ferres und ihre Kollegen zunächst auf Gagen verzichtet. „Wir müssen auch den Mut haben, an Projekte zu glauben, die auf den ersten Blick und mit dem Rechenschieber betrachtet, keine Aussicht auf Erfolg haben“, sagte Ferres. In Frankreich werde der Film den Titel „Marga“ tragen. Für Marga Spiegel sei dies auch „eine seelische Heilung für all die Leiden, die sie ertragen musste“. Spiegel sei Beispiel und Vorbild, wenn es um Zivilcourage gehe, sagte Ferres. „Vor allem der Kinostart in Frankreich bedeutet mir sehr viel, da Frankreich mir sehr am Herzen liegt“, sagte die Schauspielerin. Sie habe in Paris gelebt, neben Germanistik und Theaterwissenschaft auch französische Literatur studiert. In den USA werde der Film übersetzt „Retter in der Nacht“ heißen. " |
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04. June 2010
Bild online
"NS-Drama mit Veronica Ferres im Ausland gefragt
Freiburg (dpa/lsw) - Schauspielerin Veronica Ferres erobert mit dem NS-Drama «Unter Bauern» die Kinos in Frankreich und den USA. In beiden Ländern sei der in Deutschland produzierte Streifen bei Filmverleihern und Experten auf eine große Resonanz gestoßen, sagte die 44-Jährige am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. In Frankreich komme er Mitte Juni in die Kinos, in den USA im September. Ferres spielt in dem Film, der auf einer wahren Geschichte basiert, die Jüdin Marga Spiegel. Sie überlebte - von Bauern versteckt - gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann im Münsterland die Naziherrschaft. Spiegel wird am 21. Juni 98 Jahre alt." |
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18. March 2010
Die Tagespost
"... Besonders bedeutsam ist mehr Aufklärung in Schulen über Totalitarismus. Dazu kann neben dem bewegenden Film "Schindlers Liste" der Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" beitragen. Gerade solche Filme, die intelektuell und emotional berühren, können helfen, mehr Menschen für Demokratie und gegen jegliche Diktaturen und Extremismen zu sensibilisieren. ..."
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09. February 2010
BLACK TIE INTERNATIONAL MAGAZINE
SAVIORS IN THE NIGHT SPOTTED CELEBRATING AT ELAINE’S
By Errol Rappaport “…The model beautiful, elegant German movie star who fought for the role of the unadorned Jewish wife and passed on two major films to play her and plays her majestically. Portraying her changed the actress’s life and views and has given her a 97 year-old friend, advisor and confidant on everything from men, to education to a good dinner recipe.” |
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23. January 2010
Unpaid Film Critic
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
“…Having heard stories, seen movies, plus a recent play (“Irena’s Vow”) about courageous non-Jewish Germans who saved Jews during WWII, I wondered if “Saviors” was going to tell me anything I did not already know…and it sure did. “Saviors” is certainly an emotional, suspenseful, harrowing and life affirming story. More important it concerns issues that I had not previously seen addressed in WWII stories. The film dispenses with the usual big WWII battle set pieces and casts of thousands choosing instead to tell a story about the relationships between people….” |
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21. January 2010
Forward
When Putsch Came to Shove
On The Go By Masha Leon “SAVIORS IN THE NIGHT”: WHEN HITLER’S PUTSCH CAME TO SHOVE, SOME GERMANS PROVED TO BE RIGHTEOUS MENTSHN “How do you hide a Jewish family in full view?” posited 97-year-old Marga Spiegel, whose memoir, “Saviors in the Night/Unter Bauern: Retter in der Nacht,” is the basis for the film of the same name, which launched January 12 at the New York Jewish Film Festival at Lincoln Center’s Walter Reade Theater. “By saving us, they saved the world,” said Spiegel, as we sat next to each other at lunch at Sardi’s earlier that day. “To make the film in Germany was difficult,” said the film’s director, Amsterdam-born Ludi Boeken. “To show good Germans is taboo,” he added, but he did it anyway. “Even my intellectual wife told me, ‘You made me, a French Jewess, cry for a dead German.’” Across from me, the stunning German actress Veronica Ferres, who portrays Spiegel in the film, said: “On December 23, I opened the Hanukkah lighting at the Brandenburg (Gate).” She said thousands of Jews attended, and Berlin’s chief rabbi told them, “We are all a community. …” |
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11. January 2010
forward
Saviors at Nazi Ground Zero
Remembering the Good Germans By Eva Fogelman “ Steven Spielberg’s “Schindler’s List” introduced the world to the improbable enigma and moral dilemma of a German Nazi Party member who rescued Jews. The combined commercial forces of Spielberg and the Hollywood image-making machine turned Oskar Schindler into a larger-than-life hero. The New York Jewish Film Festival, presented by the Jewish Museum and the Film Society of Lincoln Center, features a less glitzy although no less sobering portrait of Germans doing the right thing despite the enveloping Nazi evil that surrounded them, with its gripping opening night film, Ludi Boeken’s “Saviors in the Night.” The film is an unsentimental and yet hair-raising recounting of the risks taken by German Nazi Party members — essentially, peasants from Westphalia — who sought to save a Jewish family from certain death. The festival opened January 13 with a film that celebrates the moral courage of Germans rather than the more conventional and convenient depiction of Germans as monsters is a curious and brave choice for the New York Jewish Film Festival. … This understated German film with English subtitles, shot in 16 millimeter and blown up to 35, eloquently directed, sparingly but authentically portrays the daily lives of the victims, rescuers, perpetrators and bystanders on the farm and their interactions with fellow townspeople. Menne’s wife, Marga (a keen performance by Veronica Ferres), prepares her daughter for the new identity the family will take on as ordinary farmers sharing a home with Nazis who attend church and are depicted as ideologically diverse and complex. Heinrich’s son is volunteering to go to war, while Heinrich’s wife is proud of the sacrifice the family is making for the Fatherland. Heinrich’s daughter — to put a complicated cat among the pigeons — is dating the local Nazi youth group leader. For a foreign film on an indie budget, the movie provides the kind of rollercoaster tension of a Hollywood thriller. Menne manages to remain one step ahead of those who wish to denounce him. In homage to moral ambiguity and human complexity, at the film’s end the American liberators cannot so easily separate the collaborators from the sympathizers, or the Germans from the Jews. … “Saviors in the Night” challenges the many simplistic notions about good and evil, public and private behavior under conditions of extreme terror, and the impossible choices and self-discoveries that arise from wrestling with moral dilemmas. If nothing else, the film places those who purport to be innocent bystanders in the harshest spotlight of all.” Eva Fogelman is the author of “Conscience and Courage: Rescuers of Jews During the Holocaust” (Nominated by Anchor Books for the Pulitzer Prize, 1995) and is the founding director of the Jewish Foundation for Christian Rescuers (now the Jewish Foundation for the Righteous). |
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08. October 2009
Financial Times Deutschland
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"Aus dem historischen Stoff hat Regisseur Ludi Boeken einen differenzierten, feinfühligen und angenehm unsentimentalen Film gemacht, dessen Ende zu Herzen geht." Wertung: 4 von 5 Punkten |
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08. October 2009
B.Z.
