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03. September 2010
Eine Herzenssache- Marga Spiegel und ihre Retter, Am Sa., 04.09.2010 um 22:55 auf 3 SAT
Eine Herzenssache- Marga Spiegel und ihre Retter
Dokumentation
"Wir sind die einzige jüdische Kleinfamilie in Deutschland, die als ganze gerettet wurde", erzählt Marga Spiegel. Sie, ihr Mann Sigmund und ihre Tochter Karin wurden durch fünf Münsterländer Bauernfamilien in den Jahren 1943 bis 1945 vor den Nazis versteckt. Damit gelang es den Bauern, die gesamte Familie vor der Deportation zu retten. Die Rahmenbedingungen waren nicht gut - die kleine Stadt Ahlen in Westfalen war damals stolz darauf, eine der ersten "judenreinen" Städte zu sein. Die meisten Juden aus Ahlen haben die NS-Zeit nicht überlebt, auch 36 Mitglieder der Familie Spiegel sind in Konzentrationslagern umgekommen. Die erstaunliche Überlebensgeschichte von Marga Spiegel ist vor Kurzem als Spielfilm unter dem Titel "Unter Bauern" verfilmt worden und in deutschen und internationalen Kinos zu sehen.
Im Mittelpunkt des Films "Eine Herzenssache" stehen die mittlerweile 98-jährige Marga Spiegel, ihre Hauptretterin Anni Aschoff und viele Angehörige der übrigen beteiligten Bauernfamilien. Sie erzählen von zwei Jahren höchster Gefahr, von vielen Schwierigkeiten und immer neuen lebensrettenden Listen - und von einem für alle Beteiligten glücklichen Ende. Eine Geschichte von Verfolgung, Courage, Hoffnung und stillen Helden. Ihre eigene Rettung, vor allem aber die Weitergabe dieser Geschichte ist für Marga Spiegel "eine Herzenssache".

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28. Juli 2010
"das leben ist zu lang" feiert am 23. august 2010 premiere in berlin
Dani Levys neuer Film "Das Leben ist zu lang" feiert am 23. August seine Deutschlandpremiere in Berlin.
Zu der Aufführung in der Kulturbrauerei werden neben Regisseur Levy unter anderen die Schauspieler Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Yvonne Catterfeld, Gottfried John, Justus von Dohnányi und Heino Ferch erwartet.
"Das Leben ist zu lang" kommt am 26. August in die deutschen Kinos.


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27. Juli 2010
mein eigen fleisch und blut
Gemeinsam mit Kostja Ullmann und Thomas Sarbacher steht Veronica Ferres in der Hauptrolle für den ZDF-Fernsehfilm "Mein eigen Fleisch und Blut" vor der Kamera. Unter der Regie von Vivian Naefe beginnen am Dienstag, 27. Juli 2010, die Dreharbeiten in München und Umgebung.

In weiteren Rollen sind August Zirner, Sonja Gerhardt, Gundi Ellert, Johann Adam Oest und Annette Paulmann zu sehen. Die Vorlage für die dramatische Geschichte über eine Mutter, die sich nach 25 Jahren auf die Suche nach ihrem Kind macht, hat Britta Stöckle geschrieben.

Am 40. Geburtstag der erfolgreichen Karrierefrau Franziska Marbacher (Veronica Ferres) kommt es zu einem Streit mit ihrem Lebensgefährten Robert (August Zirner), der kurz darauf zur Trennung der beiden führt. Franziska möchte keine Familie mit Robert gründen, denn sie hat bereits einen Sohn, den sie als 15-jährige Schülerin gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben hat. Durch den Streit wird sie plötzlich von der tragischen Episode ihrer Vergangenheit wieder eingeholt, und diese lässt sie nicht mehr los. So fährt Franziska in ihre ungeliebte Heimatstadt Rosenheim, um nach ihrem Sohn Oliver (Kostja Ullmann) zu suchen. Dabei trifft sie auch den Vater ihres Kindes, ihre Jugendliebe von damals (Thomas Sarbacher) wieder, der erst einmal nichts von ihr wissen will. Tatsächlich gelingt es Franziska, ihren inzwischen erwachsenen Sohn zu finden. Aber sie macht die schmerzhafte Erfahrung, dass Mutterliebe allein nicht alle Wunden heilen kann.

"Mein eigen Fleisch und Blut" ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Bavaria Filmproduktion GmbH, München (Produzentin: Anna Oeller). Die Redaktion im ZDF hat Günther van Endert. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 27. August 2010.




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