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"Besser geht's nicht, Frau Ferres!" "Veronica Ferres in ihrer besten Rolle! ... Ein beklemmender und zugleich rührender Film. Hautnah spürt man die Angst der Familie Spiegel. Ein zutiefst menschlicher Film, der den stillen Widerstandskämpfern ein ehrenvolles Denkmal setzen will." Wertung: Applaus |
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08. October 2009
Neues Deutschland
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
"...unspektakulär und mit ausgezeichneten Darstellern erzählte Geschichte über couragierte Bauern im Münsterland ..." |
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01. September 2009
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
"Die Jüdin Marga Spiegel (Veronica Ferres) lebt während des Zweiten
Weltkriegs in Deutschland. Statt zu fliehen, taucht sie gemeinsam mit ihrer Familie vor den Nazi unter, wobei ihre kleine Tochter und sie von Bauern auf dem Land versteckt werden. Das Geschichtsdrama ist besonders durch die Nähe zu den Protagonisten sehr bewegend und die Schicksale fesselnd bis ins Detail. Der authentische Film zeigt, zum einen Mut, Menschlichkeit, Freundschaft und auch den schmalen Grad zwischen Freud und Leid. Die brillante Besetzung und die exzellente Ausstattung machen UNTER BAUERN darüber hinaus sehenswert. Ein äußerst packender und berührender Film, der eine außerordentlich persönliche und hoch interessante Geschichte präsentiert." |
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01. September 2009
Cinestar.de
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
„…Regisseur Ludi Boeken verzichtet in seinem mitreißenden Drama ganz bewusst auf Szenen großer Brutalität. Sein Ensemblefilm „Unter Bauern“ beleuchtet in warmherzigen Bildern den Zusammenhalt und die Humanität von Protagonisten, die sich inmitten der Kriegswirren ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Die Brisanz der Situation wird jedoch nicht geschönt: Durch brillante Hauptdarsteller, wie vor allem Veronica Ferres, wird Tragik und Überlebenskampf der betroffenen Menschen beeindruckend und überzeugend vermittelt.“ |
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31. August 2009
Blickpunkt Film
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
„…Es ist nicht der einzige nahegehende Moment in einem fast dokumentarisch nüchternen, auf wenige Orte beschränkten Zeitporträt von Ludi Boeken, der zwei Jahre Kriegsgeschichte durchmisst… … die Geschichte vom Widerstand stiller Helden kommt ohne Pathos aus und ist spannender als die meisten Thriller. Vor allem schafft das Drama ein versöhnliches Denkmal für Menschlichkeit.“ |
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20. August 2009
Variety
By Derek Elley,
Saviors in the Night Unter Bauern: Retter in der Nacht ... “The Germans — well, most of ’em — are actually the good guys in WWII drama "Saviors in the Night," which tweaks the Jews-in-hiding subgenre by making the shelterers ordinary, salt-of-the-earth Westphalian peasants. Based on the memoir (first published in 1969) of the now 97-year-old Marga Spiegel, this third feature by Dutch helmer-producer Ludi Boeken benefits from his docu background in its realistic, no-frills style and refreshingly unsentimental treatment of the subject. However, modest production values, though a dramatic plus, will likely make this a smallscreen item outside home turf, where it goes out Oct. 6. The film has the same verismo feel as Boeken’s journos-in-Lebanon drama, "Deadlines," but without its conventional third act and cookie-cutter characters. The swiftly paced, almost throwaway narrative, tightly cut by Suzanne Fenn ("Deadlines") and shot handheld by Dani Schneor in 16mm, avoids the stagy look of most WWII dramas; the slightly fuzzy, weakly colored look of the 35mm blowup adds a further semi-docu touch. A brief prologue, set during WWI in 1918, sets up the background of German-Jewish peasant Siegmund "Menne" Spiegel (Armin Rohde), who won an Iron Cross for defending Deutschland on the Western Front. "Twenty-five years later, my homeland was trying to kill me," he says in v.o., as the story jumps straight to 1943. Escaping the final transports of Jews to the East, Menne one night bumps into his old friend, Heinrich Aschoff (Martin Horn), who unhesitatingly offers refuge for Menne’s wife, Marga (Veronica Ferres), and their young daughter, Karin (Luisa Mix), on his farm. Tall and blonde, Marga can easily pass as an Aryan German, and she and Karin adopt the surname Krone. Only Heinrich’s wife, Maria (Margarita Broich), is also in on the deception; their teen daughter, Anni (Lia Hoensbroech), who has a thing going with local Nazi Youth group leader Erich (Daniel Flieger), isn’t told. With discreet use of atmospheric music and fine performances by the ensemble cast, the film builds a convincing atmosphere of Marga and Karin always on the verge of being found out as they try to blend in with the farm workers and evacuees housed at the farm. That Christmas, when Marga’s cover is almost blown, Heinrich and Maria decide to convince Anni that what they are doing is the right thing. Meanwhile, Menne, who’s been given shelter by another farmer (Veit Stuebner), daily runs the risk of being discovered by a suspicious Erich. Considering it runs counter to accepted wisdom that all Germans were collaborators with the Nazi regime, the pic studiously avoids grandstanding, letting the characters and the story do the talking. The screenplay creates a real ensemble of which Marga and Menne are simply a part, rather than the leads. In many respects, the movie is more about the Aschoff family — regular northwest German practical peasantry, grounded in the soil and basic values; Heinrich, like Menne, was decorated in WWI and his eldest son (Marlon Kittel) is now on the Eastern Front, from which they hardly expect him to return. ... A final scene, showing the real-life Marga and Anni visiting the set during filming, seems absolutely right in context. Original German title means "Among Peasants: Savior in the Night. …” |
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20. August 2009
The Hollywood Reporter
By Ray Bennett,
“ Unter Bauern: Saviors of the Night - Film Review Bottom Line: Remarkable real-life story of German farmers who helped hide Jewish friends fromthe Nazis. “ LOCARNO, Switzerland - German cinema's growing number of films willing to address topics relating to World War II has a fine addition in Ludi Boeken's "Under Bauern: Saviors of the Night", which tells of farmers - unter bauern - in Westphalia who sheltered Jewish friends from the Nazis. The appearance at the end of the picture of characters whose real life stories are related to the subject adds depth to a production filled with emotional power and a constant sense of dread. The film will find an international welcome from audiences who wish to add to their knowledge of the time and appreciate a riveting human drama well told. Working from a smart screenplay by Otto Jagersberg, Imo Moskowicz and Heidrum Schleef (based on a memoir by Marga Spiegel) director Boeken spurns melodrama in favor of understatement and a clear depiction of events while sustaining an extraordinary degree of tension throughout. The film begins in 1943 with the Nazis deporting the last German Jews to death camps. Genial horse trader Menne Spiegel (Armin Rohde) won an Iron Cross fighting for Germany in World War I but now his country's rulers want to kill him and his family. Desperate, he turns to neighboring farmer Heinrich Aschoff (Martin Horn) and his wife Maria (Margarita Broich) who immediately offers to hide Menne's wife Marga (Veronica Ferres) and their young daughter. Menne elects to move from farmer to farmer, living in dire conditions and mostly in the dark for two years. Under constant threat of exposure from nosy SS officers, over-enthusiastic Hitler Youth and frightened citizens, the Spiegels struggle to get by in their separate hideaways. The film boasts fine performances and is all the more persuasive because it underplays the dogged strength and loyalty of the rural Germans who reject the merciless extremism of dictatorship and put themselves at grave risk. Even at the end of the war, with the light of freedom about to bring relief, extraordinary tension remains due to the threat of vengeful cowards, freed war prisoners who go on the rampage, and even the liberating Allies who cannot tell a good German from a bad one.” |
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10. August 2009
Die Welt
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
Von Peter Claus "Deutsches Kino glänzt am Lago Maggiore …Diese atmosphärisch dichte Szene ist eine der ersten von "Unter Bauern - Retter in der Nacht". Durch die Nähe der Kamera zu den Figuren, die knappen Dialoge, das intensive Schauspiel wird das Publikum sofort in den Sog der Geschichte hinein gezogen. Die mehr als achttausend Besucher der Uraufführung auf der Piazza Grande von Locarno, wo der Film als erster von 21 deutschen Beiträgen beim 62. Internationalen Filmfestival gezeigt wurde, waren sofort gefangen. … Regisseur Ludi Boeken betreibt keine Ursachenforschung. Weder fragt er, warum so viele Durchschnittsbürger in der faschistischen Mordmaschinerie als willfährige Helfer funktionierten, noch, wieso immerhin einige Menschen den Mut zum Widerstand aufbrachten. Er, Jude aus Holland, kommentiert nicht, wertet nicht, er zeigt, was geschah…. Die geradlinige Inszenierung, die nie ins Sentimentale abgleitet, knappe, treffliche Dialoge und insbesondere das intensive Spiel der Hauptdarsteller geben dem Film eine ursprünglich anmutende Kraft, der sich wohl kaum jemand entziehen kann. In Locarno, …gab's vom Publikum sehr viel Beifall und sogar Bravo-Rufe…. Im Film wird sie als junge Frau von Veronica Ferres fein und schlicht verkörpert. Beide wurden von den Zuschauern gefeiert….“ |
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07. August 2009
Zeit, Süddeutsche, dpa
(Unter Bauern-Retter in der Nacht / Saviours in the night)
Von Ingrid Staehle „ Locarno (dpa) Es war noch eine ganze Weile still auf der gut gefüllten Piazza von Locarno am Donnerstagabend, bevor die Weltpremiere von «Unter Bauern - Retter in der Nacht» auf der großen Leinwand begann. Soeben hatte Regisseur Ludi Boeken sein Filmteam vorgestellt und zum Schluss die Thora zitiert: «Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt.» Die gerettete Marga Spiegel stand, 97-jährig, aufrecht auf der Bühne und sprach mit kräftiger Stimme ein Grußwort. Das Team verließ nach gemessenem Beifall die Bühne, und das Publikum schwieg. Es hielt auch nach dem Ende noch einen spürbaren Moment inne, bevor der nunmehr kräftige Applaus aufbrandete. Dazwischen lagen genau hundert beeindruckende Minuten Film in bester europäischer Tradition. Differenziert, feinfühlig und unsentimental wird die Geschichte der Marga Spiegel und jene der mutigen Bauern in Westfalen erzählt,… Der Film lebt von vielen intimen und sprechenden Gesten und von seinen großartigen Schauspielern, die ihr ganz besonderes Engagement für diesen Stoff auf der vorangegangenen Pressekonferenz schilderten….“ |
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24. July 2009
PR inside
"... Simonischek will sich nicht festlegen, wer in der Rolle der Geliebten des "Jedermann" die beste gewesen sei. ...
"Vielleicht ist Veronika Ferres dem Ideal des sinnlichen, begehrenswerten Weibes am nächsten gekommen."..." |
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01. December 2008
Blickpunkt Film
(Die Patin)
„So hat man La Ferres noch nie gesehen. … … Mit „Die Patin“ glänzen RTL und Teamworx auf allen Ebenen. Das Drehbuch von Christoph Darnstädt bietet eine überzeugende Mischung aus Thriller und Familiendrama. Miguel Alexandre bringt, wie schon bei „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, Veronica Ferres zu Höchstleistungen, zudem spürt man, welche Spiellust die Zusammenarbeit mit grandiosen Schauspielern wie Axel Prahl (in einer preiswürdigen Leistung als Kommissar) und Mikael Persbrandt entfachte. Der Regisseur liefert Spannung, spektakuläre Schauplätze und eine gewagte, aber überzeugende visuelle Umsetzung, ohne die Gefühle seiner Figuren aus dem Blick zu verlieren. … … Wenn Katharina bei einer Geldübergabe vor den lauernden Mafiosi fünf Millionen Dollar akribisch nachzählt, spielt sie ihre Naivität aus und sorgt für ein Schmunzeln beim Publikum. Dass ihr Verhalten einen Sinn hatte, der sich erst später erschließt, gehört zur hohen Kunst des Skriptschreibens, der Inszenierung und des Schauspiels. Und das ist nur einer der vielen Glücksmomente bei „Die Patin“.“ |
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28. November 2008
TV Movie
(Die Patin)
„Emotional, radikal, international: Der erste Dreiteiler in der Sendergeschichte von RTL hat das Zeug zum Straßenfeger… ...Ergebnis: 270 Minuten Hochspannung. … … Veronica Ferres führt ein tolles Ensemble an. Zur Star-Power gesellen sich Hochspannung, internationales Flair und ein Plot, der den Thriller um eine Prise Familiendrama anreichert. Ein sehenswertes TV-Highlight, das bei kommenden Preis-Galas vermutlich die eine oder andere Trophäe abgreifen wird.“ |
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28. November 2008
TV Digital
(Die Patin)
„ … “Die Patin“ liefert spannende und topbesetzte Unterhaltung. … … Spektakuläres Kino fürs TV… … Miguel Alexandre… inszenierte an Schauplätzen wie Moskau, Wien und Paris ein opulentes Abenteuer vor dem Hintergrund globalisierter Kriminalität, das geschickt Thrillerelemente und Emotionalität verbindet.“ |
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19. June 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Kirsten Jünglings Biographie rehabilitiert Nelly Mann. ...
Die Autorin beweist..., dass Heinrich Breloer in seinem Film über die Familie Mann mit Veronica Ferres als Nelly eine gute Wahl getroffen hat,..." |
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01. April 2008
Blickpunkt Film
(Das Wunder von Berlin)
„ Familiengeschichte als Zeitgeschichte, DDR von innen: Der Film erzählt mit großer Besetzung vom Mauerfall. … … gelingt es scheinbar spielend, Familien- und Zeitgeschichte auch optisch harmonisch miteinander zu verknüpfen. … Ferch und Ferres nehmen es in ihren Szenen einer längst erkalteten Ehe an Frostigkeit ohne weiteres mit den finsteren Stasi-Machenschaften auf. … Beide Filme bieten auf ihre völlig unterschiedliche Weise vorbildliche Geschichtsschreibung. …“ |
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17. March 2008
Süddeutsche Zeitung
„… Unter allen 23jährigen Schauspielern in Deutschland ist Ullmann der Einzige, in dessen Filmographie bereits Dutzende von Namen auftauchen, die sich wie Regalschildchen eines Feinkostladens bester deutscher Darstellungskunst lesen: Ullmann stand mit Bruno Ganz vor der Kamera, mit August Zirner, Veronica Ferres.
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26. January 2008
Spiegel Online
(Das Wunder von Berlin)
„… die wunderbaren Schauspieler setzen in diesem zeitgeschichtlichen Melodram glaubhaft eine generationsübergreifende Dynamik in Gang: Hier bestimmt nicht das Politische das Private, es ist vielmehr umgekehrt. Der häusliche Mikrokosmos gibt die Impulse für die großen gesellschaftlichen Bewegungen. Wie aus Ablehnung Opposition und aus Opposition wiederum Anpassung wird – dieser Prozess wird am Küchentisch der Kaisers gleich auf mehreren Ebenen durchgespielt. …“ |
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26. January 2008
Süddeutsche Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
„… das erstklassige Ensemble…. …der Film … hat viele schöne Augenblicke. …“ |
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26. January 2008
TZ
(Das Wunder von Berlin)
„ „Das Wunder von Berlin“ ist ein wundervoller Fernsehfilm…. Kann man alle Charaktere, die in den Jahren ´88 und ´89 eine Rolle gespielt haben mögen, in 105 Minuten Fernsehfilm zusammenführen: Rebellen, Systemtreue, Zweifler, Zyniker? Ja, man kann – und es funktioniert sogar prächtig! …“ |
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25. January 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
„… Generationen werden das Genre „Mauerfilm“ vor allem mit den Gesichtern Heino Ferchs … und Veronica Ferres („Die Frau vom Checkpoint Charlie“) verbinden. …Veronica Ferres wird als diejenige gelten, die … ihre … Kinder wie eine Löwin vor Zwangsadoption oder der Mauer im Kopf bewahrt hat. … Überhaupt besticht „Das Wunder von Berlin“ vor allem dadurch, dass der Film sich zwar ganz auf die spektakulären Erinnerungen Tilo Kochs einlässt, daneben aber eine Art Subfilm des Zusammenbruchs mitlaufen lässt. … „Das Wunder von Berlin“ ist auch ein Film über die destabilisierende Wirkung der Medien in Diktaturen. Und nicht zuletzt handelt es sich auch um einen Film über die Macht der Gedankenfreiheit. …“ |
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25. January 2008
Die Welt
(Das Wunder von Berlin)
… Heino Ferch spielt darin einen knallharten Stasi Offizier, Veronica Ferres seine unglückliche Ehefrau und eine Oppositionelle der DDR. Beide brillieren in dem Film mit ihrem Schauspieltalent. … Gut 18 Jahre nach dem Mauerfall zeigt das ZDF am Sonntag einen Wendefilm, der absolut sehenswert ist. „Das Wunder von Berlin“ ist nicht nur vielschichtig und spannend. Auch die Schauspieler sind in Hochform … Ferres Spielt das scheinbar frustrierte Muttchen in dieser Tristesse absolut glaubwürdig. …“ |
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25. January 2008
Wiesbadener Kurier
(Das Wunder von Berlin)
„… Emotionale Geschichte, brillante Schauspieler… …eine intelligente Inszenierung und ein ganzes Heer an brillanten Schauspielern…“ |
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24. January 2008
Die Zeit
(Das Wunder von Berlin)
„So grau und melancholisch, so wenig weihevoll haben wir den Mauerfall im Fernsehen noch nie erlebt. Stell die vor die Grenzen sind auf, aber die Filmheldin geht nicht hin: Da steht die ostdeutsche Hausfrau, gespielt vom westdeutschen Publikumsliebling, inmitten grenzwärts strömender Menschenmassen, und während alle anderen froh in die gesamtdeutsche Zukunft rennen, sagt Veronica Ferres: „Ich kann nicht.“ Dann dreht sie sich um und geht zurück in die Vergangenheit. Obwohl die Figur triumphieren müsste, obwohl die Sympathisantin des Neuen Forums weiß, dass soeben mit der Gewährung der Reisefreiheit das Ende der Willkür beginnt, wirkt sie als habe man sie um die große Freiheit betrogen. Ein Mitstreiter ruft spöttisch: „Tschüss, DDR!“ Und seltsamerweise können die Zuschauer aus West wie Ost das Ambivalente der Situation nachempfinden. … Indem das ZDF nun eine ernsthafte Entzauberung der Ereignisse wagt, kommt eine neue Ehrlichkeit in die Debatte. … Vor allem davon erzählt Das Wunder von Berlin: dass das Lähmende einer Diktatur auch im Moment ihres Untergangs wirksam bleibt.“ |
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21. January 2008
Der Spiegel
(Das Wunder von Berlin)
„ … der TV-Film „Das Wunder von Berlin“ ist …klasse. … Die Stücke zum Untergang der DDR, „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ und „Prager Botschaft“, entkamen dem Sog der Dokus und erlangten fiktionale Souveränität mit psychologischer Glaubwürdigkeit, wohltemperierter Sentimentalität und suggestiven Bildern. … die Geschichte, die Thomas Kirchner, 46, aus eigener DDR- Erfahrung und anderen Ostlebensläufen komponiert hat …vermittelt in präzisen Dialogen jede Menge DDR-Wirklichkeit. …“ |
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17. January 2008
Süddeutsche Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
„… Das Wunder von Berlin ist ein schöner Fernsehfilm. Sehr liebevoll, sehr warm. … |
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16. January 2008
Der Tagesspiegel
(Das Wunder von Berlin)
„Veronica Ferres macht Geschichte: Sie spielte die Mätresse des Zaren in „Katharina die Große“, schlüpfte in die Rolle von Goethes Ehefrau, heiratete Heinrich Mann für den ARD-Dreiteiler und war im vorigen Jahr „Die Frau vom Checkpoint Charlie“. Ihre neueste Expedition führt sie jetzt zwar nur in die jüngere Vergangenheit, doch dafür sind die Ereignisse umso dramatischer: Der Fernsehfilm „Das Wunder von Berlin“, in dem Veronica Ferres eine Hauptrolle übernommen hat, erzählt die Geschichte einer ostdeutschen Familie in den letzten 18 Monaten vor dem Fall der Mauer. …“ |
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16. January 2008
BILD Berlin
(Das Wunder von Berlin)
„Ein Film voller Wunder, ein wundervoller Film. …“ |
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16. January 2008
Berliner Zeitung
(Das Wunder von Berlin)
„ Applaus am Brandenburger Tor. Glanzvolle Kino-premiere des TV-Films „Das Wunder von Berlin“ im International. … |
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14. January 2008
Kino.de
MOST WANTED
“Web-Lieblinge Ferres und Schweighöfer Diese Stars standen in der Gunst der User von Deutschlands erfolgreichstem Filmdienst im vergangenen Jahr ganz oben. Deutschlands kompetentestes Filmpublikum, die KINO.DE-User, haben entschieden und klickten 2007 Veronica Ferres und Matthias Schweighöfer jeweils auf den Most-Wanted-Thron in der Kategorie "Bester Schauspieler/-in National". "Es ist immer schön, Jury-Preise zu gewinnen. Aber über diese Auszeichnung freue ich mich besonders", bekennt das Superweib und fügt hinzu: "Schließlich zeigt sie wie eine Einschaltquote das direkte Interesse der Filmfans an meiner Arbeit. Dafür möchte ich mich bei den Usern von KINO.DE ganz herzlich bedanken." … Die Topklicks der User KINO.DE, das im deutschsprachigen Raum führende Onlineportal für Kino und Film, ermittelt über das ganze Jahr die Topklicks der User und kann so ein aussage-kräftiges Stimmungsbild über die interessantesten Kino- und Filmthemen zeichnen. "Most Wanted" sind die Stars, deren Portraits, News, Fotoshows und Filmbesprechung-en die meisten Klicks erhalten. Einmal im Jahr werden die von der KINO.DE-Gemeinde begehrtesten Stars und Filme mit dem "Most Wanted"-Award ausgezeichnet. "Most Wanted" der Kinofilme waren 2007 "Harry Potter und der Orden des Phönix" (international) und "Keinohrhasen" (national), die sich gegen "Planet Terror", "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" (international) sowie "Die wilden Hühner und die Liebe" und "Lissi und der wilde Kaiser" (national) durchsetzten. “ |
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09. November 2007
DPA
Bad Iburg (dpa) - Die Schauspielerin Veronica Ferres erhält den mit 1000 Euro dotierten Bad Iburger Kinderliteraturpreis «Schlossgeschichten». Die Auszeichnung erhalte die 42-Jährige für ihr Werk «Nein, mit Fremden geh ich nicht», sagte ein Sprecher der Veranstalter.
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05. October 2007
General Anzeiger
„Genazino-Premiere in Duisburg: Veronica Ferres hatte Recht“
„ Ursprünglich sollte Wilhelm Genazinos Stück „Courasche oder Gott lass nach“ bereits im vergangenen Jahr bei der Ruhrtriennale herauskommen, doch Hauptdarstellerin Veronica Ferres gab die Rolle wegen angeblicher Drastik zurück. Die Häme war der Schauspielerin damals gewiss. Nun nach der Uraufführung in der Gebläsehalle des Duisburger Landschaftsparks kann man ihren Vorbehalt verstehen…. Und so beweist diese „Courage“ wieder einmal, dass Genazino zwar ein meisterlicher Prosaiker der Absurdität des Alltags ist, aber eben kein Dramatiker.“ |
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28. September 2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Veronica Ferres spielt in „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ gross auf.“ „… dass es … Filme im Fernsehen gibt, die tatsächlich Ereignischarakter besitzen. „Die Manns“ von Heinrich Breloer zum Beispiel... Auch der Zweiteiler „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ … hat das Zeug dazu, seinen Platz im Fernseh-Olymp zu finden. … Verhör – und Gefängnisszenen … wurden im Frauengefängnis Hoheneck in farbverschluckenden Grau-und Blautönen gedreht. Sara Bender, die ihre Haare zuvor wie ihre Töchter mädchenhaft lang trug, erscheint nun geschoren. Ihrer Darstellerin steht in diesen Szenen der blanke Schrecken ins Gesicht geschrieben. In „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ spielt Veronica Ferres als verzweifelte, kämpferische Mutter die Rolle ihres Lebens. Ein Star-Vehikel ist der Fernsehfilm trotzdem nicht. … Was diese Produktion aus der Menge ähnlicher heraushebt, ist die Qualität des hervorragenden Ensembles. … „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ zeigt die DDR auf emotional ergreifende Weise als kleinlichen, kindisch grausamen Staat. Man kann förmlich sehen, wie hinter den Kulissen schon die Fernsehpreise poliert werden. Es träfe nicht die Falschen.“ |
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25. September 2007
Guide Télé
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Das Räderwerk der ostdeutschen Politik und ihre Unterdrückungsmethoden gegenüber Regimegegnern werden darin genauestens beschrieben. …“ |
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25. September 2007
Süddeutsche Zeitung
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„…Der Zweiteiler, den zunächst ARTE ausstrahlt, begibt sich wie kaum eine andere Produktion auf die menschliche Ebene einer politischen Perversion.… Grandios gespielte Aufarbeitung jüngster deutscher Vergangenheit.“ |
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24. September 2007
Le Monde
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„ … Ein wichtiger Fernsehfilm von Miguel Alexandre… Ohne Gefühlsduselei oder übertriebene Dramatisierung beleuchtet er die machiavellistischen Methoden der Stasi, die nicht davor zurückschreckte, selbst Kinder als Druck- und Erpressungsmittel einzusetzen, und sogar so weit ging, sie durch Zwangsadoption endgültig von ihren Eltern zu trennen. … Darüber hinaus zeichnet der Film „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ auch ein herausragendes Frauenportrait. Die in Deutschland sehr populäre Schauspielerin Veronica Ferres schlüpft in die Rolle der blonden Heldin des Films und interpretiert überzeugend deren Auflehnung und beharrliche Weigerung, sich unterkriegen zu lassen, die sie in spektakulären öffentlichen Auftritten und Aktionen zum Ausdruck bringt. …“ |
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22. September 2007
TéléObs.
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Die Stärke des Drehbuchs liegt darin, dass herausgearbeitet wird, wie ursprünglich keineswegs außergewöhnliche Menschen zu Helden werden können. Mit beinahe klinischer Genauigkeit zeigt der Regisseur, was einen zum Verlassen seines Heimatlandes treiben kann. Im ersten Teil, in dem die Spannung unaufhaltsam steigt,…“ |
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21. September 2007
Junge Freiheit
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„ „Die Frau vom Checkpoint Charlie“: Ein ergreifender, überzeugender Film, über den man lange sprechen wird. … Nun hat sich das Fernsehen dieser spektakulären Geschichte dieser mutigen wie ungewöhnlichen Frau angenommen. … Wie kaum eine andere Produktion dieser Tage schildert „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ die menschliche Dimension der deutsch-deutschen Teilung und ihrer nachgerade perversen Konsequenzen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk der Handlung stets auf der Hauptfigur Sara. … Veronica Ferres als Sara erweist sich …als ausgezeichnete Filmbesetzung. Regie, Kamera und Buch – all das ist einzig und allein auf die Hauptdarstellerin ausgerichtet, die die Bühne des Films in ihrer ganzen Bandbreite nutzt. Nach zurückhaltendem Beginn, nach überzeugend reduziertem Spiel legt Ferres im Verlauf der Zeit die gesamte Palette möglicher Emotionen in ihre Figur und läuft dennoch nie Gefahr, über der Geschichte selbst zu stehen.…“ |
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19. September 2007
Télérama
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Nach dieser Vorlage produzierte ARTE einen beispielhaften … TV-Film mit der wunderbaren deutschen Schauspielerin Veronica Ferres. …“ |
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19. September 2007
Télérama
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Anhand der von der großen Schauspielerin Veronica Ferres gespielten Sara wird die DDR-Gesellschaft gezeigt. … Auf diesen totalitären Druck reagiert die Figur der Sara mit der Ausdauer einer Langstreckenläuferin, ohne Aufhebens davon zu machen. In dieser Hinsicht sind der Film und die Geschichte exemplarisch.“ |
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17. September 2007
Der Spiegel
(Die Frau vom Checkpoint Charlie)
„… Regisseur Miguel Alexandre und Annette Hess als Drehbuchautorin… haben die Liebe der Mutter zu den Töchtern zum Funkeln gebracht. … Ferres ist in keinen Szenen entspannter und überzeugender als da, wo sie als Sara Bender den Kummer ihrer Mädchen lindert, wenn eine bornierte DDR-Obrigkeit die Kinder schikaniert. Nur mit einem Herz aus Stein bliebe der der Zuschauer…unberührt. Der Zuschauer begreift schneller und tiefer als durch tausend Informationen. Und wer hat gewonnen? … Die es am meisten verdienen: Die Zuschauer.“ |
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09. September 2007
TTT- titel thesen temperamente
„ … Heute ist sie Deutschlands beliebteste Schauspielerin, die „Quoten-Queen“ des deutschen Fernsehens,…
Diese Hochachtung hat sie sich erkämpft. Kaum eine andere Schauspielerin wurde so mit Missgunst überschüttet und in ihrem eigenen Anspruch unterschätzt, wie Veronica Ferres. Heute ist sie Deutschlands erfolgreichste Schauspielerin, eine Instanz,… Als alkoholkranke Nelly in Heinrich Breloers Doku-Drama „Die Manns“ beigeistere sie die Kritiker und bekam dafür den Grimme-Preis. Sie wurde zum Erfolgsgarant für große TV-Produktionen, zur „Quoten-Queen“. Und selbst Hollywoodstar John Malkovich in der Rolle als Maler Klimt war angetan von ihrer Erscheinung. … Und sie hat das Wagnis angenommen. Vielleicht ist es das, was ihre Karriere ausmacht. Ohne den Mut, etwas zu wagen, auch scheitern zu können, wäre aus dem „Superweib“ wohl nie „die Ferres“ geworden. … Aus dem Wunsch, eine große Schauspielerin zu werden, wurde eine Erfolgsgeschichte. Gerade hat sie erfahren, dass sie für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde- als „Beste Schauspielerin“.“ |
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26. February 2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Mein alter Freund Fritz)
„… In „Mein alter Freund Fritz“ schnitzt Dieter Wedel aus seinen Dialogen lauter treffsichere Pfeile, die seine Schauspieler mit viel Spielwitz verschießen. Als Ehefrau Lydia recherchiert Veronica Ferres zunächst allen möglichen Esoterikschwachsinn, konsultiert Parapsychologen und stapelt Bücher Platons, des Dalai Lama und Nietzsches, um ihrem Mann und seiner bedrohten Karriere zu helfen, bevor sie sich dem jenseitigen Charme des unsichtbaren Fritz ergibt. …“ |
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26. February 2007
Die Welt
(Mein alter Freund Fitz)
„… Überhaupt sind die Schauspieler die Stärke dieses sympathischen Films, der intensiv und stilsicher inszeniert ist, …“ |
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30. October 2006
Der Spiegel
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
„… Es ist die Selbstverständlichkeit dieser stummen Handlung, die eine Art angeborene Widerstands-bereitschaft sichtbar werden lässt. Ferres spielt das, wie übrigens ihren ganzen Part, mit hinreißender Natürlich-keit. Nie begreift der Zuschauer aus derlei Gesten, wird diese Frau eine Anhängerin der Nazis werden. …“ |
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01. October 2006
Der Tagesspiegel Berlin
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
„…und es geschieht nicht selten, dass eine gewisse Opulenz und Breitwandigkeit die schönste Geschichte verdirbt. Aber hier, …, passiert das nicht….Dieser Zweiteiler kann auf jeden belehrenden Gestus verzichten; er hat ihn nicht nötig. Und er kann Zeitgeschichte mindestens so gut erklären wie Guido Knopp: …“Meine Mutter“ aber ist Veronica Ferres, mit der Kraft und dem Mut, die einer Frau zuwachsen, die ihr Kind liebt. Alle vier sind die Idealbesetzung ihrer Rollen, und für die übrigen – die Anwohner der Hamburger Stückenstraße – gilt dasselbe. …“ |
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30. September 2006
Frankfurter Rundschau
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
„… So aber liefert der Zweiteiler Fernsehunterhaltung der anspruchsvollen Sorte. Mit einer Veronica Ferres, die sich als Hans-Jürgens Mutter so angenehm wie unüblich hinter der Hauptfigur zurücknimmt. Mit einer Charakterzeichnung, die weit weniger plump als vergleichbare Filme zwischen aufrechten und weniger aufrechten Deutschen differenziert. Mit hervorragenden Schauspielern... So ist das…Werk…auch ein Manifest gegen Rassismus und Diskriminierung. Umso besser, wenn man dabei auch noch gut unterhalten wird. …“ |
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01. September 2006
Blickpunkt: Film
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
„... Wie sie ihrem Sohn noch in größter Not zeigt, wie stolz sie auf ihn ist, hat etwas Anrührendes. Überhaupt weiß Ferres, diese Paraderolle auf das Beste zu füllen. …“ |
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22. May 2006
Der Spiegel
(Klimt)
„… Ein Fest fürs Auge mit einer Prachtentfaltung von Farben und Ornamenten, die ohne jede erzählerische Logik auskommt.“ |
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01. May 2006
TV neu
(Klimt)
„... Veronica Ferres aber ist ein absoluter Hingucker!“ |
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06. June 2005
Die Welt
(Neger, Neger, Schornsteinfeger)
Im Mittelpunkt des Films steht neben Hans-Jürgen seine alleinerziehende Mutter Bertha. Sie wird von Veronica Ferres verkörpert. Eine Traumbesetzung |
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28. January 2004
Neues Deutschland
(Stärker als der Tod)
„... Die Ferres zeigt Lenas Lebensmut als einen existentiell notwendigen Kampf gegen sich selbst; ein Kampf, bei dem sie siegt – um den Preis, dass die Schönheit einer Herbheit weichen muss, weiche Lippen schmal, Töne scharf, das Gesicht bisweilen leer macht. Veronica Ferres Mut besteht darin, dass sie sich zunächst einer drohend ungerechten Bewertung aussetzt. Es scheint, dass sie die weiniger Geschlagene, Niedergeworfene ist. Aber das erweist sich als arge Täuschung. Der Mord, der die Familie zerreißt – und Lena ist übrigens die erste, die den furchtbaren Verdacht wie eine Gewissheit ausspricht -, hat auch an dieser Mutter alles verbrochen und in ihr alles zerbrochen. Ganz am Anfang, während Georg Koch (August Zirner) schon auf Rache wider den Mörder sinnt, sieht man Lena Koch nämlich sehr wohl trauern. Total sogar: nahezu körperlos. Sie lässt sich in die Zeit fallen, die ist;... Die Bruchstellen liegen innen … Die Augen der Ferres, die geradezu selbstzüchtigend nach vorne schauen, verraten doch mehr und mehr etwas von einem Blick, der scheinbar Löcher in alles Gewesene und alles Kommende hinein alpträumt...“ |
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28. January 2004
Hamburger Abendblatt
(Stärker als der Tod)
„Sehr realistisch und tieftraurig ... Hervorragend Veronica Ferres als Mutter, die hier wieder einmal bewies, dass sie sich zur ernst zu nehmenden Charakterschauspielerin gemausert hat. ...“ |
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26. January 2004
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Stärker als der Tod)
„... Was Leytner beim Vater versäumt, kommt dafür der Mutter zugute, eine offensichtlich bewusste Entscheidung des Regisseurs: „Nach der ersten Agonie des Verlusts ist sie es, die zu verhindern sucht, dass der Mörder ihres Kindes auch noch sie und den Rest ihrer Familie auf dem Gewissen hat. ... Das drohende Pathos freilich unterläuft Veronica Ferres vor allem in den Momenten der Stille und erzwungenen Einkehr auf beeindruckende Weise. Die Schauspielerin beschreibt ihre Rolle als „innere Reise durch sich selbst.“ Und es sind die unscheinbaren Gesten, die am meisten erzählen. Die Hand des Freundes etwa, die sich, sekundenkurz, auf ihre Schulter legt. Doch als Veronica Ferres schutzsuchend danach greifen will, ist die Hand schon nicht mehr da.“ |
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26. January 2004
Süddeutsche Zeitung
(Stärker als der Tod)
„…Mutter Lena Koch (Veronica Ferres), verhärtet und versteift, funktioniert zunächst noch, geht aber auch emotional zu Grunde an dem Verlust, der alles überschattet und niemals seine Wucht verliert…“ |
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26. January 2004
TZ
(Stärker als der Tod)
“…Es ist natürlich eine sehr hohe Herausforderung, eine solche anspruchsvolle Charakterrolle zu spielen … Stärker als der Tod – produziert von Nico Hofmann – beeindruckt mit einer bemerkenswert komplexen Charakterzeichnung und einem hervorragenden Ensemble. Regisseur Nikolaus Leytner, der auch das Drehbuch schrieb, ist ein eindringlicher Film gelungen. ...“ |
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26. January 2004
Web.de
(Stärker als der Tod)
„…Für Veronica Ferres, einst vor allem in Komödien zu sehen, ist die Hauptrolle in dem ZDF-Film nach „Annas Heimkehr“ eine weitere anspruchsvolle Charakterrolle…“ |
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26. January 2004
Berliner Zeitung
(Stärker als der Tod)
„…Veronica Ferres ist in der ersten Schauspiel-Liga angekommen. … Ist das Deutschlands „Superweib“, „die pure Sinnlichkeit“, die „blonde Versuchung“ und was sonst noch an Etiketten auf Veronica Ferres draufgeklebt wurden? Doch, doch, wenn auch äußerlich verwandelt, eleganter denn je, sehr geduldig, gelassen. Ziemlich weit weg vom Klischee des arg blonden Herzchens, auf das sie lange Zeit festgelegt schien. … Der Platz in der ersten Liga wird ihr mittlerweile zugestanden. … Mit ihrer zweiten Karriere geht es erst so richtig los…“ |
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22. January 2004
Gala
(Stärker als der Tod)
„…Die Zeiten, in denen sie als das naive Blondchen galt, sind vorbei – heute spielt die 38-jährige im Charakterfach, liebt facettenreiche, emotionsgeladene Hauptrollen…“ |
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05. September 2003
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Annas Heimkehr)
„…Bemerkenswert jedoch ist weniger die Fabel als vielmehr der Konflikt, den Anna sich und dem Kind aufbürdet. … Anna fühlt längst als Mutter, aber gerade dieses Fühlen muss sie sich versagen. Wie in der scheinbar selbstverständlichen Darstellung von Veronica Ferres das Verdrängen dieser Gefühle sichtbar wird, die Schauspielerin also herzeigen kann, was Anna nicht sehen und spüren lassen darf, wie die Figur stets das eine sagt und ihre Körpersprache das Widerstreitende mitteilt, das macht diesen Auftritt außerordentlich. Ohne das Zutun von Veronica Ferres, Segen und zugleich Bürde ihrer Prominenz, wäre „Annas Heimkehr“ nicht zustande gekommen.…“ |
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05. September 2003
Neues Deutschland
(Annas Heimkehr)
„…Die Maske ist die Leistung des Ferres-Gesichts, und was es an Unbeherrschtheit, gleichsam an Strähne und Gelöstheit von sich selbst zeigen darf, in winzigen Andeutungen, die der Aufmerksamkeit, der Entdeckungsdauer des Zuschauers bedürfen – es hat die Kraft einer sehenswerten schauspielerischen Ökonomie. … Die Ferres macht äußerst glaubhaft, mit welch hart behaupteter Schönheit, ja: überschminkter Trauer und Echtheit diese Anna doch ein stur menschlicher Mensch bleibt. Ein Wesen in ständiger Anspannung, in fortgesetzter Lauerstellung. Diese Anna hat mit der Summe zu kämpfen, die immer schon ihr erster Blick in diese deutsche Gegend ermittelt. Die Augen zwei ewige Wachtürme über der Gefahr. … Anna! Im Standbild der Umarmung endet der Film. – Das Gesicht der Ferres jetzt alt, ungeschminkt, unbeeinträchtigt wahr: irgendwo in seiner Tiefe noch die Bausteine des gespeicherten Erschreckens.…“ |
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08. July 2003
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Annas Heimkehr)
„…Dies ist das stolzeste Fazit der Münchner Fernsehfilmschau: welche Riege überwältigender Darstellerinnen dieses Land sein eigen nennt. … Schließlich, nur im Münchner Programm die letzte, Veronica Ferres in „Annas Heimkehr“ von Xaver Schwarzenberger (Regie und Kamera) und Herbert Knopp (Buch). In gewollt schlichten, aber um so authentischeren Bildern wird vom aufrechten Gang in niederdrückender Zeit erzählt, doch Veronica Ferres, ganz zurückgenommen in ihrem Spiel, trumpft niemals auf, so sehr die Rolle der Selbstlosen, die ein jüdisches Kind rettet, dazu auch verführen könnte. Das Pathos unverstellter Menschlichkeit – es kommt am besten ganz leise daher.…“ |
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05. December 2001
Frankfurter Rundschau
(Die Manns)
„…Ganz stark Veronica Ferres als des Dichters Frau, besser als einst die Goethe-„Braut“. …“ |
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05. December 2001
Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Die Manns)
„… Das Bild von Veronica Ferres als Nelly Kröger zum Beispiel ist so eines, die Szene, in der Nelly im weißen Nachthemd in ihrer kleinen Wohnung steht, Jürgen Hentsch als Heinrich Mann, den Kragen offen, daneben und vergeblich versuchend einen Kaffee zu kochen. Die Szene ist eine von einer Zartheit, die nur um Millimeter neben dem Kitsch liegt, erst recht wenn Nellys Freund in die verfängliche Situation tritt, und doch hält die Balance, dank der Schauspieler und – des Schnitts. …“ |
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02. December 2001
Welt am Sonntag
(Die Manns)
„… Auf dessen Gesellschaften ist er nicht gern gesehen, weil er seine Frau Nelly (glänzend gespielt von Veronica Ferres) mitbringt, …“ |
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01. December 2001
Der Spiegel
(Die Manns)
„… Jürgen Hentsch als zuerst stolzer und später gebrochener Dichterbruder Konkurrent Heinrich, an den sich Veronica Ferres als dessen spätere Ehefrau Nelly klammert. So gut wie in Breloers Film sah man die Ferres noch nie. … |
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01. December 2001
Süddeutsche Zeitung
(Die Manns)
„…“Nelly ist eine tragische Figur, von der ein großer Zauber ausgeht“, sagt Frau Ferres, diese Rolle zu spielen sei „Eine große schauspielerische Herausforderung“. Sie hat sie bestanden. …“Vroni“ ist in der Rolle der zerrissenen, promisken, labilen, süchtigen, selbstmordgefährdeten Nelly im Lager der bedeutenden Charakterdarstellerinnen angekommen…“ |
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21. November 2001
TV Hören und Sehen
(Die Manns)
„… Denn mit Die Manns hat Veronica endgültig bewiesen, dass sie keine Eintagsfliege ist, sondern einer unserer wenig echten Stars….“ |
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